Rezension: Gezeichnet

Als auf der Stirn der 16jährigen Zoey Redbird eine saphirblaue
Mondsichel aufscheint, weiß sie, dass ihr nicht viel Zeit bleibt, um ins
House of Night, das Internat für Vampyre, zu kommen. Denn jetzt ist sie
gezeichnet. Im House of Night soll sie zu einem richtigen Vampyr
ausgebildet werden – vorausgesetzt, dass sie die Wandlung überlebt.
Zoey ist absolut nicht begeistert davon, ein neues Leben anfangen zu
müssen, so ganz ohne ihre Freunde – das einzig Gute ist, dass ihr
unerträglicher Stiefvater sie dort nicht mehr nerven kann.

Aber Zoey ist kein gewöhnlicher Vampyr – sie ist eine Auserwählte der
Vampyrgöttin Nyx. Und sie ist nicht die Einzige im House of Night mit
besonderen Fähigkeiten…

Verlagseite…

„Gezeichnet“ von P.C. Cast und Kristin Cast ist der erste
Band der House of Night – Reihe.

Zoey geht ganz normal zu Schule und hat keine Lust auf die
morgige Geometriearbeit. Als sie das Geometriebuch aus ihrem Spinnt holt wird
sie von einem Vampyr-Späher mit einer Mondsichel auf der Stirn gezeichnet. Nun
weiß jeder, dass sie zu einem Vampyr wird. Sie muss jetzt so schnell wie
möglich ins House of Night, der Vampyrschule. Doch schnell wird klar, dass sie
etwas Besonderes ist, selbst unter den Vampyren.

Zoey  hat die letzten
Jahre zusammen mit ihren beiden Geschwistern, ihrer Mutter und ihrem Stiefvater
gelebt. Letzteren nennt sie gerne „Stiefpenner“.  Seit er da ist, ist ihre Mutter ganz anders.
Zo geht mit der Situation anders um als ihre Geschwister und hat deswegen das
Gefühl nicht mehr dazuzugehören. Dabei ist es genau ihr Wunsch irgendwo wirklich
dazuzugehören. Zu ihrer Großmutter hat sie ein gutes Verhältnis. Es ist gut,
dass Zo sich auf sie verlassen kann.

Wie man zu einem Vampyr wird, weiß keiner so genau. Durch
eine Hormonumstellung bei Jugendlichen wird es ausgelöst, doch wodurch genau
ist noch nicht erforscht. Die Jugendlichen, bei denen es so ist, werden
gezeichnet und kommen ins House of Night. Doch nicht jeder überlebt die
Verwandlung in einen echten Vampyr. Vampyre gibt es überall es sind meist
Schauspieler, Musiker oder andere begabte Leute. Doch sind sie deswegen nicht
gerade beliebt. In den Augen der Menschen ist man mit der Zeichnung ein
Monster.

Mit Zoey taucht der Leser in die Welt der House of Night –
Reihe ein, lernt die Vampyrwelt und Vampyre selbst kennen. Man kann sich in
Zoey reinversetzten, fühlen was sie erlebt und so auch mitfiebern. Kommt sie
rechtzeitig ins House of Night? Was haben ihre Eltern vor? Was erwartet sie im
House of Night überhaupt? 

Die Welt der Vampyre hat eine schöne Tiefe und wirkt nicht
aufgesetzt. Im Schulalltag lassen sich zwar parallelen zu anderen Büchern
ziehen, aber das House of Night kann sich durch individuellen Charme und durch
kleine Besonderheiten abgrenzen.

Der Auftakt der Reihe hat mir sehr gut gefallen. Es war
leicht und flüssig zu lesen, so dass ich schnell in der Geschichte war und
richtig mitfiebern konnte. Zoey ist mir total sympathisch und ich bin richtig
gespannt wie die Reihe weiter geht.

Es gibt 4 ½ von 5 Wölfen.

6 thoughts on “Rezension: Gezeichnet”

  1. Tolle Rezi! Ich fand, dass der erste einer der besten Teile war. Bin schon gespannt, wie dir die anderen gefallen 🙂

    Liebe Grüße,
    Tiana

    Antworten
  2. Schöne Rezi – mit dem erstem Buch erging es mir wie dir – von den Folgebänden war ich leider nicht so begeistert, bin aber gespannt, wie du sie finden wirst. 🙂

    Liebe Grüße

    Sari

    Antworten
  3. Deine Bilder zwischen den einzelnen Teilen der Rezension finde ich mega Klasse. Erstens sehen sie total schön aus und dann enthalten sie ja auch einen prägnanten Satz. Gefällt mir total!
    LG
    Yvonne

    Antworten

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