Rezension: Plötzlich Fee 2

 So richtig hat Meghan noch nie irgendwo dazugehört: Halb Mensch, halb
Feenprinzessin steht sie immer zwischen den Welten. Während sich im
Feenland Nimmernie ein Krieg zwischen Oberons Sommerhof und dem Reich
der Winterkönigin Mab anbahnt, spitzt sich Meghans Lage zu: Als
Gefangene des Winterreichs in all seinem eiskalten, trügerischen Glanz
sieht sie das Unheil in seinem ganzen Ausmaß heraufziehen, kann aber
nichts unternehmen. Ihre magischen Fähigkeiten scheinen mit jedem Tag zu
schwinden, und niemand glaubt ihr, dass die gefährlichen Eisernen Feen,
Geschöpfe von unglaublicher Macht, längst darauf lauern, Nimmernie zu
unterjochen. Denn keiner hat die dunklen Feen, die selbst Mabs
Grausamkeit in den Schatten stellen, je gesehen. Nur Meghan – und Ash,
der Winterprinz, dem Meghan ihr Herz schenkte und der sie verlassen hat …

Internetseite und Leseprobe

Schon in ihrer Kindheit gehörte Julie Kagawas große Leidenschaft dem
Schreiben: Langweilige Schulstunden vertrieb sie sich damit, all die
Geschichten festzuhalten und zu illustrieren, die ihr im Kopf umher
spukten – nicht gerade zur Freude ihrer Lehrer. Nach Stationen als
Buchhändlerin und Hundetrainerin machte sie später ihr größtes Interesse
zum Beruf und wurde Autorin. Sie lebt und schreibt mit ihrem Mann, zwei
schwer erziehbaren Katzen und zwei Hunden in Louisville, Kentucky.
( Quelle: randomhouse.de )

„Plötzlich Fee – Winternacht“ ist der zweite Band von Julie
Kagawas Geschichte in Nimmernie.
Da Ash seinen Teil der Vereinbarung gehalten hat, muss Meghan im jetzt ins
Reich der Winterelfenelfen folgen.  Dort angekommen, bekommt die den Hass
auf die Sommerelfen und auf Halbling zu spüren und kann nur mit Mabs Schutz
überleben. Selbst Ash scheint sie zu hassen. Doch dann wird das Jahreszepter
kurz nach der Übergabe gestohlen. Mabs ältester Sohn stirbt bei der
Verteidigung. Meghan ist die Einzige Zeugin und kommt somit in Verdacht.

Auch dieses Mal bleibt Meghan kaum Zeit sich auszuruhen, denn sie kommt
wieder von einem
Ort zum Nächsten und die Probleme bleiben auch nicht weg. Aber auch ihre
Gefühle spielen Achterbahn. Denn ihre Liebe zu Ash wird auf eine harte Probe
gestellt. Denn Ash scheint sich völlig von ihr und dem was zwischen ihnen
gewesen ist zu distanzieren. Meg hat das Gefühl, dass er das alles nur gespielt
hat, um sie ins Reich des Winters zu bekommen. Als er sie dann endgültig verlässt
und das Zepter zu holen, kommt sie Puck näher. Die beiden küssen sich sogar.
Man lernt auch wieder viele neue Ecken und Personen kennen. Der Winterhof
ist völlig anders als der Sommerhof und das nicht nur wegen der Landschaft. Die
Verhaltensregeln und Kleiderordnungen sind andere. Gefühle zu zeigen gilt als
Schwäche.
Es gilt das Gestrüpp zu erkunden, Leanansidhes Reich in der Zwischenwelt,
Leanansidhe, die Königin der Exilanten, selber und ihre Untertanen,
verschiedene Orte in der Menschenwelt und natürlich wieder viele Gegner.
Spannend wird es einmal durch die vielen neuen Begebenheiten, aber auch
durch Intrigen und Verrate. So verrät Rowan, Mabs mittlerer Sohn, sein Volk.
Unter den Eisenfeen gibt es Rebellen, die Meg und Co. helfen oder aber auch
ihren eigenen Vorteil suchen.
Was  anfangs etwas stört, sind die vielen Rückblenden. Klar sind sie
nützlich, wenn etwas Zeit zwischen dem Lesen der Bücher da ist, aber es hätten
auch weniger sein können.

Diese Fortsetzung ist echt gelungen. Es war spannend, Julie Kagawa ist sich und ihrem Schreibstil treu geblieben. Es gab wieder viel neues zu entdecken und die Liebesgeschichte ist nicht überfrachtet.
Ich vergebe deswegen 5 von 5 Wölfen.

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