Rezension: Phoenicrus – Rache der schwarzen Engel

Als Zara in den Flammen eines brennenden Hauses ein Mädchen entdeckt,
das ihrer Großmutter zum Verwechseln ähnlich sieht und zu dem sie eine
seltsame Verbindung spürt, glaubt sie sich endlich am Ziel ihrer langen
Suche: ihre verschollene Schwester, sie muss es einfach sein. Doch dann
verschwindet das Mädchen spurlos. Dafür ist ER wieder da. Der
unheimliche Typ mit der tief in die Stirn gezogenen Kapuze, der sie zu
verfolgen scheint. Zara will nur eins, endlich zu Yosephine. Doch sie
ahnt nicht, in welcher Gefahr die Phoenicrus schweben und dass das
Schicksal der Schwarzen Engel nicht nur in den Händen ihrer Schwester
liegt …

Verlagsseite …

Vor vielen Jahren erblickte Mirjam H. Hüberli, dicht gefolgt von ihrer
Zwillingsschwester, in der schönen Schweiz das Licht der Welt. Erst
während des Studiums zur Online-Redakteurin wurde ihr bewusst, was sie
wirklich will. So beschloss sie, den Schritt aus dem stillen
Schreibkämmerchen in die aktive Szene zu wagen, um das zu leben, was das
Herz ihr zuflüstert: Eigene Geschichten schreiben.

(Quelle: carlsen.de)

„Phoenicrus –
Rache der schwarzen Engel“ von Mirjam H. Hüberli ist der dritte
Teil einer Fantasy-Trilogie.

Nach dem Brand und
dem Verrat bleiben Yosephine, Zara und ihren Freunden keine Zeit zum
Entspannen. Denn schnell ist klar wer der Verräter ist und er muss
gestellt werden. Doch dies ist gar nicht so einfach, denn die
Fähigkeiten der Phoenicrus haben auf ihn keinen Einfluss.

Zara und Yosephine
können sich zwar immer noch nicht an die gemeinsame Zeit erinnern.
Doch ihre Familienbande zeigt sich klar und deutlich. Sie stehen für
einander ein wo sie nur können und stellen sich ihren Aufgaben.

Der ein oder andere
Charakter sorgt wieder für Überraschungen. Auch wird deutlich
welche Verbindungen manche zueinander haben. Auch ist es schön zu
lesen, dass alle vereint sind und sie ein gutes Team bilden um das
Böse zu besiegen.

Dieser Teil schließt
gleich an den zweiten an und die Ereignisse überschlagen sich nur.
Der Verräter wird schnell ausfindig gemacht und es kommt auch zum
ersten Kampf. Es ist gleich ziemlich spannend. Doch wird auch klar
das die Jugendlichen ihm nicht gewachsen sind.

Also braucht es noch
seine Zeit, bis das Ganze sein Ende findet.

Doch durch die frühe
Spannungsentladung hat der Leser das Gefühl, dass es sich danach
einfach zieht. Es ist einfach zu viel Pulver am Anfang verschossen
worden.

Sicher ist der Rest
auch noch total interessant. Dennoch ist der Spannungsbogen einfach
nicht ganz rund.

Das Ende passt zum
Buch und ist auch so ganz gut gelungen. Doch einige Sachen waren
irgendwie vorher zu sehen.

Das Cover ist blau
und zeigt einen Jungen mit Kapuze und der obligatorische Flügel
fehlt natürlich auch nicht. Somit passt es zur Geschichte als auch
zu den vorherigen Bänden.

Normal liebe ich die
Bücher von Mirjam ja abgöttisch. Der letzte Teil war ja schon nicht
zu 100% meins und hier wird es irgendwie noch schlimmer. Ich merke
einfach, dass es eins der ersten Werke von ihr ist und sie sich sehr
weiterentwickelt hat. Hier fehlt es halt manchmal an dem gewissen
Extra. Gerade die frühe und hohe Spannung hat mir das Lesevergnügen
etwas gedämpft.

Somit kann ich nur 3
von 5 Wölfen verteilen.

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