Rezension: Blutspur von Kim Harrison


Quelle: randomhouse.de

Titel: Blutspur
Origialtitel: Dead Witch Walking
Autor: Kim Harrison
Verlag: Heyne
Erscheinugsdatum: Dezember 2006
Seitenzahl: 592
Preis:
13,00 [D],


13,40 [A], €
8,99 eBook
ISBN: 978-3-453-43223-9
Internetseite 

Nach einer weltumspannenden Seuche hat sich das Leben auf der Erde
grundlegend verändert: Die magischen Wesen sind aus dem Schatten
getreten. Vampire, Kobolde und andere Untote machen die Straßen
unsicher.

Dies ist die Geschichte der Hexe und Kopfgeldjägerin
Rachel Morgan, deren Job es ist, diese finsteren Kreaturen zur Strecke
zu bringen. Eines Tages hat Rachel jedoch genug von ihrem wenig
aussichtsreichen Job in der magischen Sicherheitsbehörde von Cincinnati
und kündigt. Gemeinsam mit der abgeklärten Vampirin Ivy, auf deren
Enthaltsamkeitsgelübde man sich nicht verlassen sollte, und Jenks, einem
vorlauten Pixie, gründet sie eine eigene Agentur.

Doch als
Rachels ehemaliger Chef ihr ein Tötungskommando auf den Hals hetzt,
sieht sie nur einen Weg, um ihre Haut zu retten: Sie muss Trent
Kalamack, den gefährlichsten Gangster der Stadt, als
Rauschgiftschmuggler überführen. Der aber hat seine eigenen Pläne …

 
Foto by Kate Thorton
Kim Harrison wurde
im mittleren Westen der USA geboren und ist dort auch aufgewachsen. Nach dem
sie ihren Bachelor of Science erhalten hat, ist sie nach South Carolina
gezogen. Sie hat eine Vorliebe für Friedhöfe, schwarze Kleindung und Midnight
Jazz. Unter ihrem Pseudonym Dawn Cook hat sie die Fantasy Reihe „Die
Bücher der Wahrheit“ veröffentlicht.

Blutspur ist der
Auftakt zu Kim Harrisons Urban-Fantasy Reihe.

Nach dem ein Virus
in Tomaten die menschliche Bevölkerung der Welt schwer getroffen hat, ist
bekannt geworden, dass es Vampire, Hexen, Fariys, Pixis, Werwölfe Elfen und
vieles, die Inderlander, mehr schon immer versteckt unter den Menschen gelebt
haben. Seid der Seuche leben alle mehr oder weniger miteinander. Um jeweils die
anderen zu überwachen gibt es die I.S. auf der Seiter der Inderlander und das
FIB auf der Seite der Menschen.

Rachel Morgen ist
Hexe und Runner bei der I.S. Ihre Aufgabe ist es böse Hexen, Vampire ect. 
zu jagen und zu verhaften. Ihr Problem ist allerdings, dass sie mit ihrem Chef
auf Kriegsfuß steht und so Aufgaben übernehmen muss die weit unter ihrem Können
liegen. Zusammen mit Ivy, Vampir und auch Runner, und Jenks, Pixie und Rachels
Backup, macht sie sich selbstständig. Das ganze hat nur den Harken, dass man
bei der I.S. nicht kündigt. Es sei denn man hat genug Geld um den Chef zu
schmieren.

In einer Kirche lebt
sie fortan mit ihren Kollegen und Jenks Familie. Von hier aus leiten sie auch
ihr Runner-Unternehmen. Auf Rachel ist ein Kopfgeld ausgesetzt, was ihr das
Leben nicht erleichtert. Zu dem muss sie sich auch noch mit dem bekanntesten Typen
der Stadt und Drogenbaron anlegen.

Kim Harrison
versteht es ihre Leser von der ersten Seite an zu fesseln. Man ist mitten in
einem Run von Rachel. Der Reihe nach wird der Leser in die Welt der Inderlander
und Menschen in Cincinnati eingeweiht. Spannend ist vor allem auch die
ungleiche Lebensgemeinschaft von Rachel, Ivy und Jenks. Rachel ist eine Hexe
und stolpert von einem Unheil ins nächste. Ivy und ihre Vampirinstinkte machen
es ihr schwer mit Rachel zu wohnen, die von einem Leben mit Vampir unter einem
Dach wenig Ahnung hat. Jenks mit seiner Familie sorgt für die ein oder andere
Überraschung.

Die Charaktere sind
tiefgründing und entwickeln sich im Laufe der Geschichte glaubhaft weiter.
Gerade was die Beziehung zwischen Rachel und Ivy angeht, merkt man dies sehr
deutlich.

Neben den
Charakteren ist aber auch die Aufklärungsarbeit und die Einsätze des Trios
spannend.

Es ist schön zu
sehen wie die drei miteinander arbeiten, agieren und sich helfen. Auch wenn das
nicht immer einfach ist bei den starken Charaktereigenschaften der Dreien.

Rachels Zauberkünste
und ihre Hexenküche lassen nichts zu wünschen übrig. Auch der pizzabackende
Vampirchef und der mit englischem Akzent sprechenden Dämon passen prima in die
Story.

Das ganze wird mit
Witz erzählt und wirkt ziemlich real mit den vielen Facetten der Stadt, das
Leben der verschiedenen Spezien und den tollen Charakteren.

Das Buch habe ich im
Sommer 2008 geschenkt bekommen und es lag fast ein ganzes Jahr bei mir rum. Das
Cover sprach mich nicht so an und Urban-Fantasy war bis dahin nichts für mich.
Da ich aber nichts mehr zu lesen hatte, fing ich das Buch an und wurde nicht
enttäuscht. Seid der ersten Seite klebte ich förmlich an dem Buch. Ich finde
die Lebensweise von Ivy und Rachel spannend genau wie ihre Aufträge. Jenks mit
seinen witzigen Ausrufen habe ich auch in mein Herz geschlossen. Nicht weniger
spannend und interessant finde ich Al, den Dämonen. Im Grunde hat mich das Buch
und Kims Art und Weise wie sie schreibt einfach mitgenommen in die
Inderlander-Welt.

Seid dem habe ich
alle Blut-Bücher verschlungen und kann sie nur empfehlen. Deswegen gebe ich dem
Buch 5 Sterne.
  •  Blutspiel („The Good, The Bad, and the Undead“) 
  •  Blutjagd („Every Which Way but Dead“)
     
  •  Blutpakt („A Fistful of Charms“)
  •  Blutlied („For a few Demons more“) 
  •  Blutnacht („The Outlaw Demon Waits“) 
  •  Blutkind („White Witch, Black Curse“) 
  •  Bluteid („Black Magic Sanction“) 
  •  Blutdämon („Pale Demon“) 
  •  Blutsbande („Perfect Blood“) 
  •  Blutschwur („Ever After“) 
  •  Blutseele („Into The Woods“)
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