Rezension: Der Thron der Finsternis

Die Welt der Menschen ist in Aufruhr. Nacht für Nacht steigen die Dämonen aus der Tiefe auf, um die Bewohner der Städte und Dörfer in Angst und Schrecken zu versetzen. Seit nicht nur ein, sondern zwei Männer aufgestanden sind, um gegen die finsteren Wesen zu kämpfen und die Völker der Menschen endlich zu befreien, herrscht allerdings Krieg – denn Arlen und Jardir könnten verschiedener nicht sein. Nicht einmal ein Zweikampf der beiden konnte den Zwist beenden, doch nun müssen sie sich ihrer größten Herausforderung stellen: dem Kampf gegen die Dämonenkönigin. Gemeinsam oder allein …

Verlagsseite …

„Der Thron der Finsternis“ von Peter V. Brett ist der vierte Teil dieser Fantasy-Reihe.

Es kommt zum Aufeinandertreffen von Jadir und Arlen. Bei dem beide spurlos verschwinden. Leesha kümmert sich um das Tal der Holzfäller während Inevera versucht das Reich der Krasianer zusammen zu halten. Und nachts wären alle Dämonen ab.

Arlen tritt in diesem Band immer mehr in der Hintergrund. Er hat zwar seine Auftritte und muss sich dem ein oder anderen Stellen. Doch liegt der Fokus diesmal auf den anderen Charakteren.

Leesha hat mit sich, ihrer Liebe und dem heranwachsenden Kind zu tun. Rojer muss sich einem Geist aus der Vergangenheit stellen. Inevera muss ihr Reich zusammen halten und spinnt eine Intrige nach der anderen.

Diesmal erhält man einen Einblick in Shikvahs Leben. Sie wurde zu einer Speerschwester im Damating Palast ausgebildet. Sie ist eine Kriegerin. Man erfährt wie hart ihre Ausbildung war und was sie nicht alles durchlebt hat. Dieses Wissen ist wichtig für den weiteren Verlauf der Geschichte.

In diesem Teil befindet man sich als Leser in ganz vielen Intrigen und politischen Ränken. Egal auf welcher Seite man steht. Arlen und Jadir sind spurlos verschwunden. Während Inevera ihr Macht verfestigen möchte, versuchen die Tesianer sich aus dem Klauen der Krasianer zu befreien. Es gibt Widerstände, die Oberen planen noch viel mehr im Hintergrund.

Ja es gibt noch kämpfe mit den Dämonen und es wird auch das ein oder andere ausgetestet. Dennoch gerät der Kampf gegen sie auch noch leicht in den Hintergrund. Den der „Kampf“ unter der Sonne ist wichtiger.

Als Leser liest man mal aus der Sicht dann aus der nächsten. Wobei man erst eine Seite liest und dann zur anderen kommt. So hat man einen guten Überblick über die Geschehnisse. Es ist wieder spannend geschrieben. Man ist gespannt welche Intrige zum Erfolg führt und was genau mit Arlen passiert.

Es gibt auch einige Wendungen mit denen man nicht gerechnet hat und die einen den Atem anhalten lassen

Das Cover zeigt einen Mann mit einem Speer vor einer alten Brücke. Es ist in grün gehalten und passt wieder richtig gut zu Reihe.

Nachdem die letzten beiden Teile mich ja schon so gepackt hatten, wollte ich wissen wie es weiter geht. Peter V. Brett schafft es die Spannung weiter zu halten und auch auszubauen. Deswegen konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Es werden viele Punkte im Buch beleuchtet. Das gefällt mir. Etwas Schade, dass die Dämonen an sich etwas an ihrer „Wichtigkeit“ verlieren. Dennoch sind sie ja noch da und weiterhin eine Bedrohung.

Es gab auch Moment im Buch, wo ich dachte „Nein das ist jetzt nicht passiert!!??!!“. Diese Momente haben für mich das Ruder rumgerissen.

Es gibt 5 von 5 Wölfen.

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