Rezension: Drache und Phönix 1

 Eine große Liebe.
Eine gefährliche Reise.
Das Abenteuer beginnt.

Venedig
im 18. Jahrhundert. Jan Stolnik führt ein rastloses Leben. Niemand
ahnt, welches Geheimnis er hütet: Jan ist ein Drache, gefangen im Körper
eines Menschen – dazu verdammt, ewig zu leben, ohne jemals seine Flügel
entfalten zu können. Der Besuch der Lagunenstadt soll ihn für einige
Zeit von seinem Schicksal ablenken. In den engen Gassen und prachtvollen
Palazzi hört er immer wieder einen Namen: La Fiametta. Schon nach ihrer
ersten Begegnung weiß Jan, dass die Sängerin mit der verführerischen
Stimme und dem kapriziösen Wesen keine gewöhnliche Sterbliche ist. Er
verliebt sich unsterblich in das schillernde Geschöpf – und erkennt
rasch, dass Gefühle zum Fluch werden können …

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 Angelika Monkberg, geboren 1955, lebt in Franken. Sie arbeitet im
öffentlichen Dienst. Daneben schreibt sie Kurzgeschichten und Romane –
wenn sie nicht zeichnet oder malt. In beiden Bereichen gilt ihr
Interesse vor allem dem Phantastischen.

„Drache und Phönix: Goldene Federn“ von Angelika Monkberg
ist der Auftakt zu einer Fantasy-Reihe.
Jan begleitet seinen Herrn, den Prinzen von Sachsen, nach Venedig.
Dieser reist inkognito. Jan ist ganz angetan von einer Sängerin namens La
Fiametta, die er eines Abends hört, als er mit dem Prinzen auf einem Kanal
schippert. Sie spukt ihn immer im Kopf herum und er versucht sie zu finden.
Jan ist nicht nur der Reisemarschall. Er hat auch ein dunkles
Geheimnis, das nicht an die Inquisition gelangen darf. Dass er wenig schläft,
sich immer wieder verbrennen muss und eine Frau haben muss, um seine ungeheure
Lust zu befriedigen liegt an seiner Herkunft. Äußerlich sieht man nur seinen
Buckel, eigentlich sind es kleine Stummelflügel. Denn Jan ist ein halber
Drache.
Die Handlung ist nicht immer ganz schlüssig. Warum die zwei
wirklich in Venedig sind, wird nicht wirklich erläutert. Es geht vielmehr darum
wie Jan such um La Fiametta bemüht und wie sehr er ihr verfallen ist. Ihm wird
schnell klar, dass sie kein Mensch ist und ein ähnliches Problem hat, wie er
selber. Doch wird seine Beziehung zu ihr sehr stark auf eine sexuelle Ebene
herunter gebrochen.
Das Buch selber ist in viele Kapitel eingeteilt, die
teilweise mitten in der Handlung enden. Das nächste Kapitel dann wieder ganz
neu ansetzt, so dass der Leser dabei ins stocken gerät. Wie auch bei den vielen
Worten aus Zeit. Es macht es zwar authentischer den Wortschatz von damals zu
benutzen. Doch ist es hier so stark der Fall, dass man darüber stolpert.
Übe den zweiten Teil bin ich schon bei Blogg dein Buch und
Lovelybooks gestolpert und wollte mir jetzt den ersten Teil der Tetralogie
holen. Da der Band recht kurz ist. Ging ich von einer spannenden und schnellen
Geschichte aus. Doch leider wurde daraus nichts. Es geht eigentlich nur um das
Verlangen von Jan nach La Fiametta. Die Kapitel und die Schreibweise haben mich
oft ins stocken gebracht. Was ich allerdings interessant finde, ist das beide Halbblüter
sind: Halbdrache und Halbphönix.
Ich verteile 3 von 5 Wölfen.

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