Rezension: Die Tafel des Schicksals

[Werbung] Bei diesem Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar.

Geheimnisvoll und spannend erzählt die Autorin die Geschichte eines in die Jahre gekommenen Unternehmers aus Bayern, der während einer Auslandsreise in den Bannkreis einer unterirdischen Hexenwelt gerät. Deren Fluch erfasst nach seiner Rückkehr die gesamte Familie, aber auf seiner unehelichen Tochter Jessica lastet das verfluchte Erbe. Sie wird entführt und kommt dem mysteriösen Ursprung des Unheils sehr, sehr nah…

Verlagsseite…

1976 wurde die Autorin in Bayern geboren und hier ist sie auch aufgewachsen.

Ihre Kindheit und Jugend waren nicht immer einfach. Als sie 16 Jahre alt war, zog ihre Mutter mit ihr vom Land in die Stadt. Dort veränderte sich ihr Leben grundlegend, und nun kam sie ihrem Wunschtraum sehr nah. Dieser erfüllte sich 1996, als sie die Ausbildung zur Berufskraftfahrerin abschloss und sie endlich LKW fahren durfte. Es war Berufung und Leidenschaft zugleich. Bis heute hat sich daran nichts geändert.

2000 lernte Maria ihren Mann Klaus kennen und heiratete ihn wenig später. Auch er ist Lkw-Fahrer. Seitdem fahren sie für ihre Firma gemeinsam durch ganz Europa.

Unterwegs sammelt Maria D. Busch viele Ideen, denn der Gedanke, einmal ein Buch zu schreiben, stand immer an zweiter Stelle ihrer Wunschliste. 2011 brachte sie ihre vielen Ideen endlich zu Papier und entdeckte damit die Leidenschaft zum Schreiben.

(Quelle:http://www.verlag-kern.de)

 „Die Tafel des Schicksals“ von Maria D. Busch ist ein Mystery-Thriller.

Der Bauunternehmer Richard findet auf einer seiner Reisen
eine merkwürdige Tafel. Diese Tafel sorgt für Chaos. Es ist wie ein Fluch der
nun auf ihm und seiner Familie lastet. Selbst die Katze bleibt nicht
unverschont.

Richard ist mit Leib und Seele Chef seines Bauunternehmens
und verreist gerne. Er ist eigentlich ein sehr bodenständiger Mann. Doch Die
Tafel bringt ihn ab und an aus seinem Konzept raus. Er verhält sich einfach
anders, als ihn seine kennt.

Durch den Schreibstil ist der Leser weit weg von den
Charakteren. Man bekommt einfach eine Information wie sich die Person fühlt,
verhält und was sie ausmacht. So erlebt man die Dinge nicht und kann auch nicht
immer nachvollziehen warum gerade so gehandelt wird.

So reagiert Richards Tochter total überzogen. Dies mag zwar
einen Grund haben, nur erschließt er sich nicht.

Generell lässt der Schreibstil etwas zu wünschen übrig. Die
Ausdrucksweise der Charaktere ist manchmal etwas zu altbacken oder unpassend.
Es wird aber auch keine Spannungsbogen aufgebaut.

Der Prolog macht den Leser neugierig. Doch dann flaut es ab.
Zum einen fehlt die emotionale Verbindung zu den Charakteren, aber auch die Geschichte
zieht sich. Es fehlen packende Teile in der Geschichte gerade am Anfang.
Hinzukommt, dass der Kappentext mehr als die Hälfte der Handlung verrät. Somit
gibt es kaum unvorhersehbare Wendungen.

 Es gibt viele Punkte
im Verlauf der Handlung die einem merkwürdig und passend vorkommen. Diese dann
später wichtig werden. Nur hängt man bis dahin völlig in der Schwebe warum das
so ist.

Durch viele unnötige Zeilenumbrüche gerät auch der Lesefluss
ins Stocken. Dies erschwert auch noch das Lesevergnügen.

Das Cover ist grau-schwarz mit zwei grünen Augen.  Die Augen haben eine wichtige Rolle in der
Geschichte. Somit passt das Cover gut, ist aber kein Eye-Catcher.

Ein Mystery-Thriller mit Hexen, dass hörte sich gut an. Doch
hat mir die Umsetzung gar nicht gefallen. Das Textlayout ist zwar das kleinere
Problem, war aber schon nervig. Doch durch den Erzählstil bekam ich keine Verständnis
für die Charaktere und die es hat sich für mich keine Spannung aufgebaut.

Es gibt 2 von 5 Wölfen.

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