Rezension: Saviour – Absolute Erlösung

[Werbung] Bei diesem Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar.

 Jolettes Tage als Watcher sind ein für alle Mal vorbei. Ihr Chip wurde
entfernt und sie ist wieder zum Menschen geworden – genauso wie Cy, die
Liebe ihres Lebens. Endlich sind sie an ihrem Ziel angekommen und
wirklich frei, auch wenn es sich merkwürdig anfühlt, plötzlich von so
vielen Gefühlen überschwemmt und beeinflusst zu werden. Ihr Glück währt
jedoch nur so lange, bis sie merken, dass Patience im Strudel der
vorangegangenen Ereignisse einen weiteren Chip eingepflanzt bekommen
hat, der ihre Heilerkräfte direkt auf die neu entstehende Armee ihres
Widersachers Darian Leigh überträgt. Und damit geht die letzte Schlacht
ums Niemandsland ins große Finale…

Verlagsseite…

Nadine d’Arachart und Sarah Wedler, geboren 1985 und 1986 in Hattingen,
schreiben seit mehr als zehn Jahren gemeinsam.
Neben zahlreichen Veröffentlichungen (in Anthologien und Jahrbüchern,
ein Kurzgeschichtenbuch, drei Romane) erhielten sie verschiedene Preise
für ihre Kurzgeschichten und Drehbuchideen. Zuletzt wurden sie im
November 2012 mit dem Förderpreis zum Literaturpreis Ruhr ausgezeichnet.

(Quelle: lovelybooks.de)

„Saviour – Absolute Erlösung“ von Nadine
d’Archart und Sarah Wedler ist der letzte Teil der Dystopie – Trilogie.

Die Chips von Cy und Jo sind gelöscht. Doch
Jo hat einige Verletzungen davon getragen und muss sich erst mal erholen. Doch
Darian Leigh ist ihnen auf den Fersen. Auch möchte er das Niemandsland komplett
ausradieren. Dies müssen die Helden unbedingt verhindern.

Jo muss jetzt mit ihren Gefühlen klar
kommen. Nicht nur die zu Cy sondern allgemeine menschliche Gefühle, die sie als
Watcher nicht kannte. Zuerst ist es ein Choas für sie, doch sie gewöhnt sich
mit der Zeit daran und lernt damit zu leben. Auch wenn sie jetzt etwas anderes
reagiert, bleibt sie sich treu.

Die Charaktere sind in diesem Teil sehr von
ihren Gefühlen beeinflusst. Cy und Jo haben sie so richtig wieder. Patience
muss lernen damit umzugehen, dass Cy sie nicht liebt. Lynn hat mit dem Verlust
der anderen Cupids zu knacken. Es zeigt eine neue Bandbreite der Charaktere,
die sich im Laufe des Buches auch weiter entwickeln.

Der Leser lernt in diesem Teil die ein oder
andere neue Technik kennen und bekommt einen Einblick in die Vergangenheit
mancher Charaktere. Ansonsten steht auf dem Plan, Darian Leigh zu stoppen.

Auch diesmal haben Jo,Cy, Skinner, Patience
und Co. ein Ziel, welches sie verfolgen. Doch im Gegensatz zu den beiden ersten
Teilen können sie dieses bis zur Hälfte des Buches recht problemfrei verflogen.
Es liegen zwar kleine Stolpersteine im Weg, aber sie müssen ihren Plan nicht
ändern. Deswegen ist es erst auch nicht ganz so spannend wie gewohnt.

Doch dann wird es rasant und die
Protagonisten sind gezwungen ihren Plan aufzugeben. Das Autoren-Duo hat es
geschafft die Gefühlswelt der Charaktere wieder richtig gut an den Leser zu
bringen.

Das Ende kommt etwas plötzlich, aber für
jeden Charakter ist ein Platz gefunden. Es wird zwar alles gut, aber es ist
kein Happy End, wo sich alle in den Armen liegen.

Das Cover zeigt eine verwüstete Stadt. In
der Mitte ist ein S wie Saviour umrahmt, passend zu den vorherigen Teilen. Das Ganze
ist in Grüntönen gehalten.

Auf das Ende dieser Trilogie war ich
richtig gespannt. Ich habe einen tiefen Eindruck in die Charaktere bekommen.
Die ein oder andere Frage wurde aufgeklärt und ich hatte Spaß beim Lesen. Ich
hatte mir zwar etwas mehr Aktion und rasante Wendungen gewünscht, wie in den
ersten beiden Teilen. Doch ist die Mischung so auch gut gelungen.

Es gibt 4 ½ von 5 Wölfen.

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