Rezension: Die Endwin Chroniken 1

[Werbung] Bei diesem Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar.

 Die junge Kyra lebt in einem kleinen, abgelegenen Dorf am Rande des
Feengrim, einem etwa 1800 Meter hohen Berg. Eines Nachts überrascht sie
einen dreisten Dieb, der gerade dabei ist die Speisekammer zu plündern.
Der Dieb ist Rodin, der sprechende Rabe des Erzzauberers Horgard.

Rodin ist auf der Suche nach den letzten Drachen, die, wie er glaubt,
noch irgendwo auf Endwin leben müssen. Der Rabe überredet Kyra, ihm bei
seiner Suche behilflich zu sein.

Zur selben Zeit greift eine dunkle, längst vergessene Macht nach den
Reichen Endwins. Kyra und Rodin werden unversehens in den Strudel der
Ereignisse hineingezogen.

Wird es ihnen gelingen, die letzten Drachen zu finden und mit ihrer Hilfe die dunkle Macht aufzuhalten?

Verlagsseite … 

„Die Edwin Chroniken – Dunkle Schatten“ von
Robert Schwarz ist der erste Teil einer Jugend-Fantasy-Reihe.

Eines Morgens belauscht Kyra ihre Eltern
und findet heraus, dass sie sobald sie 14 Jahre ist heiraten soll. Ihr passt
dies so gar nicht. Doch als sie einen sprechenden Raben beim Stehlen erwischt
wendet sich das Blatt und ihr Abenteuer beginnt. Zur selben Zeit wird versucht
ein besonderes Pergament vom Erzauberer Horgard zu entschlüsseln, welches noch
einige Schwierigkeiten mit sich bringen wird.

Kyra ist ein junges, aber sehr
selbstständiges Mädchen. Sie weiß, was sie möchte und was nicht. Sie ist schlau
und abenteuerlustig. Als große Schwester hat sie immer ein Auge auf ihre kleinen
Geschwister.

Die Charaktere sind gut gestaltet, zwar
nicht so tiefgründig, aber ausreichend für ein Jugendbuch. Vor allem Rodin, der
sprechende Rabe, hat es mit seiner Art in sich und lässt den Leser schon mal
schmunzeln.

Die Geschichte spielt in der Welt Edwin.
Dort gibt es neben Menschen und sprechenden Raben, Zauberer, Zwerge und noch
ein paar Wesen. Diese Welt bietet einfach eine Plattform für die Abenteuer der
Helden. Sonst geht es auch nicht sehr in die Tiefe.

Geschrieben mit es in der dritten Person und
als Leser bekommt man mit was Rodin, Kyra und Horgard alles erleben. Es ist
schön flüssig zu lesen, nur ab und an bei den Rückblenden etwas verwirrend.
Dies legt sich aber mit der Zeit.

Was etwas schade ist, dass Kyra nicht so
oft vorkommt. Dem Klappentext nach ist sie die Protagonistin zusammen mit
Rodin. Es dauert erstmal eine Zeit bis Rodin ihr erzählt warum er da ist und
sonst erfährt man eher was Horgard gerade geschieht.

Zum Ende hin fallen kleine Parallelen zu
„Der Herr der Ringe“ auf, wie z.B. der dunkle Schatten. Es stört zwar nicht,
aber Tolkien-Fans merken es.

Spannend ist es, keine Frage. Man fragt
sich was so wichtig ist an dem Pergament, was Rodin genau vor hat und was sie
Überfälle zu bedeuten haben. Manche Puzzleteile kann man im Verlauf zusammensetzten,
dennoch bleiben genug Fragen offen, damit es spannend bleibt auch über das Ende
hinaus.

Das Cover ist blau gehalten und man sieht 4
Gestaltet und Rodin. Eine davon ist Kyra und einer Horgard, auch die anderen
kommen vor. Im Hintergrund erkennt man dann Zwerge und ganz oben zwei Augen in
einem Schatten. Somit spiegelt es genau das Buch wieder. Innen gibt es immer
wieder Bilder, die die Handlung illustrieren. Nicht zu viele, aber richtig
schöne.

Der Klappentext hat mich neugierig gemacht.
Schade fand ich dann einfach, dass Kyra nicht so oft vorkam. Denn sie war mir
von Anfang an sympathisch. Ansonsten war die Geschichte gut, nur ohne großen
Tiefgang. Es reicht völlig aus, wie sie ist, aber es gibt doch auch Bücher in
dem Bereich die etwas mehr zu bieten haben.

Es gibt 3 von 5 Wölfen.

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