Rezension: Gorian – Das Vermächtnis der Klingen

Wie ein Sturm aus dem Nichts fallen die Schergen des finsteren Morygor über Gorians Dorf her. Sie entkommen mit Sternenklinge und Schattenstich, zwei Schwertern, die Gorians Vater aus einem Meteoriten
geschmiedet hat. Gemeinsam mit der Heilerin Sheera und seinem Freund
Torbas bricht Gorian auf, um die Schwerter zurückzuerlangen. Nur mit
ihnen und der Hilfe des gestaltwandelnden Gargolye Ar-Don kann Morygor
besiegt werden, bevor der Schwarzmagier mit Hilfe der Frostgötter die
Welt zu Eis erstarren lässt.

Internetseite mit Leseprobe … 

„Gorian – Das Vermächtnis der Klingen“ von Alfred Bekker ist der Auftakt einer Trilogie.

Gorian ist schon als kleiner Junge in der Lage die Alte Kraft zu nutzen, auch wenn ihm das oft nicht bewusst ist. Sein Vater bringt ihm später bei wie man mit ihr umgeht.  Doch das ist nicht das einzige was Gorian besonders macht. Er ist unter einem besonderen Zeichen geboren und der Herrscher der Eiswelt möchte ihn töten. Denn Gorian könnte ihm eines Tages gefährlich werden.

Gorian lernt man schon als kleinen Jungen kennen und sieht quasi dabei zu wie er groß wird. So lernt man mit ihm seinen Vater kennen und wie dieser zur Alten Kraft und dem Orden steht. Auch was sonst in der Welt vorgeht, bekommt durch Gorian gut mit und versteht es. Gorian selber entwickelt sich vom kleinen Jungen zu dem jungen Mann, der glaubt das Schicksal der Welt verändern zu können. Dabei ist er oft recht hochmütig und hat wenig Geduld.

Seine Mitstreiter ändern sich im Laufe der Geschichte. Alte Freunde und Bekannte sterben, aber dafür lernt Gorian später drei neue Gefährten kennen, die ihm helfen.

Die Welt in der die Geschichte spielt ist recht komplex und manchmal auch etwas zu komplex. Es gibt die Alte Kraft, eine Art Magie, die auch zum Kämpfen, Heilen, Reisen und Hellsehen genutzt werden kann. Der Orden lernt seinen Mitgliedern meist in einer Kategorie zum Meister zu werden. Es gibt eine Religion die vorherrscht und alte Gottheiten wurden vom Herrscher der Eiswelt unterjocht. Diese gehorchen ihm jetzt.

Spannend wird es durch die Fähigkeiten von Gorian und seiner Ausbildung. Wobei die manchmal etwas tiefer in die Alte Kraft hätte eingehen können. Aber auch durch die Mordanschläge und Angriffe auf Gorian, den Orden
und die ganze Welt, wird die Spannung gehalten und weiter ausgebaut.

Ich fand es spannend mit Gorian zu wachsen und die Welt mir ihm zu erkunden. Doch durch seinen Hochmut konnte ich mich nicht immer mit ihm identifizieren. Ar-Don, der Gargyle der ihn töten soll, ist mir etwas suspekt. Sonst war es recht gut und spannend und ich verteile 4 von 5 Wölfen.

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