Rezension: Eisige Wellen

Nach ihrem furchtbaren Kampf gegen den Dunklen, den ältesten und mächtigsten der Grisha, mussten Alina und Mal aus Ravka fliehen. Doch selbst jenseits der Wahren See sind sie nicht sicher: Der Dunkle hat überlebt und ist entschlossener denn je, sich Alinas besondere Kräfte zunutze zu machen. Denn nur mithilfe ihrer Magie kann es ihm gelingen, den Thron von Ravka an sich zu reißen.
In die Enge getrieben, bittet Alina schließlich den berüchtigten Freibeuter Stormhond um Hilfe und macht sich auf, die Armee der Grisha anzuführen.

Verlagsseite …

„Eisige Wellen“ von Leigh Bardugo ist der zweite Teil der Grisha-Trilogie.

Nach wie vor sind Mal und Alina auf der Flucht vor dem Dunklen. Denn ihr hat die Ereignisse in der Schattenflur überlebt. Doch selbst jenseits der Wahren See sind sie nicht sicher und gerät wieder in seine Fänge.

Alina weiß nicht so recht, was sie möchte. Auf der einen Seite will sie sich verstecken und ihre Magie nicht nutzen, merkt aber wie es ihr dadurch immer schlechter geht. Der Kräftemehrer ist ihr auch erst eine Bürde. Auf der anderen Seite wandelt sich sich dann, benutzt ihre Macht und will noch stärker werden. Sie fühlt sich weite zu Mal hingezogen, übersieht aber oft wie es ihm geht.

Man lernt zu den alten Charakteren auch einige Neue kennen. Man hat so seine Lieblinge und kann sich gut in sie hineinversetzten. Natürlich gibt es auch Charaktere, die einem unsympathisch sind. Es ist ein guter Mix.

Manche Charaktere sorgen auch für Überraschungen, die die Geschichte besonders interessant machen.

Als Leser taucht man auch weiter in de Welt um Ravka ein. Man lernt neue Orte, Gebräche und Geschöpfe kennen, während man mit Alina zusammen durch die Story reist.

Es startet sehr spannend. Denn nach kurzer Zeit wird Alinas Leben wieder durch gewirbelt und schwebt in Gefahr. Dann folgen ein paar heikle Enthüllungen und ab da wird es ruhiger. Es gibt vieles zu planen, zu organisieren. Doch Alinas Furcht vor dem Dunklen und ihre „Visonen“ sorgen dafür, dass sie Spannung nicht ganz abflaut.

Man kann viel lachen, lernt vieles dazu und trotz der geringen Spannung, bleibt es interessant. Leigh Bardugo versteht es den Leser dennoch an die Geschichte zu binden. Zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse wieder und man kann das Buch nicht aus der Hand legen.

Das Cover ist wieder schwarz gehalten. Diesmal ist vorne drauf ein drachenartiges Wesen in Eisblau zu sehen und goldene Farbakzente sind gesetzt worden. Es Cover passt zur Geschichte und auch zu den anderen Bänden.

Nachdem ich den ersten Teil gelesen hatte, wollte ich wissen wie es weiter geht. Mit Alina hatte ich ab und an so meine Probleme. Auf der einen Seite drückt sie klar aus was sie will und tut und macht. Merkt aber nicht wie es Mal geht und will ihn auch nicht verlieren. Sie ist hin und her gerissen. Sie verändert sich. Das alles ist an sich nicht schlecht, ich musste nur ab und an den Kopf schütteln. Trotz des recht ruhigen Mittelteils der Geschichte hat Leigh Bardugo es geschafft mich an die Geschichte zu fesseln. Ich habe förmlich drauf gewartet, dass etwas schreckliches passiert.

Dafür vergebe ich 5 von 5 Wölfen!!

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