Rezension: Gorian 2

Wie ein Sturm aus dem Nichts fallen die Schergen des finsteren Morygor
über Gorians Dorf her. Sie entkommen mit Sternenklinge und
Schattenstich, zwei Schwertern, die Gorians Vater aus einem Meteoriten
geschmiedet hat. Gemeinsam mit der Heilerin Sheera und seinem Freund
Torbas bricht Gorian auf, um die Schwerter zurückzuerlangen. Nur mit
ihnen und der Hilfe des gestaltwandelnden Gargolye Ar-Don kann Morygor
besiegt werden, bevor der Schwarzmagier mit Hilfe der Frostgötter die
Welt zu Eis erstarren lässt.

Internetseite … 

Quelle: http://www.alfredbekker.de/der-autor

 Alfred Bekker (geb. 1964) veröffentlichte zahlreiche Romane und
Kurzgeschichten, die immer wieder neu aufgelegt und übersetzt werden.
Zunächst verfasste er vor allem Science Fiction und Krimis.
Seine Romane für die zugkräftigen Spannungsserien Sternenfaust, Ren
Dhark und Jerry Cotton machten ihn einem großen Publikum bekannt.
Daneben schrieb er Krimis mit Lokalkolorit und Gruselromane für
Jugendliche. Später setzte er sich erfolgreich als Autor von epischen
Fantasy-Büchern unter Titeln wie DAS REICH DER ELBEN, DIE KÖNIGE DER
ELBEN und DER KRIEG DER ELBEN durch.

Im Kinder- und Jugendbuchbereich nahm er sich vor allem historischer
und phantastischer Stoffe an. Er etablierte die Buchserien DA VINCIS
FÄLLE, TATORT MITTELALTER, DAS FUSSBALL-INTERNAT und RAGNAR DER
WIKINGER.
Darüber hinaus schrieb er Einzeltitel wie ÜBERFALL AUF DAS DRACHENSCHIFF.
Seine Romane erscheinen in den Verlagen Lyx, dtv, Ueberreuter, Arena, Bastei-Luebbe, Zaubermond u.a.m.

(Qelle: http://www.alfredbekker.de/der-autor)

„Gorian – Die Hüter der Magie“ von Alfred Bekker ist der
zweite Teil der Trilogie.
Gorian und seine Freunde befinden sich im Land der
Greifenreiter. Sie haben sich soweit von dem Angriff im Frostreich erholt.  Der Schattenbringer hat sich fast vollständig
vor die Sonne geschoben und um Morygor aufhalten zu können, müssen sie den
Schattenbringer verschieben. Dies gelingt ihnen nur wenn sie eine besondere Schrift
in der Bibliothek einsehen können und diese zu ihren Urhebern bringen können.
Gorians Ungeduld und sein Hochmut sind nicht gewichen. Auf
der einen Seite überschätzt er sich und bringt damit seine Gefährten in
unnötige Gefahr. Auf der anderen Seite zweifelt er an seinen Kräften. Denn nach
dem Kampf im Frostreich hat er Zweifel, dass er Morygor besiegen kann. Deswegen
lässt er sich auf Gefahren ein um seinem Gegner gewachsen zu sein. 
Auch in diesem Band muss sich Gorian von einigen Gefährten
verabschieden, doch wird sein Kreis nicht ganz so durchgerüttelt wie im ersten
Teil. Dafür gab es in diesem Teil deutlich mehr Spannung. Sie hatten von Anfang
an ein klares Ziel, welches zu erreichen war. Ihre Pläne wurden oft durchkreuzt
oder verkompliziert. Manchmal war es auch Gorian selbst, der dazu beigetragen
hat. Dadurch hatte das Buch generell mehr Struktur als Band 1.

Ich wurde einfach in die Welt rund um Gorian gezogen und das
schon auf den ersten Seiten. Des Öfteren musste ich zwar wegen seinem Verhalten
den Kopf schütteln und habe mich gefragt: „Nö das ist doch nicht dein Ernst?“,
aber sonst war es richtig gut. Ab und an habe ich mich gefragt wie viele
Frostgötter es denn noch gibt, doch passte der Rest.
Es gibt diesmal 4 ¼ von 5 Wölfen.

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