Rezension: Die Grimm Chroniken – Asche, Schnee und Blut

Die zweite Folge der ›Grimm-Chroniken‹ enthüllt ein Schneewittchen, wie es bisher niemand kannte. Die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen, ebenso wie zwischen Wahrheit und Lüge, Vergangenheit und Gegenwart, Traum und Realität. 

»Wer hat Ihnen das angetan?«, flüsterte Maggy.
Der Mann richtete seine grauen Augen auf sie. »Schneewittchen«, stieß er mit seinem letzten Atemzug hervor, bevor sein Herz zum Stillstand kam.

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„Die Grimm-Chroniken – Asche, Schnee und Blut“ von Maya Shepherd ist der zweite Teil dieser Märchenadaption.

Nachdem Will und seine Freunde das Lebkuchenhaus gefunden haben verbringen sie die Nacht dort. Noch wissen sie nicht wo sie genau sind, was noch alles passieren wird und was alles eine Lüge ist, was sie zu kennen glauben.

Will ist noch skeptisch was das ganze Abenteuer angeht. Er weiß noch nicht so recht was seine Rolle ist. Maggy sieht alles als ein Abenteuer und glaubt an die Märchenwelt. Wohingegen Joe alles in Frage stellt. Für die drei ist es also gar nicht so leicht.

Man lernt als Leser noch ein paar Charaktere besser oder auch neu kennen. Gerade dieser Mix aus Bekanntem und doch ganz Neuem ist genial gemacht von der Autorin. Man scheint die Märchenwelt zu kennen und doch weiß man gar nicht so viel.

Es geht auch hier wieder spannend und rasant weiter. Als Leser bleibt einem kaum Zeit zum Atmen. Die Autorin versteht es einen zu fesseln.

Mehr möchte ich bei diesen kurzen Episoden auch gar nicht verraten.

Das Cover zeigt diesmal wieder einen Spiegel. Doch darin sieht meine Burg. Um den Spiegel drumherum ist eine karge und graue Berglandschaft und rote Asche. Dies passt perfekt zum Titel als auch zum Buch selbst.

Auch diesen Teil habe ich in kurzer Zeit verschlungen. Ich finde es sehr interessant wie Maya Shepherd hier die Fäden neu verbindet. Ich bin gespannt wie es mit Will weiter geht und was sich genau hinter Schneewittchen verbirgt.

Es gibt 5 von 5 Wölfen.

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