Rezension: Die Alchimar – Start ins Leben

Stellen Sie sich vor, Sie sind sieben Jahre alt und eines Nachts wird ihr ganzes Weltbild von einem fremden Besucher auf den Kopf gestellt. Fortan ist nichts mehr wie es war und Sie erfahren Dinge, von denen kaum ein Sterblicher eine Ahnung hat. Doch mit dem Wissen kommt auch die Pflicht, die Gegebenheiten selbst in die Hand zu nehmen und aktiv verändern zu müssen. Würden Sie sich nicht auch fragen, wie Sie das schier Unmögliche schaffen sollen, wer Freund und wer Feind ist und ob die Verantwortung nicht zu schwer auf Ihren Schultern lastet?
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Quelle: Verlag 3.0

„Die Alchimar – Start ins Leben“ von Natalie Jakobi ist der
erste von vier Bänden rund um die Alchimar Maja.
Maja war sieben  Jahre
alt und wollte schlafen gehen, als sie bemerkt, dass ein Fremder in ihrem
Zimmer ist. Zunächst denkt sie, dass es wieder ein Trick von ihrer Mutter ist,
die sie wieder zu etwas überreden möchte. Denn das letzte Mal hatte sie einen
Freund verkleidet als Weihnachtsmann an Majas Bett gesetzt, damit sie an den Weihnachtsmann
glaubt.  Doch Salomir war kein Fremder.
Er kennt sie aus einem früheren Leben und nimmt sie mit in die Welt der
Alchimar.
Maja ist ein ganz normales sieben-jähriges Mädchen. Sie lebt
mit ihrer Mutter zusammen, geht in die Schule hat ihre Freunde. Als Salomir
auftaucht, fängt sie an spezielle Fähigkeiten zu erlernen. Daran wächst sie und
erweitert ihren Horizont. Ab da ist sie nicht mehr länger nur sieben sondern
wird reifer, lernt ihre Fähigkeiten im Alltag ein zusetzten und  ihrer Aufgabe als Alchimar gerecht zu werden.
Natalie Jakobi hat die Erde in ihrem Buch als untere Welt
bezeichnet. Es gibt noch die obere Welt, in der die Geistwesen wohnen. Die
Menschen  / Alchimar können mittels einer
Astralreise dort hingelangen. Es wird auch Telepathie, das Heilen durch die
Beeinflussung der Energieströme,  das
Sehen mit dem dritten Auge, Chakren, … 
angesprochen und so gut eingebunden, dass es durchaus wirklich so sein
kann.
All diese Fähigkeiten brauchen die Alchimar um das Gleichgewicht
zwischen den Welten wieder herzustellen. Es geht viel darum, dass die Menschen
ihr altes Wissen vergessen haben und nur noch an ihren eigenen Profit denken.
Somit ist das Buch auch gesellschaftskritisch und spricht unseren Umgang mit
unserem eigen Leben an als auch wie wir mit Anderen umgehen.
Schade ist nur, dass der Erzählstil sehr distanziert ist.
Somit kann der Leser sich nicht richtig in Maja reinversetzten und bleibt etwas
außen vor. Sonst wäre es sicher spannender und emotionaler gewesen.

 

Erstmal möchte ich mich beim Verlag 3.0 für dieses Rezensionsexemplar
bedanken. Majas Leben als Alchimar hat mich fasziniert, doch leider konnte ich keinen
Draht zu ihr bekommen. Was ich sehr schade finde, denn ansonsten hat mich die
Welt der Alchimar und deren Aufgabe sehr interessiert. Deswegen musste ich auch
selber mal darüber nachdenken, wie ich mit anderen umgehe und wo meine
Prioritäten liegen.
Deswegen verteile ich 3 ½ von 5 Wölfen.

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