Rezension: Das Vermächtnis der Lil’Lu – Emilie

Die 17-Jährige Emilie wird seit ihrem fünften Lebensjahr Nacht für Nacht von immer gleichen Alpträumen heimgesucht. Ein blitzendes Messer, eine blasse Kinderhand und Blut, so viel Blut …
Als ihre Freundin Lovisa entführt wird, ändert sich ihr Alptraum zum ersten Mal und die Ereignisse überschlagen sich. Vollkommen verwirrt taucht Lovisa wieder auf und erzählt eine unglaubliche Geschichte von Dimensionsagenten aus parallelen Welten, von
explodierenden Universen, die gerettet werden können, und davon, dass sie selbst in ein benachbartes Universum wechseln muss, um dies zu vollbringen. Emilie, die zunehmend selbst von mysteriösen Ereignissen eingeholt wird, will ihrer offenbar geistig verwirrten Freundin helfen. Doch dann geschieht etwas, das Emilies Weltbild gehörig auf den
Kopf stellt …
– Eine uralte Prophezeiung, ein Buch, das nur von der Erwählten zu öffnen ist und das Schicksal einer ganzen Rasse in den Händen vierer Frauen. –

 

 

 

„Das Vermächtnis der Lil’Lu – Emilie – Traumbegegnungen“ von Marita Sydow Hermann ist der dritte Teil dieser Fantasy-Reihe.

Von Albträumen wird Emilie schon klein auf heimgesucht. Keiner kann ihr richtig helfen. Dann verschwindet ihre beste Freundin Lovisa und es passieren komische Dinge. Bald darauf findet sie sich mitten in einem Abentuer wieder. Denn sie wechselt wie Lovisa in eine andere Welt.

Emilie lebt zusammen mit ihren Eltern, die sie auch immer wieder versuchen zu unterstützen. Denn ihre Albträume lassen sie oft nicht schlafen. Doch Medikamente helfen ihr nicht wirklich. Einzig und allein wenn sie ihre Traumfreundin Danny trifft, ist alles in Ordnung. Sonst weiß sie genau was sie möchte und geht sehr souverän durchs Leben. Ihre Freunde geben ihr festen halt. In Dannys Welt muss sie sich erst zurecht finden, dennoch macht sie ihren Standpunkt immer deutlich.

Durch die ersten beiden Teile kennt man ja schon den ein oder anderen Charakter. Während Lovias hier in den Hintergrund rückt, kommen andere aus der Clique etwas mehr raus. Es gibt auch ganz neue Charaktere, die sich super in die Geschichte einbinden. Sie wirken alle sehr real und man kann sich gut mit ihnen identifizieren.

In diesem Band lernt man wieder eine neue Welt kennen mit neuen Wesen, den Nephilim. Nephilim sind entstanden als sich Engel mit Menschen gepaart hatten. In die Welt, in die Emilie eintaucht, leben sie geimsam mit Hexen mehr oder weniger friedlich zusammen. Nur Menschen sind nicht gern gesehen. Denn sie sind Wechsler und wollen die Welt meist zerstören.

In den ersten beiden Bänden konnte man ja schon ein Teil von Emilies Geschichte mitverfolgen, denn sie hat sich ja auf der Traumebene mit Lovisa getroffen. Diese Dialoge sind auch eins zu eins übernommen. Da sie aber mit Emilies Gedanken vermischt werden, wird es aufgelockert und man bekommt so die zeitliche Abfolge besser auf die Reihe.

Ansonsten bleibt sich Marita Sydow Hamann treu. Sie beschreibt gekonnt die einzelnen Schauplätze und Aktionen. Man ist als Leser wieder mitten in der Story und wird einfach gefesselt.

Das Cover ist dunkelbraun und zeigt ein Pentagram mit einer Rose. Es passt zu Emilie, aber nicht mehr zu den Covern wie ich sie kenne. Denn die Reihe hat ein neues Gewand bekommen. Damit muss ich mich erst noch anfreunden.

 

 

Es ist ja schon einiges her, dass ich die ersten beiden Teile gelesen hatte. Zum einen musste ich auf den dritten Teil noch etwas warten und mich hat die Tatsache, dass es nicht mehr rein um Lovisa ging etwas abgeschreckt. Doch jetzt wo auch der vierte Teil draußen ist, hab ich mich dran gewagt und es hat sich gelohnt! Denn die Geschichte hat mich wieder voll gefesselt. Auch wenn man durch die Traumbegegnungen ja grob wusste, was Emilie geschehen wird, war es trotzdem total spannend.

Es hat mit einfach mitgerissen und ich bin froh, dass ich den nächsten Teil gleich lesen kann.

Es gibt 5 von 5 Wölfen!

 

 

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