Rezension: Die Wächter von Avalon – Die Prophezeiung

[Werbung] Bei diesem Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar.

Trauer. Sehnsucht. Das verraten die Augen der achtzehnjährigen Esmé Breckett – bis sich ihr Leben auf magische Weise verändert. Der Geist von Avalon ruft nach ihr und sie fühlt einen Zauber um sich, der sie auf seltsamem Weg Raven Sutton treffen lässt. Aber wer ist dieser junge Mann, der ihr so seltsam vertraut erscheint? Esmé erfährt von der Prophezeiung der Lichtelfen: Avalon ist in Gefahr und mit der heiligen Insel auch das magische Land Amaduria. Mächtige Feinde bedrohen die Wächter von Avalon, die Erben des großen Merlin. Die schwarzen Alben sind stark, und in einer Vision sieht Esmé Ravens Tod. Das dunkle Grauen greift auch nach ihr. Ist sie wirklich Teil einer Prophezeiung? Kann sie Raven im Zauber der magischen Welt retten?Ein spannender Roman, der Avalon im Wandel magischer Zeiten zeigt. Die Prophezeiung ist der erste Teil der Trilogie „Die Wächter von Avalon“ der Leipziger Autorin Amanda Koch.

Autorenseite…

2004 fing Amanda Koch mit dem Schreiben an. Zuerst waren es Artikel und Beiträge für einen Familienratgeber. Bald darauf folgten Kurzgeschichten für ihre Kinder und eine Sammlung der spannendsten Abenteuer von Fafnir, dem kleinen Drachen, und Gawein, dem mutigen Ritter, wurde 2010 in „Geschichten aus Drafeenien“ (familia Verlag) veröffentlicht.

So war der Grundstein gelegt und es folgte die Trilogie um die Wächter von Avalon.

(Quelle: armandakoch.de)

„Die Wächter
von Avalon – Die Prophezeihung“ von Amanda Koch ist der erste Teil einer
Fantasy-Reihe.

Komische
Träume und das Gefühl anders zu sein führen dazu, dass Esmé sich immer weiter
zurückzieht und nach Antworten sucht. Dabei stößt sie auf Raven Sutton, der ihr
merkwürdiger Weise so vertraut vorkommt. Doch auf ihm lastet eine schwere
Bürde.

Esmé fühlt
sich anders und hat das Gefühl einfach nicht dazu zu gehören. Nicht zu ihrer
Familie und irgendwie auch nicht in diese Welt. Sie sucht nach ihrer Identiät.
Die Träume oder Visionen, sie sie hat machen es ihr nicht unbedingt leichter.
Nur das Gefühl geliebt und akzeptiert zu werden, was sie oft überkommt, hilft
ihr.

Von den
Charakteren erfährt man nur was man auch für die Geschichte braucht. Eben das
nötige Background. Beim Lesen selber stört das nicht. Aber wenn man später noch
einmal drüber nachdenkt, fehlt es etwas. Man erlebt sie nur in „besonderen“
Situationen. Esmé ist am Landsitz ihrer Eltern und nicht im alltäglichen Leben,
Raven und seine Geschwister werden auf ihre besondere Zukunft hin unterrichtet,
… Was sie sonst ausmacht, erfährt man nicht groß.

Das
sagenumwobene Avalon spielt eine wichtige Rolle in diesem Buch. Sie ist der das
Herzstück der Welt Amaduria. Dies ist eine Welt voll Magie, Elfen und einer
drohenden Gefahr.

Avalon wird
sehr gut in die Geschichte integriert. Gewohnte Elemente wie das Kloster
Glastonbury, der Nebel oder die Barke holen den Leser richtig gut ab. Auch die Verflechtung
mit Amaduria erscheint schlüssig.

Die Geschichte
enthält zwei Erzählstränge. Zum einen erfährt man über Esmé etwas und zum
anderen über Raven. Beide stränge wachsen immer näher zusammen und werden
später eins. Normal macht dies den Leser neugierig. Doch hier fehlt etwas, der
Funke springt nicht ganz rüber.

Vielleicht
liegt es daran, dass man in einem Moment Esmés Gedanken und Gefühle liest und
wenn  zum Beispiel ihre Mutter mit dabei
ist, dann im nächsten Atemzug die ihren. Dies haut einen beim Lesen etwas aus
der Bahn.

Sonst ist es flüssig zu lesen und es ist soweit auch
spannend. Es gibt einige tolle Wendungen und Gefahren, die gemeistert werden müssen.

Das Cover zeigt ein Gesicht und einen verhüllten, schwarzen
Reiter mit drohend erhoben Schwert. Darüber Fliegt ein Vogel. Alles ist in grün
gehalten und passt zu den Inhalten im Buch richtig gut.

 Das Cover hat schon eine Weile fasziniert und auch die
Tatsache, dass es um Avalon geht. So hat mir die Geschichte auch gefallen, aber
ich konnte nicht drin abtauchen. Mir hat die Bindung zu den Charakteren
gefehlt.

Deswegen gibt es 3 ½ von 5 Wölfen.

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