Rezension: Roter Mond

[Werbung] Bei diesem Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar.

Als Regierungsagenten Claire Forresters Haustür eintreten und ihre
Eltern ermorden, muss sie erkennen, dass sie und ihre Familie schon
immer Ausgestoßene waren.

Chase Williams hat seinen Wählern
versprochen, die USA vor Terror zu beschützen. Doch nun wird er selbst
zu dem, was er zu vernichten geschworen hat.

Bis heute wird die
Bedrohung durch Gesetze, Gewalt und Drogen in Schach gehalten. Doch die
Nacht des Roten Mondes rückt näher, wenn die Welt für immer ihr Antlitz
verändern wird – und die Schlacht um die Menschlichkeit beginnt …

Internetseite…

Benjamin Percy wuchs auf im tiefsten Oregon. Vor seinem Romandebüt
„Wölfe der Nacht“ schrieb er zwei hochgelobte Erzählbände. Er lehrt
Creative Writing an der Iowa State University.
(Quelle: randomhouse.de)

„Roter Mond“ von Benjamin Percy ist eine Dystopie mit
Werwölfen.
Patrick soll zu seiner Mutter, da sein Vater gegen die
Werwölfe in den Krieg muss. Auf dem Weg zu ihr wird sein Flugzeug von einem
Werwolf-Attentäter angegriffen. Miriam ist selber ein Werwolf und möchte sich
die Rebellen und ihren Mann vom Hals halten. Clare fühlt sich als Werwolfe
nicht wohl, muss sich aber verwandeln als ihre Eltern von Regierungs-Truppen
ermordet werden.
Patrick wächst bei seinem Vater auf und hat seine Mutter gar
nicht wirklich kennen gelernt. Es ist schwer für ihn sich von seinem Vater zu
trennen. Doch das wird nur der Anfang sein. Später muss er sich damit
auseinander setzten berühmt zu sein für eine Sache die ihm unangenehm ist. Mit
einem Mädchen was ihn erregt aber mit seinem Freund zusammen ist und mit
Werwölfen. Dabei muss er viel einstecken und lernen um seinen Weg zu meistern.
Clare wächst mit ihren Eltern auf, die stolze Werwölfe sind.
Clare fühlt sich dabei gar nicht wohl und mag sich nicht verwandeln. Auf der
Flucht vor der Regierungsbehörde muss sie irgendwie überleben und zu ihrer
Tante Miriam finden. Später muss sie lernen damit umzugehen wer und was sie
ist.
Die Geschichte spielt in der Zukunft. Irgendwo wo im
Großraum Russland gibt es die Republik der Werwölfe. Diese wird von den USA kontrolliert
und Uran-Vorkommen nutzt die USA ebenfalls. Die Werwölfe werden von den meisten
Menschen als Tiere angesehen und so behandelt, wobei es eigentlich nur um eine
Krankheit handelt.  Ein Teil der Werwölfe
akzeptiert dies nicht. Dieser Konflikt spiegelt viele heutige Probleme wieder:
die Machtstellung der USA, die Angst vor Terroranschlägen und dem Unbekannten,
aber auch wie eigennützig die Menschheit ist. Der Leser wird zum Nachdenken
animiert.
Der Start ist etwas holprig. Es werden viele Charaktere
eingeführt mit der Zeit, diese spielen allerdings auch eine Rolle und können
nicht einfach weggelassen werden. So muss sich der Leser erstmal durch die
ganzen verschiedenen Handlungsstänge kämpfen. Auch die einzelnen
Handlungsstränge werden nicht immer linear fortgesetzt sondern springen ab und
an.
Mit dem Start hatte ich echt zu kämpfen, aber mit der Zeit
kam ich immer besser mit dem Schreibstil zurecht. Einige stellen haben mich richtig
gefesselt und bei manchen habe ich erst später gemerkt wie wichtig sie eigentlich
waren. Es war zum Schluss ganz angenehm aber vom Hocker hat es mich nicht
gehauen.
Es gibt 3 ½ von 5 Wölfen.

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