Rezension: Nova und Avon – Mein böser, böser Zwilling

Hier ist NOVA: unscheinbar, schüchtern, tollpatschig. Dort ist ein böser Fluch. Und auf einmal gibt es AVON: intrigant, zuckersüß und verflucht gefährlich …

Nova ist sprachlos. Sie glaubt nicht an Magie. Doch seit sie auf dem Jahrmarkt von einer Wahrsagerin verhext wurde, ist da plötzlich diese Doppelgängerin: Avon. Eine hinterhältige Nova-Kopie, die sich bei Novas Eltern einschleimt, die dem süßesten Typen der Schule peinliche Sachen sagt und Novas Wellensittich ärgert.

Schnell wird klar: Nova muss ihren bösen Zwilling wieder loswerden. Sie muss mutig sein und über ihren Schatten springen. Vor allem aber braucht sie eine gute Freundin – am besten mit magischen Fähigkeiten. Denn gegen so viel schwarze Magie hilft nur eines: noch mehr Magie …

Verlagsseite …

„Nova und Avon – Mein böser, böser Zwilling“ von Tanja Voosen ist der Start in eine Jugendbuch-Reihe.

Übernatürliches ist für Novas Eltern normal. Doch Nova findet es Quatsch. Dann passiert das unmögliche: Auf einem Jahrmarkt wird sie von einer Wahrsagerin verflucht und ihr ganzes Leben steht Kopf.

Nova lebt mit ihren Elten und ihrem Wellensittich Wally zusammen in einem geschichtsträchtigen Haus. Ihr Vater hat seine eigene Fernseh-Show, in der er über Übernatürliches berichten. Ihre Mutter beschäftigt sich mit Parapsychologie. Sie selbst findet das Humbuck und ist in der Schule ein Einzelgänger und wird als Freak angesehen.

Tanja Voosen gestaltet ihre Charaktere richtig gut. Jeder ist eine herausragende Persönlichkeit. Ja es gibt die Schulzicke und ihre Clique, aber dennoch glänzen viele andere Charaktere mit ihren Einzigartigkeiten.

Es ist meiner Meinung nach nicht ein typischer Jugendroman mit den ganzes Klischees und dem vermuteten Schulalltag. Ja es gibt die super Coole, dern tollen Sportler, … aber sie haben noch mehr Facetten. Was auch dazu beiträgt ist, dass Nova und Fee so ganz anders sind und ihr Abenteuer eben nicht nur in der Schule spielt.

Die Story ist gut aufgebaut. Man lernt Nova richtig gut kennen, weiß was sie mag und was eben nicht. Man kann sich in sie und ihr Problem richtig gut hineinversetzen. Durch den Schreibstil von Tanja Voosen liegt man nur so durch das Buch und hat Kino im Kopf.

Was etwas schade ist, dass der Klappentext viel verrät was erst im Laufe der Geschichte passiert und das auch weit nach der Hälfte. Das Avon, Novas böser Zwilling, erst später auftaucht passt. Denn bis dahin muss sich die Geschichte erst entwickeln. Doch so ein paar Sachen kommen viel später und das ist irgendwie schade. Dennoch bleibt genug Handlungsspielraum.

Das Cover hat es mir angetan. Der Hintergrund ist in grün gehalten. Man sieht zwei Mädchenköpfe, die gespiegelt sind. Das sind Nova und Avon. Drumherum entdeckt man eine Katze, einen Wellensittich, Blumen, … es wie ein kleines Wimmelbild, welches viele Details aus dem Buch zeigt.

Von Tanja Voosen durfte ja auch was lesen und allein das Cover schrie schon „Lies mich!!“. Ich bin schnell in die Geschichte eingetaucht und habe mit Nova mitgefiebert. Wird sie an über natürliches glauben? Wird sie den Fluch und Avon los? Verliebt sie sich?

Das der Klappentext so viel verrät, fand ich etwas schade.

Deswegen gibt es 4 ½ von 5 Wölfen!

(Visited %4% times, %1% visits today)

Kommentar verfassen