Rezension: Die Reise der blauen Perle 3

Heng grübelt, wie er der Gibbonmama Punthea bei der Flucht vor den
Affenfängern helfen soll. Er wendet sich an die Götter der
Dschungeltempel von Angkor. Wenn nur das Affenkind Punk nicht immer so
viel Quatsch machen würde. Bei einer Reise in die Hauptstadt geraten sie
mitten ins Drachenbootrennen. Heng steht vor einer der größten
Herausforderungen seines Lebens.

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Mo
liebt das Reisen. Das Fernfieber packte sie im Alter von fünfzehn Jahren
auf einer Reise mit der Deutschen Sportjugend nach Japan. Mo war
begeistert, als sie sich mit ihrer Freundin in Kimonos kleiden und den
Gastvater auf seiner nächtlichen Polizeipatrouille begleiten konnte. Sie
staunte über beheizte Klositze und über präzise Wachsnachbildungen von
Eisbechern in den Restaurantschaufenstern. Seitdem ist Mo fasziniert von
den Unterschieden und Gemeinsamkeiten der Kulturen. Mit dem Rucksack
zog sie viele Male quer durch Europa, Amerika und Australien. Das
Reisefieber lockte Mo in mehr als dreissig Länder. Und das Kribbeln hört
nie auf.

Geburtsort der neuen Kinderbuchserie „Die Reise der blauen Perle“ ist
Maui. Mangels Kinderbücher im Reisegepäck erfand Mo die Geschichte eines
Kindes, das sich mit einem Delfin anfreundet. Jeden Abend folgte ein
weiteres spannendes Abenteuer, in das Mo Informationen zum Ausflug des
nächsten Tages schmuggelte. Die beiden Freunde tauchten wagemutig nach
einem versunkenen Schatz, bestiegen mühsam den Vulkan Haleakala,
beobachteten gebannt die imposanten Buckelwale in der Bucht und kosteten
beim Luau neugierig hawaiianische Spezialitäten. Eines Tages tappte Mos
jüngste Tochter mitten in der Nacht barfuß ans Bett und weckte ihre
Mutter mit der Forderung, die Geschichte sofort weiterzuerzählen. Die
Idee für eine Abenteuerserie, in der Kinder Besonderheiten von Ländern
entdecken können, war geboren. Während ihres Kalifornienaufenthalts
begann Mo mit dem Schreiben an der Serie.
(Quelle: lovelybooks.de)

„Die Reise der blauen Perle nach Kambodscha“ von Mo Anders
ist der 3 Band einer Kinderbuch-Reihe für kleine Entdecker.
Heng wohnt mit seiner Familie in Kambodscha und bekommt Post
von seiner Freundin aus Österreich. In dem Brief befindet sich eine blaue Perle
an einem Armband. Kurz darauf trifft er zwei Gibbon-Affen die er sprechen hört.
Er erfährt, dass die Mutter mit ihrem Kind auf der Flucht vor Affenfängern ist,
die schon ihren Mann gefangen genommen haben. Heng möchte den beiden helfen.
Heng ist  mit seiner
Familie von Österreich nach Kambodschas gezogen und kennt sich mittlerweile
richtig gut dort aus. Er ist hilfsbereit und äußerst freundlich. Er könnte der
beste Freund der Leser sein.
Die Geschichte ist spannend und fantasievoll genau, dass was
Kinder brauchen. Sie können sich gut in Heng reinversetzten und würden sicher
selber gerne eine Geschichte mit den Affen oder anderen Tieren erleben. Hinzu
kommt noch, dass sie etwas über die Kultur, das Leben in Kambodscha und auch
über Religionen erfahren. So können sie spielerisch neues Wissen erlangen.
Es macht überhaupt nichts aus das Buch ohne seine Vorgänger
gelesen zu haben. Denn es wird nur die blaue Perle verschickt. Die Handlung ist
in sich abgeschlossen.

Als ich das Cover sah, dachte ich mir: „Mhh ob das wirklich
so gut ist?“ Die Zeichnung hat mich nicht angesprochen, aber das Buch ist
einfach richtig spannend, selbst für Erwachsene. Es ist einfach gelungen.
Dafür gibt es 4 von 5 Wölfen.

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