Rezension: Räuberherz

Als wäre sie in eine schräge Version von „Die Schöne und das Biest“ geraten, findet sich Ella in der Villa eines reichen Mannes wieder. Statt jedoch mit tollen Kleidern und Schmuck verwöhnt zu werden, soll sie putzen, während ihr Entführer eine Traumfrau nach der anderen mit nach Hause bringt.
Welches Geheimnis verbirgt er? Weshalb sind manchmal Stimmen im Haus zu hören, obwohl niemand in der Nähe ist? Und warum gibt es diese seltsamen elektrischen Schläge, wenn sie aus Versehen seine Haut berührt?
Ella ahnt, dass seine Hartherzigkeit nichts als Fassade ist … doch was wird sie dahinter finden?
Vielleicht etwas viel Gefährlicheres?

Verlagsseite …

 

 

„Räuberherz“ von Julianna Grohe ist ein Fantasy-Roman für Jugendliche und junge Erwachsene.

Seit Ella bei ihrewm Vater ausgezogen ist, lebt sie eigentlich auf der Straße. In einem verlassenen Haus hat sie Unterschlupf gefunden. Doch einies Tages wird sie entführt und erwacht in einer wunderschönen Villa. Ihr Entführer möchte nur, dass sie dort den Haushalt macht. Wenn nicht bringt er sie um.

Ella hat bei ihren Großeltern gewohnt und ist nach deren Tod zu ihrem Vater. Der ist spielsüchtig und Ella konnte das nicht mehr ertragen. Darum ist sie ausgezogen. In ihrer Klasse ist sie nicht sonderlich beliebt und neigt etwas dazu zu dick zu sein. Für ihre Zukunft hat sie klare Ziele, die sie auch erreichen möchte.

Die Charaktere sind gut gestaltet. Neben Ella ist Crys der wichtigste Charakter. Er sieht verdammt gut aus und hat immer schöne Frauen bei sich. Crys hat Ella auch entführt und verbirgt ein Geheimnis. Dann gibt es noch den Gärtner und die zwei Haustiere.

Man kann sich gut mit den Charakteren identifzieren.

Die Villa,in der man Ella gefangen hält, birgt auch so ihre Geheimnisse. Das ganze Anwesen ist mit einer hohren Mauer und einem Stromzaun gesichert. Bei der Ausfahrt sorgen Bäume dafür, dass Ella nicht hinaus gelangt. Im Haus hört sie ständig Stimmen und dann gibt es noch das Arbeitszimmer, in welches sie unter keinen Umständen rein darf.

Der Klappentext lässt eine Märchenadaption vermuten. Es gibt gewisse Paralellen keine Frage. Die Villa, er ist halt auch kein Unschuldslamm, die Tiere, … Doch beim Lesen wirkt es teilweise gar nicht so. Denn die Geschichte glänzt mit ihrem eigenem Charme. Dazu trägt Ella bei mit ihrer eigenen Sicht der Dinge, aber auch die Frauen von Crys. Es ist halt irgendwie nichts märchenhaftes.

Für Spannung sorgt Crys Gehemins und die Krankheit der Frauen. Denn mit der Zeit geht es ihnen immer schlechter. Zusammen mit Ella möchte man als Leser wissen was dahinter steckt. Manchmal zieht es sich etwas und Ellas Resignation der Situation gegenüber ist manchmal etwas nervig.

Der Autorin ist ein toller Mix aus Geheimnissen, Gefühlen und Gefahren gelungen.

Das Ende ist zwar zum Teil vorher zusehen, aber wie es dazu kommt nicht. Somit bleibt es immer interessant.

Das Cover zeigt ein Mädchen mit dunklenen Haaren und Sommersprossen in einem Wirbel aus Rosenblütenblättern. Es ist an sich sehr dunkelgehalten nur die Blätter sind farbig.

Wie viele Cover aus dem Drachenmondverlag ist es von Alexander Kopainski und ein richtiger kleiner Hingucker.

 

 

Beim Stöbern durch meine Buchhandlung bin ich auf das Cover gestoßen. Ich hab mich riesig gefreut, dass dort auch Bücher aus dem Drachenmondverlag ausliegen und hab gleich weiter geschaut. Die Mischung aus Cover und Klappentext hat mich total neugierig gemacht. Die Geschichte konnte das auch gut erfüllen. Doch war manches etwas langwierig, aber es gab auch viele Überraschungen. Also eine tolle Mischung.

Dafür gibt es 4 von 5 Wölfen!

 

 

 

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