Rezension: Buchwächter – Das Buch der Phantasien

Was würdest du tun, wenn du Phantasien zum Leben erwecken könntest? Die Begegnung mit dem Buchhändler Arthur ist für Finn mehr als der Beginn einer Freundschaft, denn dessen unscheinbarer Laden birgt zahlreiche Geheimnisse. Zwischen all den Bänden erwacht in dem neugierigen Jungen eine phantastische Gabe. Er lernt bald, dass Bücher weit mehr als nur Geschichten enthalten, es magische und äußerst mächtige Exemplare gibt. Als die Buchwächter ihn zu einem der ihren machen möchten, scheint sein Glück vollkommen. Doch schon bald zeigt die Welt der Bücher ihr finsteres Gesicht und Finn erkennt, wie bedeutsam seine Gabe ist. Er muss sich einer Macht stellen, gegen die selbst seine Kraft verblasst.

Verlagsseite …

„Buchwächter – Das Buch der Phantasien“ von Andreas Hagemann ist der Start in eine Fantasy-Jugendbuchreihe.

Als Finn auf der Flucht vor seinen Mitschülerin in dem Buchladen von Arthur landet, verändert sich sein Leben. Er entdeckt Geheimnisse und ganz besondere Bücher. Außerdem entdeckt einer eine Gabe in sich.

Finn hat es in seinem Leben nicht leicht. In der Schule wird er von seinen Mitschülern schikaniert und zu Hause ist er nur am arbeiten. Das ist für einen neunjährigen schon nicht leicht. Dann hat er noch eine besondere Gabe mit der er lernen muss umzugehen.

Die Charaktere hat Andreas Hagemann mit sehr vielen Details ausgestattet, die es dem Leser leicht machen sich diese vorzustellen und in sie hineintauchen zu können. Sie wirken sehr real und Arthuer könnte seinen Bücherladen quasi in der Nachbarschaft haben.

Der Autor nimmt den Leser mit ins England im 19. Jahrhundert. Deswegen ist es auch nicht verwunderlich, dass Finn viel zu Hause helfen muss. Das Ganze wird ohne viel Kitsch beschrieben.

Der Anfang der Geschichte erinnert sehr an die „Unendliche Geschichte“. Dennoch ist es kein billiger Abklatsch. Finn ist dem Leser schon recht sympathisch, einfach weil er selbst schon Bücher liest. Durch seine Gabe tritt er und so man man selbst auch in Kontakt mit Märchenfiguren. Der Autor verbindet hier einiges miteinander.

Es ist spannend und fantasievoll. Dennoch fehlt ab und an noch ein bischen mehr Pepp.

Das Cover ist in blau gehalten und wirkt mit seinen goldenen Ornamenten und dem Verschluss wie ein altes Buch aus Leder. Dies passt sehr gut zur Geschichte.

Von dem Autor kenne ich schon „Xerubian“ und bin so mit seinem Schreibstil schon vertraut. Doch viel mir der Einstieg in die Geschichte schwer, eben weil sie so Stark an die „Unendliche Geschichte“ erinnert. Die Geschichte an sich war schon spannend und auch dir Umsetzung mit den vielen Märchen, gefällt mir. Nur ab und an war es mir einfach zu viel drumherrum und zu wenig Spannung.

Und nochmal vielen Dank an „Spread and Read“ für das Rezensionsexemplar.

Deswegen gibt es nur 4 von 5 Wölfen!

(Visited %4% times, %1% visits today)

Kommentar verfassen