Rezension: Kick ins Leben

Der Job als Schicksalsbote ist frustrierend. Entweder nehmen einen die
Menschen gar nicht wahr oder sie ärgern sich über die lästigen Winke des
Schicksals. Null-Neun und Eins-Zwo sind zwei Schicksalsboten und haben
die Nase voll. Sie wollen ihrem Frust freien Lauf lassen und sich an so
einem Menschlein rächen. Daniel Wetter ist genau das richtige Opfer.
Darauf bedacht, möglichst ohne Probleme durchs Leben zu kommen, besteht
sein Tag lediglich aus der stupiden Arbeit im Callcenter und den
abendlichen Star-Trek-Folgen im Fernsehen. Den kann man doch ruhig mal
aus dem Leben kicken. Nur so aus Spaß.

Autorenseite…

„Kick ins Leben“ von Vera Nentwich erzählt etwas über Schicksalsboten.

Ein gesicherter Job, eine kleine Wohnung und viel Star Trek. So sieht das Leben von Daniel aus. Kein Risiko und wenn es Probleme gibt, schaut er einfach wie seine Vorbilder handeln würden. An Schicksal glaubt er nicht. Doch dann ändert sich sein Leben schlagartig.

Daniel führt ein recht bescheidenes Leben. Frei nach dem Motto „Es ist gut so wie es ist.“ ändert er nichts in seinem Leben und findet dies gut. Star Trek ist sein großes Hobby. So verschwindet er schon mal in diversen Foren zu dem Thema oder macht Filmabende mit seinem besten Freund.

Die Charaktere sind auf den ersten Blick recht einfach gestrickt. Doch verbirgt sich dahinter eine schöne Tiefe, die im Laufe der Zeit auch zum Tragen kommt. Die Charaktere und ihre „Macken“ kommen gut rüber und sorgen auch mal für den ein oder anderen Lacher.

Neben den normalen Menschen gibt es hier Schicksalsboten. Diese sollen den Menschen helfen ihr angestammtes Schicksal zu erfüllen. Das gescheit nicht immer mit rechten Mitteln, aber man die Menschen hören auch nicht immer auf einen Wink mit dem Zaunpfahl.

Vera Nentwich hat mit viel Charme und Witz dieses Buch geschrieben. Es ist die Neuauflage von „Rausgekickt – Weiße Sterne“. Neben einem neuen Titel und neuem Cover wurde auch die Geschichte etwas überarbeitet.

Auch wenn viel Star Trek vorkommt, muss man es selber nicht kennen um im Buch mitzukommen. Denn es geht eher um die Leidenschaft für Star Trek als um Star Trek selbst.

Spannend ist es auf jeden Fall. Denn man fiebert mit Daniel mit und fragt sich, was geht da vor, kommt er da wieder heil raus und was passiert wohl möglich als nächstes. Durch die verschiedenen Charaktere und Situationen wird die Stimmung immer wieder aufgelockert. So hat man Spaß beim Lesen.

Der Leser wird auch dabei angeregt selber mal drüber nachzudenken, wo man selber einen Wink vom Schicksal bekommen hat.

Das Cover ist rot und zeigt einen Menschen, der gerade auf einen weißen Stern gefallen und benommen ist. Dies passt super gut zu Daniel und somit zur Geschichte.

 

Ich habe ja quasi den 2. Teil davon schon gelesen und im Rahmen der Blogtour durfte ich jetzt auch den diesen Teil lesen. Zwar hat mir die Farbe des alten Covers besser gefallen, aber so ist die Neuauflage gut gelungen! Es war wieder toll von den Schicksalsboten zu lesen und ich hatte wieder schöne Lesemomente!

Es gibt 4 von 5 Wölfen.

 

 

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