Rezension: Im Licht der Nacht

[Werbung] Bei diesem Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar.

Die achtzehnjährige Alicia ergattert einen der begehrten Ausbildungsplätze an der renommierten Tarnek Dance Academy. Tanzen ist ihr ganzes Leben – ob Jazzdance, Hip-Hop oder Ballett, endlich kann sie alles perfektionieren. Ein wenig mulmig zumute wird ihr aber schon, als sie in dem Städtchen mit der majestätischen Tanzschule eintrifft und prompt den ersten Tanzschüler kennenlernt: athletisch, blond, makellos gutaussehend und ziemlich von sich eingenommen. Dass sich hinter der Fassade so einiges mehr abspielt, findet Alicia erst mit der Zeit heraus. Und zwar nicht nur, was den Jungen angeht. Auch um die Dance Academy selbst kursieren allerlei mysteriöse Gerüchte…

Verlagsseite …

Mara Lang, Jahrgang 1970, begann in ihrer Jugend zu schreiben, als ihr der Lesestoff ausging. Vor allem die Geschichten von C. S. Lewis und Michael Ende begründeten dabei ihr Faible für die Phantastik. Hin- und hergerissen zwischen Buch und Film wollte sie ursprünglich Regisseurin werden, wählte dann aber das Studium der Diplompädagogik und fabriziert heute Kopfkino für Leser. Mara Lang lebt und arbeitet in Wien.

 „Im Licht der Nacht“ von Mara Lang ist eine
Jugendfantasy-Roman.

Tanzen ist das wichtigste für Alicia. Deswegen ist sie auch
super glücklich an einer Tanzakademie genommen worden zu sein. Doch schon
gleich am ersten Tag begegnet sie einen gutaussehenden Jungen, scheinbar ein
Mitschüler, der sich vor einen Zug werfen möchte.

Alicia ist eine lebensfrohe 18-Jährige, die es liebt zu
Tanzen. Sie sprüht nur so vor Energie. Sie ist aber ein kleiner Dickkopf und
geht ihren eigenen Weg. Deswegen wundert es nicht, dass sie schon weiß welchen
Weg sie auf der Akademie einschlagen möchte.

Die Charaktere sind im Allgemeinen sehr gutdurchdacht. Man
kann sich als Leser gut mit ihnen identifizieren und hat sie gerne. Doch Das Alicia
sich Deanna so schnell anvertraut und die ihr auch alles glaubt, ist manchmal
etwas zu viel des Guten.

Die Geschichte spielt in einem kleinen Ort in Bayern, den
die Geschichte ganz eng mit der Akademie verbindet. Denn diese befindet sich in
einem alten Schloss. So ist das ganze recht interessant. Vor allem auch wegen
ein paar Mythen, die sich um das Schloss ranken.

Mara Lang hat eine dramatische Liebesgeschichte gepaart
einem Fantasywesen, welches so oft gar nicht vorkommt. Das Ganze hat sie sehr
mysteriös aufgebaut, sodass das der Leser eingeladen wird mit zu rätseln. Im Gegensatz
dazu steht das pralle Leben der Tänzer und ihrer Lebensfreude. Diese Mischung
aus hell und dunkel, macht Spaß beim Lesen.

Das Cover zeigt eine Tänzerin und ist in blau und lila
gehalten. Um die Tänzerin gibt es noch kleine „Rauchschwaden“. Was diese
wirklich sind versteht man mit der Zeit.

Die Geschichte hat ich von Anfang an mitgerissen. Alicia war
mir schnell sympathisch, obwohl sie Deanna doch zu schnell auch die
merkwürdigsten Dinge anvertraut hat. Besonders toll fand ich das Fantasywesen
um das es ging (nein ich verrate es nicht). Ein tolles Buch, dass ich nicht einfach
aus der Hand legen konnte.

Dafür gibt es 4 ½ von 5 Wölfen!

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