Rezension: Rebell – Gläsernes Herz

[Werbung] Bei diesem Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar.


Verletzlich, so zerbrechlich wie Glas. Gegensätzlich, voller Liebe und Hass. Schlägt aus Stärke und Mut, aber auch unbändiger Wut. Und macht dich zu dem, der du bist. Zurück auf der Erde, übermannen mich die Gefühle für jenen Menschen, der auch kein Spiegelbild in den Augen trägt der Rebell Bo. Es bleibt keine Zeit für Gefühlsverirrungen. Dass Noah nicht mehr aus dem Koma erwacht, verheißt nichts Gutes. Wir müssen schnell handeln. Nur wie hält man die Mächtigsten zweier Welten auf, wenn man selbst nicht versteht, was dahintersteckt? Und was redet Bo von Kronenschriften, Prophezeiung und besonderer Gabe?

Vor vielen Jahren erblickte Mirjam H. Hüberli, dicht gefolgt von ihrer
Zwillingsschwester, in der schönen Schweiz das Licht der Welt. Erst
während des Studiums zur Online-Redakteurin wurde ihr bewusst, was sie
wirklich will. So beschloss sie, den Schritt aus dem stillen
Schreibkämmerchen in die aktive Szene zu wagen, um das zu leben, was das
Herz ihr zuflüstert: Eigene Geschichten schreiben.

(Quelle: carlsen.de)

„Rebell –
Gläsernes Herz“ von Mirjam H. Hüberli ist der letzte Teil dieser
Fantasy-Trilogie.

Zusammen mit Bo ist
Willow bei ihrer Oma gelandet. Doch hat sie keine Ruhe die Sorge um
Noah macht sie rastlos. Um ihm und Niven helfen zu können, muss sie
einen Weg finden die Geheimloge auszutricksen. Darum wendet sie sich
an ihre Freundin Sam und ihren Bruder.

Willow bekommt auch
in diesem Teil keine Ruhe. Sie muss ihre Aufgabe irgendwie meistern.
Dabei muss sie sich echt harten Knallern stellen. Dies gelingt ihr
auch. Die Gefühle zu Bo machen es ihr zwar nicht einfach, aber sie
lernt was sie möchte.

Die Charaktere hat
Mirjam H. Hüberli wieder richtig gut dargstellt. Auch wenn man sie
schon kennt, sorgen sie immer noch für Überraschungen und halten
die Spannung hoch. Dabei wirken sie richtig real und als Leser kann
man sie gut verstehen.

In diesem Band lernt
man noch einiges über die Spiegler. Spiegler können ja mithilfe
gewisser Spiegel zwischen Vella und der Erde wechseln. Zwischendrin
wird immer wieder Bezug genommen aus Schriften von verstorbenen
Spieglern.

Willow und Bo haben
eigentlich keine freie Sekunde. Denn die Geheimloge ist hinter ihnen
her. Sie müssen das Rätsel um Willow und ihrer Fähigkeiten lösen,
bevor die Loge sie in die Fänge bekommt. Dementsprechend ist das
Buch wieder sehr rasant geschrieben und der Leser wird an die
Geschichte gefesselt. Mirjam schafft es wieder ein Feuerwerk an
Wörtern abzufeuern und eine fantastische Story zu erzählen.

Das einzige kleine
Manko ist ein Geheimnis das offen bleibt und dies wohl nicht
aufgelöst wird. Aber wer weiß was vielleicht nicht noch kommt. Denn
das Ende vom Buch schließt zwar die Geschichte ab, aber lässt noch
Platz für mehr.

Das Cover ist in
schwarz/weiß und rot gehalten. Der Totenkopfspiegel ist natürlich
auch wieder drauf. Umrandet wird er diesmal von einem altwirkendem
Gewölbe. So passt das Cover wieder gut zur Geschichte, aber ist auch
der Hingucker in der Trilogie. 

Ich kann gar nicht
sagen wie sehr ich diesem Band entgegen gefiebert habe. Die
Geschichte von Willow hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen.
Gerade die Idee mit Spiegeln zwischen den Welten wandern zu können,
hat mich total begeistert. Und nach Band 2 dachte ich, dass es echt
schwer wird da noch eins drauf setzten zu können. Doch genau das hat
Mirjam H. Hüberli geschafft. Es war nicht nur spannend sondern auch
eine sehr tiefe Geschichte. Vieles ist miteinander verstrickt und
kommt erst am Ende zur Geltung.

Ein Wehrmutstropfen
bleibt, denn ich hätte gerne mehr über einen bestimmten Spiegel
erfahren. Dennoch ist die Geschichte in sich rund und einfach genial.

Somit gibt es 5 von
5 Wölfen!

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