Rezension: Das Geheimnis des Feuers

Diana plagen schreckliche Alpträume. Menschen, die in Flammen
stehen. Immer wieder droht jemand zu verbrennen oder aber sie selbst
befindet sich in dem Meer aus Flammen. Diese Träume erfüllen sie
mit Angst. Eine Möglichkeit ihnen zu entkommen gibt es nicht.
Doch noch etwas anderes beschäftigt Diana. Was möchte Adrian ihr
zeigen? Ob sie eine Art Prüfung erwartet? Und wird sie diese bestehen
können?
Außerdem gibt Taran, Adrians und Jasons ominöser Halbbruder, ihr
Rätsel auf. Mehr und mehr macht er sich im Haus der Drachen breit und
geht später sogar auf Dianas Schule. Wird Taran seinen Hass
auf die Menschen überwinden und Janina gegenüber echte Gefühle
entwickeln können?
Diana glaubt nicht daran, ihre beste Freundin sieht das jedoch ganz anders.

Pia Hepke wurde 1992 in Oldenburg i.O. geboren. Sie liebt
Bücher und es kommt auch schon mal vor, dass sie diese regelrecht verschlingt.
Mit 15 Jahren fing sie an zu schreiben, denn genug Fantasie hat sie schon immer
gehabt. Dies wurden die Anfänge zu „Das Geheimnis des Nebels“, auch
wenn sie diese ein paar Mal überarbeitet hat. Wenn Sie nicht schreibt verbringt
sie ihre Zeit mit ihren zwei Pferden und ihrem Hund. Diese nimmt sie auch oft
als Modell her, um sie zu malen und zu zeichnen.

„Das Geheimnis des Feuers“ 
von Pia Hepke ist die erste Fortsetzung ihrer Drachen-Saga.
Diana wacht völlig verkartert nach  Jays Geburtstagsfeier auf und erinnert sich
so langsam daran, was sie mit Adrian ausgemacht hat. Sie fragt sich wie es mit
ihr und Adrian weiter gehen kann. Hinzu kommt auch noch, dass sie von
schrecklichen Träumen geplagt wird. Überall ist Feuer in dem sie oder wer
anders verbrennt. Nie entkommt man den Flammen. 
Zu diesen Rätseln kommt noch hinzu, dass Taran immer präsenter in ihrem Leben
wird. Er erfährt, dass sie über Drachen Bescheid weiß und droht damit zum Rat
zu gehen.
Das Buch knüpft direkt an den Vorgänger an und man ist
wieder mitten im Geschehen. Es ist wieder aus Dianas Sicht geschrieben und ab
und an liest man auch aus der Sicht der drei Drachen.
Die Charaktere weisen in diesem Buch eine gewisse Tiefe auf.
Im ersten Band hat es da bei Diana etwas gemangelt. Doch in diesem Teil wird es
wett gemacht. Dianas Freizeitaktivitäten mit der ganzen Clique und ihre
sozialen Kontakte in der Schule zeichnen ein schönes Bild von ihr. Hinzukommt
noch wie sie sich in ihrer Beziehung mit Adrian schlägt. Pia Hepke schafft es
einfach, dass man sich mit Diana identifizieren kann.
Auch was man über Adrian, Jason, Taran und die Geschichte
der Drachen hört, ist beständig und könnte auch tatsächlich so sein. Diese
Fantasy-Story wirkt richtig real.
Das wird auch durch die Auf und Abs in den Beziehung
deutlich. Selbst Taran der Menschen nicht ausstehen kann, wirkt mit seinem Hass
und seinen Gefühlen einfach menschlich.
Spannend wird es durch diese Sichtweise auch, aber auch die
Rätsel die Diana lösen will/muss tragen ihren Teil dazu bei. Die Gefühle kommen
auch nicht zu kurz und werden gut an den Leser transportiert. Man ist da
einfach an das Buch gefesselt.

Auf dieses Buch war ich voll gespannt. Den ersten Teil fand
ich auch schon super. Und wenn man das sagen kann, hier hat Pia Hepke noch eins
draufgelegt. Die Charaktertiefe ist besser, es ist spannender, gefühlvoller und
es hat mich einfach gefesselt. Ich habe es regelrecht verschlungen.

Deswegen vergebe ich diesmal 5 von 5 Wölfen.

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