Rezension: Die Grimm Chroniken – Die Apfelprinzessin

Dieses Buch beginnt nicht mit Es war einmal, denn auf diese Weise fangen all die Lügen an, die Wilhelm und Jacob in die Welt gesetzt haben. Dies ist kein Märchen, sondern eine wahre Geschichte.
Es heißt, die Bösen werden bestraft und die Guten leben glücklich bis ans Ende ihrer Tage. Das Leben ist aber nicht schwarz-weiß und gewiss nicht glücklich. Rot ist die Farbe, die über das Schicksal bestimmen wird. 
Die Lüge ist oft nicht von der Wahrheit zu unterscheiden, am wenigsten, wenn die Wahrheit zu schrecklich ist, um sie glauben zu wollen.

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„Die Grimm-Chroniken – Die Apfelprinzessin“ von Maya Shepherd ist der Start in eine Märchenadaption.

Nichts ist so wie es scheint. Die Märchen der Grimms sind Lügen. Dies ist die Geschichte der Apfelprinzessin. Fern der Märchen stolpert Will in ein Abenteuer, dass er nicht fassen kann. Denn die Warnungen seiner Vaters tut er als verrückte Ideen ab.

Will ist im Waisenhaus aufgewachsen, denn seine Mutter ist früh verstorben und sein verrückt und der Charrite untergebracht. Zusammen mit Joe und Maggy verbringt er seine freie Zeit. Sein Vater ist für ihn eine Bürde und im Prinzip ist er ein Einzelgänger. Er hat wenig vertrauen zu anderen.

Die Apfelprinzessin kennt man aus den Märchen der Grimms und auch wieder nicht. Maya Shepherd hat gekonnt die Vorlagen der Grimms genommen und ihre eigenen Charaktere kreiert. Man kann einige wieder erkennen, aber viele sind auch nicht das was sie zu sein scheinen.

Die Geschichte spielt zum Teil im Jahr 2012 in Berlin und Königswinter. Zum anderen spielt sie im 16. Jhd in Bonn.

Wie die zwei Stränge zusammen hängen merkt man recht schnell. Dennoch ist vieles offen. Die Autorin hat die einzelnen Teile als kleine Serie herausgebracht. Die seiner Zeit immer monatlich erschienen ist.

Es liest sich sehr angenehm. Man wir als Leser gleich in die märchenhafte Welt entführt und möchte nun selbst die Wahrheit hinter Lügen entdecken. Zudem ist es auch noch richtig spannend auf den wenigen Seiten.

Das Cover zeigt eine junge Frau vor einem Spiegel. An sich ist das Cover in schwarz-weiß gehalten. Es gibt allerdings rot-orange Akzente, die das Cover zu einem richtigen Hingucker machen.

Ich liebe ja Märchen und auch deren Adaptionen. Von der Autorin habe ich ja schon mal was gelesen und war nicht so begeistert. Von der Reihe habe ich aber nur gutes gehört und wollte es mal probieren.

Ich wurde nicht enttäuscht. Sofort war ich mitten in der Geschichte drin und habe mitgefiebert. So gefesselt hat mich schon lange kein Buch mehr. Deswegen ging es auch gleich mit Teil 2 weiter.

Es gibt daher 5 von 5 Wölfen.

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