Rezension: Chasing Sunrise – Morgendämmerung

[Werbung] Bei diesem Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar.

Liana Linacre hatte sich immer für ein langweiliges, braves Mädchen gehalten, denn so war sie, bevor ein unwiderstehlicher Vampir namens Evan vor ihrem Fenster auftauchte. Was als eine aufregende Romanze beginnt, endet als ein Fluch, der ihr Leben und das all ihrer Lieben bedroht. Durch dramatische Schicksalsschläge wird sie von einer verwöhnten Internatsschülerin zur Vollwaise und muss vor den dunklen Mächten fliehen, die ihre Seele wollen.

Das bringt sie nach Taos, New Mexico, in eine schräge Künstlerkolonie, zu ihrer noch schrägeren Tante Cassie. Dort lernt sie nach kurzer Zeit den mysteriösen Corban Alexander kennen, der ihr direkt deutlich zu verstehen gibt, dass er sie nicht in seiner Stadt haben will.

Doch Corban scheint mehr als ein normaler Highschool Schüler zu sein und Liana braucht dringend sein Vertrauen und seine Hilfe, denn nur gemeinsam haben sie eine Chance, einen Jahrtausende alten Kampf zu überleben, den das Böse bisher immer gewonnen hat.

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„Chasing Sunrise- Morgendämmerung“ von E.M. Tippets alias Emily Mah ist der erste Teil einer Fantasy-Reihe. Übersetzt wurde dieses Buch von Michael Drecker.

Nach dem Tod ihres Vaters landet Liana bei ihrer schrägen Tante in mitten einer Wüste von New Mexiko. Zuvor hatte sie noch eine Romanze mit einem Vampir. Wird sie jetzt selbst zu einem und warum scheint Corban, einer ihrer neuen Mitschüler sie nicht zu mögen?

Liana ist sehr behütet aufgewachsen. Ihr Vater war sehr reich und sie selbst wurde in einem Internat unterrichtet. Von ihrer Tante wusste sie nicht viel, bis sie zu ihr nach Taos zieht. Sie wird dort mit einem ganz anderen Leben konfrontiert.

Die Charaktere sind ganz gut gestaltet. Zwar teilweise sehr klischeehaft, aber dennoch sehr facettenreich. Es gibt eben die typischen Probleme von Jugendlichen gepaart mit den verschiedenen Kulturen in dieser Künstlerstadt. Das ist schon eine interessante Mischung.

Die Geschichte spielt, wie schon erwähnt, in Taos. Man bekommt als Leser einen guten Einblick darin, wie die Stadt aufgebaut ist und welche Menschen dort wohnen. Die Autorin beschreibt dies echt wunderbar.

Corban gehört einem Orden an, der Vampire tötet. Deswegen ist er erstmal nicht so über Liana begeistert. Man erfährt durch ihn etwas über Vampire und was Liana so besonders macht.

Als Leser liest man aus Lianas Sicht. So erkundet man mit ihr ihre neue Umgebung, kann sich in sie und ihre Situation gut rein versetzten. Die Autorin weiß wie man den Leser fesselt. Sie gibt langsam immer mehr preis und steigert so die Spannung. Sie bedient sich auch einiger Klischees.

An manchen Stellen fragt man sich allerdings, wieso das genau so passiert. Es wird nach einer Entschuldigung für die Schule gefragt und dann geht man die restlichen Stunden in die Schule. Das wirkt manchmal eben nicht so richtig.

Das Cover zeigt ein Mädchen und einen Jungen mit einem gelb-goldenen Schein hinter sich. Unter ihnen ist es schwarz gehalten und dort findet man den Titel ebenfalls in gelb-gold. Das Cover passt zur Geschichte.

Erstmal vielen Dank an Michael Drecker für dieses Rezensionsexemplar. Bei Vampirgeschichten bin ich ja immer etwas vorsichtig. Doch diese hat etwas besonderen und das gefällt mir. Ich war gespannt was Liana alles passiert und was sie genau ist. Es gab ein paar Stolpersteine, aber ansonsten habe ich das Lesen in vollen Zügen genossen.

Es gibt 4 ½ von 5 Wölfen.

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