Rezension: Blutflamme von Kim Harrison

Cincinnati hat eine neue Meistervampirin – und Rachel Morgan ein Problem. Denn die Neue will, dass Rachel verschwindet. Constance folgt ihr auf Schritt und Tritt, bedroht ihre Freunde und sorgt überall in der Stadt für Chaos. Der Grund für ihren Hass auf Rachel ist ganz einfach: Seit diese einen Weg gefunden hat, die Seelen der Vampire zu retten, schwindet die Macht der Ältesten. Aber Constance will eine Rückkehr zu den alten Traditionen erzwingen – und sie hat Verbündete. Rachel mag zwar die mächtigste Hexe der Stadt sein, doch ist sie auch einer Armee von Meistervampiren gewachsen?

Verlagsseite …

In Cinci weht ein neuer Wind, denn es gibt eine neue Meistervamprin. Rachel hat es deswegen gar nicht so leicht. Ihre Freunde werden bedroht, sie findet keine neue Wohnung und wird dann noch aus ihrem Unterschlupf geworfen.

Rachel muss wieder einiges meistern, denn Constance bedroht sie und ihre Freunde. Sie muss zusammen mit Jenks eine Wohnung finden, ihren Gargoyle retten und sich zwangsweise um flüchtlinge kümmern, die ihre Kirche in beschlag nehmen.

Dabei muss sie sich und ihre Einstellung hinterfragen, um sich somit der Situation stellen können.

Natürlich dürfen Trent, David, Jenks, Zach, Al und Hodin nicht fehlen. Trent,  Al und Hodin müssen sich Teilen ihrer Vergangenheit und ihrer Aufgaben stellen. Jenks und David stehen Rachel wieder tatkräftig zur Seite. 

Doch gibt es auch neue Charaktere wie Stef. Sie ist eine Hexe und eine der neuen Bewohner in der Kirche. Sie hilft Rachel, wo sie nur kann.

Alle Charaktere stehen zu Rachel und machen deutlich, wie sie zu ihr stehen.

Obwohl es nun schon Band 16 ist, schafft es Kim Harrison einen an das Buch zu fesseln. Dies liegt zum einen daran, dass sie ihrem rasanten Schreibstil treu bleibt. Rachel kommt nicht wirklich zur Ruhe und infolgedessen man selbst auch nicht. 

Zum anderen regt die Autorin einen zum Nachdenken an: Wie weit geht man selbst für Macht und Ruhm? Wie hoch ist der eigene Preis? Was erwarte ich vom Leben? Wie einfach mache ich es mir? … Aber auch über die Gesellschaft grübelt man. Dürfen Regeln einfach so geändert werden? Wie sollte ein Zusammenleben aussehen?

Genau diese Aspekten machen diesen Teil besonders lesenswert. Dadurch wird es nicht langweilig und die Geschichte wirkt nicht abgedroschen.

Ich bin immer wieder erstaunt, wie die Autorin es schafft mich auch in diesem Teil wieder an diese Reihe zu fesseln. Denn oft wirken die Geschichten eben ausgelutscht nach Band x. Ganz anders hier!! Durch ihren Schreibstil und den teilweise überschlagenden Ereignissen schafft sie es die Geschichte am Leben zu halten und immer neu zu entwickeln.

Auch die Charaktere müssen immer wieder an ihr Limit und über sich hinauswachsen.

Ganz klar 5 von 5 Wölfen!!

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