Rezension: Ein Schatten von Verrat und Liebe

 Die entscheidende Schlacht des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges
steht bevor. Als der totgeglaubte Rebell Jamie Fraser an die Seite
seiner Frau Claire zurückkehrt, muss ihre Liebe erneut der Gewalt ihrer
Zeit trotzen. Kann ihre durch zwei Jahrhunderte voneinander getrennte
Familie allen Gefahren widerstehen? – Das nächste große Abenteuer um
Verrat und Versöhnung, Gefahr und Tod sowie Liebe und Loyalität einer
Familie zwischen allen Fronten.

Verlagsseite…

Diana Gabaldon war Honorarprofessorin für Tiefseebiologie und Zoologie
an der Universität von Arizona, bevor sie sich hauptberuflich dem
Schreiben widmete. Bereits ihr erster Roman »Feuer und Stein« wurde
international zu einem gigantischen Erfolg und führte dazu, dass
Millionen von Lesern zu begeisterten Fans ihrer Romane wurden. Zuletzt
wurde Gabaldons Highland-Saga unter dem Titel »Outlander« hochkarätig
fürs Fernsehen verfilmt. Diana Gabaldon ist Mutter dreier erwachsener
Kinder und lebt mit ihrem Mann in Scottsdale, Arizona.

(Quelle: randomhouse.de)

„Ein Schatten von Verrat und Liebe“ von Diana Gabaldon ist
der 8. Teil ihrer Highland-Saga.

Jamie lebt! Jetzt muss sich Lord John vor ihm verantworten,
dass er Claire geheiratet hat. Auch William hat es nicht leicht. Er versucht
damit klar zu kommen, dass James Fraser sein Vater ist und er somit ein Bastard
ist. Über all dem Droht aber die Gefahr des Bürgerkrieges, der seine Kreise
immer enger zieht.

Claire sitzt zwischen zwei Stühlen. Klar liebt die Jamie,
aber Lord John ist ihr ein Freund. Es bleibt ihr nichts anderes übrig, als das
Beste aus der Situation zu machen. Sie rettet wieder einige Leben und setzt ihr
medizinisches Wissen ein. Einfühlsam und stur steht sie Jamie immer zur Seite.

Auch die anderen Charaktere sind bleiben sich wieder treu
und erleben teilweise ihr eigenen Abenteuer fern ab und Jamie und Claire.
William kämpft auf der anderen Seite, Ian der als Späher viel unterwegs ist und
natürlich darf man Roger, Brianna und ihre Kinder nicht vergessen.

Der Bürgerkrieg bestimmt das Bild des Buches. Alle
Handlungsstränge (bis auf den von Roger und Brianna) werden durch ihn
beeinflusst. Dabei ist noch kein Ende vom Krieg in Sicht. Wer den Schlachten
überdrüssig ist, für den wird die ein oder andere Passage richtig zäh. Wen das
nicht stört, taucht wieder ab in die tolle Welt, die Diana Gabaldon geschaffen
hat.

Brianna kann einiges Aufdecken und zusammenfassen. Ihre
Eindrücke sind spannend und geben dem Ganzen noch eine andere Richtung. Schade,
dass sie nicht allzu oft vorkommt.

Jetzt durfte ich einige Jahre gewartet auf diesen Band, habe
ihn verschlungen und muss feststellen, dass die Geschichte immer noch nicht
beendet ist. Schade irgendwie. Ansonsten hatte ich viel Spaß und war auch recht
schnell wieder in der Geschichte drin, auch wenn das letzte Buch Jahre zurück
liegt.

Es gibt 5 von 5 Wölfen.

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