Rezension: Zeitenzauber 2

 Nachdem Anna sich dem Geheimbund der Zeitwächter angeschlossen hat,
lässt das nächste Abenteuer nicht lange auf sich warten. Mitten in ihrer
Abiturprüfung ereilt sie eine Schreckensnachricht aus Paris: Sebastiano
ist verschollen – und zwar im 17. Jahrhundert! Anna begibt sich auf
eine gefährliche Reise und findet ihren Freund tatsächlich in Paris
wieder. Doch es gibt ein neues Problem: Er hält sich für einen Musketier
und hat keine Ahnung, wer Anna ist. Schafft sie es, seinem Gedächtnis
auf die Sprünge zu helfen?

Verlagsseite… 

 Eva Völler hat sich schon als Kind gern Geschichten ausgedacht. Trotzdem
verdiente sie zunächst als Richterin und Rechtsanwältin ihre Brötchen,
bevor sie die Juristerei endgültig an den Nagel hängte. „Vom
Bücherschreiben kriegt man einfach bessere Laune als von
Rechtsstreitigkeiten. Und man kann jedes Mal selbst bestimmen, wie es am
Ende ausgeht.“
Die Autorin lebt mit ihren Kindern am Rande der Rhön in Hessen.

(Quelle: luebbe.de)

„Zeitenzauber – Die goldene Brücke“ von Eva Völler ist der
2. Band der Zeitreisetrilogie.

Anna und Sebastiano erfüllen nun gemeinsam Aufträge in der
Vergangenheit. Doch bei einem ist Sebastiano allein unterwegs und auch nicht in
Venedig sondern in Paris. Es wurde schon ein paar Mal versucht ihn wieder in
die richtige Zeit zu holen. Die einzige die vielleicht noch helfen kann ist
Anna. Sie macht sie auf den Weg nach Paris und ins Jahr 1625.

Anna gewinnt mehr an Tiefe. Man erfahrt mehr über ihr
Schulleben und wie sie mit Sebastiano kontakt hält, wobei er ja immer noch in Venedig
wohnt und sie in Frankfurt.  Die Sorge um
Sebastiano ist sehr groß bei ihr. Dennoch gelingt es ihr in der Vergangenheit
einen kühlen Kopf zu bewahren und in seine Nähe zu kommen. Denn Anna hat wieder
die Maske bekommen und einen speziellen Auftrag.

Sebastiano hat sein Gedächtnis verloren und gibt sich als
Musketier aus. Er spielt gegen Annas Auftrag, doch sucht auch er ihre Nähe.
Auch wenn er sich dies nicht erklären kann.

Die Geschichte lehnt sich leicht an die Geschichte der 4
Musketiere an. So gibt es den Kardinal Richelieu, der versucht der Königin ein
Verhältnis nach zu weisen. Dabei lernt Anna wieder verschiedene Leute kennen
und Orte aus der Zeit kennen, die sehr authentisch wirken. Spannend ist es von
Anfang an und es lässt sich super lesen. Nur das Ende erinnert leicht an Band
1.

Dieser Band ist zwar spannender, aber durch die Anlehnung an
die Musketiere, konnte ich mir einiges zusammen reimen, was passiert. Auch das
Ende hat stark an Band 1 erinnert. Dennoch hatte ich Spaß beim Lesen und
deswegen gibt es 4 von 5 Wölfen.

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