Rezension: Die Peer Gynt Papers

Das Peer Gynt Feld ist ein riesiges im Nordatlantik entdecktes Erdgasvorkommen. Die skrupellosen Wirtschaftsbosse der Gasindustrie wittern ein Milliardengeschäft. Das Auftauchen geheimer Dokumente könnte alle Pläne in Gefahr bringen.
In einem Schweizer Bordell wurde der politisch aufstrebende Anwalt Ole Ludvigsen erschossen. Der frischgebackene norwegische Kriminalkommissar Arne Jakobson bekommt den ominösen Auftrag, Dokumente ausfindig zu machen, die sich bei dem Mordopfer befunden haben. Er soll sie unter höchster Diskretion zurück nach Norwegen bringen. Als Arne von dem untergetauchten Tatverdächtigen Thore Moberg aufgesucht wird, beteuert dieser nicht nur seine Unschuld. Eindringlich warnt er Arne vor den Gefahren, die mit dem Besitz der Unterlagen – den Peer-Gynt-Papers – einhergehen. Schnell findet sich Arne selbst als Zielobjekt krimineller Machenschaften wieder.

Verlagsseite …

„Die Peer Gynt Papers“ von Rainer Doh ist der dritte Krimi um den Ermittler Arne Jakobson.

Im Nordatlantik wird ein riesiges Erdgasfeld gefunden. Der Anwalt Ludvigson ist in Besitz von Unterlagen über dieses Erdgasfeld und wird tot in der Schweiz gefunden. Ein Bauunternehmer soll der Täter sein. Doch dieser beteuert seine Unschuld.

Arne Jakobson soll eigentlich zu einem Fall im Land ausrücken mit seiner Kollegin. Er ermittelt normalerweise in dem kleinen Örtchen Tromso mitten in der Provinz. Doch dann wird er zu einem besonderen Fall nach Oslo zitiert. Er ist eher ruhig und besonnen, spricht nicht viel über seine Arbeit. Dennoch weiß er ganz genau was er tut und hat das gewisse Näschen für Auffälligkeiten.

Die Charaktere sind sehr gut gestaltet. Sie bringen den nötigen Pfiff mit rein. Man kann sich gut die Schweizerpolizei vorstellen genauso wie die Strippenzieher in Oslo. Jeder passt einfach in die Geschichte und sorgt für die ein oder andere Wendung.

Zu Beginn ist man noch schön in Schweden, doch dann reist man mit Arne quasi quer durch Europa. Schweiz, Spanien, … Die Handlungsorte sind gut beschrieben und es ist schon stimmig, was da passiert.

Die Sache mit der Kreditkarte ist etwas zweischneidig. Ja es passt zur Geschichte. Denn ohne wäre das ein oder andere nicht möglich oder mit sehr viel Aufwand verbunden. Seine „Auftraggeber“ möchten ja auch alles in Bewegung setzten damit Arne ihnen bringt, was sie brauchen. Aber irgendwie ist es auch übertrieben. Damit werde ich nicht so ganz warm.

Man liest als Leser ja nicht nur was mit Arne passiert, sondern hat einen recht guten Überblick über das gesamt Geschehen. Dennoch bleibt es spannend und man wird überrascht. Einiges fügt sich erst mit der Zeit zusammen. Dies macht die Geschichte extrem spannend und fesselnd. Man möchte wissen, was es mit der blauen Mappe aus sich hat, wer der Mörder ist und was sonst im Hintergrund alles läuft.

Das Cover zeigt eine Ölplattform auf einem aufgewühlten Meer. Dies passt zur Geschichte und auch die dunklen und düsteren Farben verdeutlichen die Stimmung.

Erstmal vielen Dank an „Spread and Read“ für das Leseexemplar. Nach langem wollte ich mal wieder einen Krimi lesen und ich muss sagen ich bin nicht enttäuscht worden. Es ist spannend und fesselnd. Arne hat mich als Ermittler richtig abgeholt. Was auch richtig positiv aufgefallen ist, dass man die Fälle davor nicht kennen muss. Das wichtigste wird mal kurz erwähnt und gut ist. Ansonsten ist man mitten im aktuellen Fall. Das mit Kreditkarte ist halt irgendwie nicht ganz so meins, aber gut.

Es gibt 4 ½ von 5 Wölfen!!

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