Rezension: Scythe – Das Vermächtnis der Ältesten

Wenn die postmortale Perfektion zum Ende gelangt … Unsterblichkeit, Wohlstand, unendliches Wissen – all das haben die Menschen in der Zukunft erreicht. Das neue Problem: Überbevölkerung. Die Lösung: Die Installation der Scythe, die entscheiden, wer leben darf und wer sterben muss. Doch die Scythe der neuen Ordnung missbrauchen ihre Macht, allen voran Scythe Goddard. Aufhalten können ihn nur Citra und Rowan, doch die liegen in einem eisigen Gefängnis auf dem Meeresgrund und niemand weiß, ob es gelingen wird, sie rechtzeitig wiederzubeleben.

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„Scythe – Das Vermächtnis der Ältesten“ von Neal Shustermann gelesen von Torsten Michaelis ist der dritte Teil dieser Dystopie-Reihe.

Nach der Zerstörung von Endura hat Scythe Goddard die Macht ergriffen. Citra und Rowan sind verschwunden und können sich ihm nicht in den Weg stellen. Doch nach drei Jahren tauchen die beiden wieder auf.

Als Citra nach 3 Jahren aus Endura geborgen wird, ist sie auf der Flucht. Scythe Goddard ist ihr dicht auf den Versen. Was ihr auch zu schaffen macht, ist das Rowan in Goddards Händen ist. Sie muss sich einer Reihe von Gefahren stellen.

Greyson ist jetzt der Toll und der einzige Mensch mit dem der Thunderhead noch redet. Er wird von den Tonisten verehrt und ist ihr Heiliger geworden. Auch er versucht dem Midmerikanischem Scythetum das Handwerk zu legen.

In diesem Teil kommen einige Charaktere zum Tragen. Da ist Scythe Faraday ist immer noch den Gründern auf der Spur. Der Thunderhead macht sein eigenes Ding und plant vieles. Man lernt auch neue Charaktere kennen, die für viele ereignisreiche Momente sorgen.

Die Tonisten und die Scythe spielen eine sehr wichtige Rolle. Es dem letzten Teil ist schon bekannt, dass die Tonisten mehrere Gluabensrichtungen und Orden haben. Dies wird hier weiter vertieft.Der Toll ist mittlerweile ja eine wichtige Figur im Leben der Tonisten. Einige Kulte sehen in ihm mehr und verdrehen seine Worte. Sie werden radikal.

Das Scythetum ist gespalten in die alte Ordnung und in die Anhänger Goddards. Während Goddard immer weiter sein spinnt und seine Pläne für die Welt durchsetzt, gibt es immer noch ehrenwerte Scythe, die es nicht unterstützen.

Es geht hier nicht mehr nur um die Fragen Wer darf töten? Was ist ein gerechter Tod? Nein diesmal sind die Fragen auch gesellschaftskritisch. Dürfen religiöse Gruppen sich so radikalisieren? Wo hört Glaube auf und wo fängt Fanatismus an? Wie viel Gutes steckt in einer Staatsordnung und welche tiefen Geheimnisse verbergen sie? Was darf eine künstliche Intelligenz?

In diesem Teil wird tief in die Vergangenheit der Scythe und der Gesellschaft gegraben: Geheimnisse werden gelüftet, die die Gesellschaft aufrütteln. Durch die verschiedenen Erählstränge, die Pläne des Thunderheads und den Gegenpolen aus Scythe und Tonisten wird eine unheimliche Spannung aufgebaut.

Ja es dreht sich nicht mehr nur um Scythe Anastasia und Rowan. Doch durch diese neue Ebene wird vieles aufgedeckt und es wird interessanter.

Gerade das Ende ist anders als erwartet und nicht das ganz typische happy End, welches man sich vielleicht gewünscht hat.

Das Cover zeigt einen Mann in lila Robe, der flankiert wird von zwei Scythe in grünen Roben.

Auch diesen Teil habe ich richtig durchgesuchtet und könnte kaum auf Pause drücken. Alles war wieder so real und packend. Ich musste den Atem anhalten, weinen, lachen und nachdenken. Das ist eine verdammt gute Mischung. Das Buch war anders als erwartet, aber dennoch ein krönender Abschluss!!

Es gibt 5 von 5 Wölfen!

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