Rezension: Der Bund der Illusionisten 2

[Werbung] Bei diesem Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar.

Ligea will nicht mehr ein bloßer Spielball dunkler Mächte sein. Und so
zieht sie in den Kampf gegen die geheime Bruderschaft des Imperiums, der
sie selbst so lange angehört hat. Ligeas Versuche, genügend mutige
Mitstreiter zu finden, scheitern jedoch kläglich. Und schlimmer noch:
Ihr eigener Sohn Arrant wendet sich gegen Ligea – um sie für die Liebe
zu einem Mann zu bestrafen, der nicht sein Vater ist. Dabei gefährdet
Arrant nicht nur sich selbst, sondern auch das Leben all jener, die ihm
am Herzen liegen …

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Glenda Larke wuchs in Australien auf einer Farm auf. Schon in jungen
Jahren war sie eine begeisterte Leserin und fing auch an zu schreiben.
Später arbeitete sie als Lehrerin. Heute ist sie verheiratet, hat
erwachsene Kinder und lebt in Malaysia. Dort hat sie sich zwei ich
größten Wünsche erfüllt. Zum einen der Vogelwelt des Regenwaldes zu
lauschen und zum Anderen das Schreiben von Fanatsy-Romanen. Sie hat auch
schon in Tunesien und Österreich gelebt.

Der Bund der Illusionisten – Trügerisches Licht“ von Glenda Larke
schließt direkt an den Vorgänger an.

Ligea verlässt mit Brand Kardistan um in Tyr eine Rebellion zu starten. Um
heraus zu finden wie das Orakel sie damals beeinflusst hat, dringen die beiden
in dem Tempel der Melete ein. Dabei finden sie heraus, dass die Orakelsprüche
manipuliert sind. Außerdem finden sie einen geheimen Zugang über den sie
ungesehen rein und raus kommen können. Ligea verkauft all ihren Besitz und
kümmert sich darum einen Platz für die zukünftigen Rebellen zu finden und alles
nötige dafür zu organisieren. Um die Menschen dazu zu bewegen ihr zu folgen,
benutzt sie ihre Magie um sich als Göttin Melete auszugeben. Doch dies birgt
Risiken. Ihr Magieverbraucht schwächt ihren ungeborenen Sohn und der Exaltrach weiß,
dass ein Karde mit Magie dahintersteckt.

Die ganze Geschichte wird nicht mehr nur aus Ligeas Sicht geschildert.
Brand, Rathox und später ihr Sohn legen ihre Sicht dar. Daran muss man sich
erst gewöhnen. Dennoch ist es notwendig um die ganzen Handlungsstränge im Zuge
der Revolution nachvollziehen zu können. So bekommt man einen guten Eindruck
über Ligeas Gegner, ihrer Verbündeten vor allem aber auch was ihr Sohn
Arrant  alles aufnimmt.

Denn die Beziehung von  Arrant und Ligea ist eine Schlüsselfunktion im
Buch. Eigentlich sollte Arrant kurz nach der Geburt zu seinem Vater. Doch
Temellin wollte, das der Junge bei seiner Mutter aufwächst. So wird
Arrant  schon von klein auf mitgenommen zu kleineren Überfällen. Er ist
zwar nie direkt dabei, aber er muss sich verstecken. Für ihn ist das anfangs
ein Spiel. Doch ist es auch eine Bürde alles zu lernen und zu verstehen. Was
noch hinzukommt, er kann seine Magie nicht immer kontrollieren und einsetzten. Er
fühlt sich deswegen immer klein und als kein richtiger Magor. Als Temelln ihn
auch noch zurückweist, bekommt er noch einen Knack. Der einzige der ihm hilft
ist Tarran, sein Halbbruder. Er ist jenes Kind, welches Ligea den Illusionisten
geben hat. Doch auch er offenbar seinem Bruder nicht nur postive Sachen über
seine Eltern.  Dies gipfelt dann mit Brands Ankunft. Denn Brand kann
Arrant wegen der Beziehung zu seiner Mutter nicht leiden.

Etwas schade allerdings ist, dass man mache Sachen einfach nicht mitbekommt,
wie die Geburt, die Aufstände in den anderen Teilen des Landes, … Man bekommt
später sehr kleine Infofetzen darüber. Was auch noch anders ist als der erste
Teil ist, dass hier große Zeitsprünge drinnen sind. Somit kann man zwar die
weniger ereignisreichen Jahre ausblenden, aber man muss sich dran gewöhnen.

Dennoch behalten alle Charaktere ihre Tiefe und werden mit der Zeit reifer. Hinzu
kommt noch das die Rebellenaufstände gut durchdacht sind und Glenda Larke somit
wieder eine vollkommen authentische Welt geschaffen bzw. beibehalten hat.

Die Spannung wird durch die Rebellion und durch das Befinden von Arrant
aufgebaut und gehalten. Nach der erfolgreichen Übernahme von Tyr gibt es zwar eine
kleine Flaute, aber die Spannung kommt zu Ende zu einem weiteren Höhepunkt.

Auf die Fortsetzung hab ich mich echt super gefreut und ich bin nicht wirklich enttäuscht worden. Ein paar winzige Abstriche muss ich allerdings machen. Denn es gab gerade im Erzählstil einige Veränderungen, die zwar zur Handlung passen, an die ich mich aber gewöhnen musste. Gelacht habe ich auch wieder viel und diesmal mussten auch ein paar Taschentücher herhalten. Gerade zum Schluss.
Deswegen verteile ich 4 1/4 von 5 Wölfen:

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