Rezension: Die dreizehnte Fee – Entschlafen

Die Königin der Feen steht einem neuen Feind gegenüber, der noch
mächtiger scheint als alle Schwestern zusammen. Es gibt nur einen Weg,
ihn aufzuhalten: Lillith muss ihre Kräfte zurückerlangen und zu dem
werden, was sie am meisten fürchtet. Doch wer ist wirklich Freund und
wer ist Feind? »Wohin gehst du?«, rufe ich und will ihn am liebsten
aufhalten. »Jagen«, antwortet er kurz angebunden, dann verschwindet er
und lässt mich zurück.

Er gibt mich frei. Meine Zeit ist noch nicht gekommen. Aber unsere scheint vorbei.

Verlagsseite … 

Meine
Schreibbiografie beginnt wie die hunderter Autoren: Ich liebe
Buchstaben seit ich denken kann. Schwarze Wörter auf weißem Papier, ein
Hauch von Staub, das Knistern beim Umschlagen, eine verborgene
Geschichte. Wie passt eine ganze Welt zwischen zwei Buchdeckel? Wie kann
sie uns so sehr gefangen nehmen und fesseln, dass wir selbst nach dem
kleinen Wort ENDE noch in ihr verweilen, des Nachts von ihr träumen?

Bücher
– sie besitzen eine ganz eigene Art von Magie. Wir werden zu Helden, zu
Weltrettern, zu Liebenden. Und wenn wir ein Buch zuschlagen, dann
bleibt immer ein Stück von uns in seinem Herzen zurück. Solange, bis wir
uns erneut auf die Reise begeben und uns an die Stellen erinnern, an
denen wir schon einmal entlang gekommen sind. Bücher. Magie und Kunst.
Lasst euch verzaubern!

„Die dreizehnte Fee – Entschlafen“ von Julia Adrian ist der dritte Teil einer Fantasy-Trilogie.

Ohne Magie muss sie die dreizehnte Fee sich ihren Schwestern und dem Hexenjäger stellen. Doch es gibt auch einen neuen und viel stärkeren Feind. Lilith bleibt nichts anderes übrig als ihre Kräfte wieder zu finden.

Lilith hat es ohne ihre Magie nicht leicht. Sie ist verwundbar und eben nicht die Königin, die sie gewohnt ist zu sein. Auf der Suche nach ihrer Magie, muss sie sich selbst stellen und gucken welchen Weg sie einschlagen möchte.

Die Charaktere lernt man in diesem Teil auch wieder besser kennen. Es ist erstaunlich was die Autorin dem Leser bis hierhin von den Charakteren vorenthalten hat. Man lernt neue Seiten und Hintergründe kennen. Das macht sie richtig authentisch.

Natürlich dreht sich alles wieder um die Märchen. Man muss aber sagen, dass man oft an „alte“ Schauplätze zurück kommt. Dennoch lernt man viele neue Dinge kennen. Die Highlights liegen aber nicht bei neuen integrierten Märchen oder Figuren daraus. Denn alles ist hier zu einer gesamten Welt verbunden.

So verwundert es nicht, dass sie Spannung nicht durch neue Charaktere oder Märchenteile aufgebaut und gehalten wird. Sondern sie wird durch Lilith Suche und der bestehenden Bedrohung entwickelt. Schafft Lilith es, wird sie wie früher, was passiert mit ihr und dem Hexenjäger, … all diese und noch mehr Fragen stellt man sich als Leser.

Es gibt auch viele Stellen, die den Leser tief berühren. Es können gesagt Dinge sein, Ereignisse die geschehen, … sie fesseln den Leser und lassen einen die Emotionen der Charaktere spüren. Es ist also eine gelungene Mischung aus Fantasy und großen Gefühlen und somit ein grandiose Abschluss dieser Trilogie.

Das Cover ist diesmal in Rot-Tönen und schwarz gehalten. Blätter und Bären scheinen zu verbrennen oder zu verglühen. Es schreit alles nach Feuer und das passt auch gut zum Buch. Vom Stil her schmiegt sich das Cover wunderbar an die Vorgänger an.

Auf diesen Teil
habe ich lange gewartet. Diese Märchenadaption hat es mir wirklich
angetan. Julia Adrian hat es toll umgesetzt und ich musste auch oft
zum Taschentuch greifen. Ich habe mit Lilith richtig mitgefiebert und
hab mich oft überraschen lassen.

Ganz klar:

5 von 5 Wölfen!

2 thoughts on “Rezension: Die dreizehnte Fee – Entschlafen”

  1. Schade, dass du nicht mehr von den ersten beiden Bänden erzählt hast. So steht die tolle Rezi etwas in der Luft. Alles Gute für 2017!

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