Rezension: Das Feuermädchen

[Werbung] Bei diesem Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar.

Tosende Wellen, endloses Wasser, Freiheit bis zum Horizont – das ist es, was sich Shaani von Kindesbeinen an am meisten wünscht. Aber das Mädchen gehört zum Volk der Waldmenschen und darf sich dem Meer nicht mal auf Sichtweite nähern. Der junge Krieger Faro hingegen lebt ganz in seinem Element – dem Element des Wassers. Nichts interessiert ihn außer sein eigenes Volk. Bis er eines Tages Shaani erblickt. Das Mädchen mit Augen so blau wie der Ozean und Haaren so rot wie Feuer. Prompt setzt er alles daran, sie kennenzulernen. Doch es gibt einen guten Grund dafür, warum sich das »Feuermädchen« vom Wasser fernhalten sollte…

Verlagsseite… 
 

Martina Fussel, 1983 in Köln geboren, lebt mit ihrem Mann nahe der Domstadt und verbringt ihre Freizeit am liebsten mit Squash, langen Spaziergängen oder dem Lesen. Bei ein bis zwei Büchern die Woche, die ausschließlich mit Liebe zu tun haben, kam ihr irgendwann die Idee, etwas Eigenes zu schaffen und so begann sie mit dem Schreiben. »Das Königsmädchen« ist ihr Debütroman.

(Quelle: carlsen.de)

 „Das Feuermädchen“ von Martina Fussel ist der Einstieg in
eine neue Fantasy-Reihe.

Als Waldmensch kennt Shanni es nicht anderes. Das Meer ist
verboten! Man darf es nicht sehen und schon gar nicht darin schwimmen. Doch zieht
es sie dahin. Dort sieht Faro ihre blauen Augen und roten Haare. Sie passen so
gar nicht zu einem Waldmensch. Doch wer ist sie?

Shanni möchte unbedingt das Meer noch einmal sehen. Ihr
Vater hat sie als kleines Kind ein einziges Mal mitgenommen. Seitdem versucht
sie alles um dahin zu kommen. Doch ist damals etwas mit ihr passiert im Wasser
und aus diesem Grund lässt ihr Vater dies nicht zu.

Die Charaktere sind gut durchdacht und man kann sich in sie
hineinversetzten. Gerade Shanni ist schnell sympathisch und man kann ihre Anziehung
zum Meer verstehen. Aber auch Faro kann man gut verstehen und man kann durch
ihn andere Dinge sehen.

In dieser Fantasywelt gibt es 4 Völker, die mit den vier
Elementen verbunden sind. Jedes dieser Völker hat seinen eigenen Lebensraum und
nur in wenigen Ausnahmen Leben sie gemischt. Denn richtiger Frieden herrscht zwischen
ihnen nicht. Auch sind sie gegen andere Elemente empfindlich. So können die
Wassermenschen, kein Feuer berühren. Deswegen leben unter ihnen, welche die es
können.

An sich ist die Welt gut durchdacht und strukturiert. Doch
die vielen Namen der Völker, Götter, Landstriche sind gerade am Anfang sehr
verwirrend und bleiben nicht hängen. Sie haben einen ungewöhnlichen Klang. Dies
unterscheidet sie zwar von vielen anderen Fantasybüchern, doch bleiben sie so
auch schwer im Gedächtnis.

Somit hat man als Leser seine Probleme, denn man muss
ständig überlegen, was jenes Wort nochmal bedeutet. Man kommt aus dem
Lesefluss.

Die Autorin lässt mal Shanni und Faro erzählen. So bekommt
man als Leser einen guten Gesamtüberblick. Denn Shanni kennt nur das Leben innerhalb
der Waldmenschen und Faro hat schon viel mehr gesehen und erlebt.

Der Schreibstil ist flüssig und man kann ihm gut folgen.
Doch gerade am Anfang, gibt es eine Rückblende, die sehr langatmig erscheint.
Zwar braucht man später diese Informationen, aber für den Anfang ist es etwas
zu viel.

Das Cover zeigt einen Mädchenkopf. Im Hintergrund erkennt
man einen Wald. Dies passt zu Shanni. Die Farben sind rosa/orange.

 Das Cover fand ich einfach toll und auch der Klappentext hat
mich gereizt. Doch gerade am Anfang musste ich mich etwas durchbeißen. Ich mag
ja komplexe Fantasywelten, doch mit den Namen kam ich so gar nicht klar. Dies
hat sich erst später gelegt. Es ist eine tolle Geschichte, doch richtig fesseln
konnte sie mich nicht.

Es gibt 3 von 5 Wölfen!

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