Rezension: Eona – Drachentochter

[Werbung] Bei diesem Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar.

Titel: Eona – Drachentochter

Originaltitel: Eona – Dragoneye Reborn

Autor: Alison Goodman

Verlag: Blanvalet

Erscheinungsdatum: April 2011

Preis:
9,99 [D],


10,30 [A]

ISBN: 978-3-442-26809-2

Internetseite

Mädchen und Frauen ist es bei Todesstrafe verboten, Drachenmagie zu
wirken. Dennoch träumt Eona davon, ein Drachenauge zu werden – die
Erwählte einer der himmlischen Mächte. Als Junge verkleidet schmuggelt
sie sich in die Auswahlzeremonie, und es geschieht das Unglaubliche: Der
lange verschollene Spiegeldrache erscheint und erwählt sie zu seiner
magischen Novizin. Doch der ehrgeizige Lord Ido hat sie als Mädchen
erkannt. Schneller als je ein Novize zuvor muss Eona nun ihre Kräfte
meistern – wenn sie nicht zum Spielball seiner dunklen Intrigen werden
will …

Leseprobe … 

 

© Naced Photography & Video Shop 1

Alison Goodman wurde 1966 geboren und lebt heute, nach vielen
Reisen, wieder in ihrer geliebten Heimat Melbourne, wo sie kreatives
Schreiben unterrichtet und Jugendbücher schreibt. EONA – Drachentochter,
der erste Teil ihrer neuen Fantasy-Saga, wurde vielfach ausgezeichnet,
unter anderem mit dem begehrten Aurealis Award 2008 für den besten
Fantasyroman. Inzwischen ist der zweite Teil erschienen, EONA – Das letzte Drachenauge.
 

 Quelle: Randomhouse.de

 „Eona – Drachentochter“ von Alison Goodman ist der erste
Band der Reihe, die im Reich der himmlischen Drachen spielt.

Eona, Mädchen und 16 Jahre alt, soll ein Drachenauge werden. Dazu muss man den
Drachen seines Geburtsjahres als Geistwesen sehen können und ein Junge sein.
Eonas Meister hat sie in die Reihe der Anwärter geschleust, doch ihr Geheimnis
muss bewart werden, sonst droht ihnen der Tot. Ihre zertrümmerte Hüfte ist ihr
oft im weg bei ihrer Ausbildung. Doch schafft sie es an der offiziellen
Zeremonie teilzunehmen. Doch diese wird manipuliert. Denn der Kaiser ist schwer
krank und sein Bruder möchte an die Macht.

Eona wird zwar nicht vom Rattendrachen erwählt, aber vom verschollenen
Spiegeldrachen. Von da an muss Eona sich zwischen den Machtspielen zurecht
finden, die über Leben und Tot entscheiden.

Alison Goodman führt ihre Leser zunächst in bedeutende Rolle der
Drachenaugen ein. Danach erzählt sie aus Eonas Sicht die Geschichte.

Eona ist ein Mädchen, welches gelernt hat sich vollkommen als ein Junge
auszugeben, so zu reden, zu denken, zu schreiben, zu handeln, … . Da ihre
Hüfte zertrümmert ist, gilt sie als Krüppel.  Dies erleichtert ihr vieles,
denn so gehen ihr viele Menschen aus dem weg und schauen sie gar nicht richtig
an. Ihr Ziel ist es diese Maskerade aufrecht zu erhalten und ihrem Meister
wieder zu Wohlstand zu verhelfen. Ihre eigene Persönlichkeit und körperlichen
Bedürfnisse schaltet sie so gut es geht aus.

An ihre Vergangenheit kann sie sich gar nicht erinnern. Ihre Verbindung zu
ihren Ahnen allerdings ist faszinierend.

Die Welt in der die Geschichte spielt ist voll mit chinesischen und
japanischen Elementen, wie den Himmelsdrachen, dem Kaisertum und der gesamten
Gesellschaft. Sie wird schön beschrieben und versetzt den Leser in diese Welt
hinein. Die Idee mit den Drachen und ihren Verbindungen zu Menschen ist gut
ausgearbeitet und passt in die Welt hinein. Es gibt sehr viele Regeln und
Protokolle zu beachten, in denen sich alle Charaktere bewegen müssen.

Auch die anderen Charaktere sind gut ausgestattet und passen in ihre
jeweilige gesellschaftliche Schicht und bergen ihre eigenen Geheimnisse.

Was allerdings etwas zu kurz kommt ist die Spannung. Diese kommt er im
letzten Drittel so recht zur Geltung. Denn in den ersten beiden Dritteln ist
Eona eigentlich immer nur ein Spielball höherer Mächte. Erst als sie selber
versucht die Dinge in die Hand zu nehmen wird es spannend.

Die Liebe zur chinesischen / japanischen Kultur hat mich am Anfang etwas
über die mangelnde Spannung hinweggebracht. Auch war es mir nur schwer
möglich  eine persönliches Gefühl für sie zu entwickeln, weil sie einfach
kein richtiges Mädchen noch Junge ist. Aber genau dieses Unterdrücken jedes
Weiblichen in ihr, ist auch wieder faszinierend. Ich wollte wissen wie sie sich
schlägt und ob sie es schafft sich mit ihrem Drachen zu verbinden. Die Spannung
am Schluss konnte schon einiges wider rausreisen.

Somit gibt es 4 von 5 Wölfen:

  • Eona – Das letzet Drachenauge

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