Rezension: Das Lied der Krähen

Ketterdam – pulsierende Hafenstadt, Handelsmetropole, Tummelplatz zwielichtiger Gestalten: Hier hat sich Kaz Brekker zur gerissenen und skrupellosen rechten Hand eines Bandenchefs hochgearbeitet. Als er eines Tages ein Jobangebot erhält, das ihm unermesslichen Reichtum bescheren würde, weiß Kaz zwei Dinge: Erstens wird dieses Geld den Tod seines Bruders rächen. Zweitens kann er den Job unmöglich allein erledigen …

Mit fünf Gefährten, die höchst unterschiedliche Motive antreiben, macht Kaz sich auf in den Norden, um einen gefährlichen Magier aus dem bestgesicherten Gefängnis der Welt zu befreien. Die sechs Krähen sind professionell, clever, und Kaz fühlt sich jeder Herausforderung gewachsen – außer in Gegenwart der schönen Inej …

Verlagsseite …

 

„Das Lied der Krähen“ von Leigh Bardugo ist der Auftakt zu einem Fantasy-Abenteuer.

Eine mysteriöse Droge verändert die Welt der Magier. Um dies aufzuhalten machen sechs unterschiedliche Persönlichkeiten auf den Weg um einen Magier aus einem Hochsicherheitsgefängnis zu befreien. Doch nicht alle wollen, dass es aufgehalten wird.

Kaz ist der Kopf der Bande. Er ist gerissen und kann seinen Kopf aus fast jeder Schlinge ziehen, denn er ist seinen Gegner immer einen Schritt voraus. Inej wird das Phantom genannt. Sie taucht meist ungesehen auf und verschwindet wieder. Im Klettern macht ihr keiner etwas vor. Nina ist einer Magierin und persönlich daran interessiert, die Droge zu stoppen. Jasper ist ein Genie mit Waffen. Er ist der Scharfschütze der Gruppe. Matthias ist eher unfreiwillig dabei, aber so kann r seine Freiheit erlangen. Und dann gibt es da noch den Händlerssohn Wylan. Er ist der Sprengstoffexperte der Truppe.

Es sind sechs völlig unterschiedliche Charaktere die hier aufeinander treffen und zusammen agieren müssen. Einige sind recht jung, aber das Leben auf der Straßen Ketterdams hat sie abgehärtet. Aber auch die anderen haben kein einfaches Leben hinter sich. Jeder trägt seine Vergangenheit mit sich, die ihn auch das ein oder andere Mal einholt.

Leigh Bardugo hat sich ihre eigene Fanatsywelt mit verschiedenen Magiern geformt. Am Anfang spielt die Geschichte auf der Insel Kerch in der Hafenstadt Ketterdam. Dort gibt es noble Viertel aber auch die düsteren und verruchten. Dort im kriminellen Zentrum sind Kaz, Jasper, Inej und Co. zu Hause.

Es gibt drei Hauptarten der Magier, will ich es jetzt mal benennen. Korporalki, sie sind fürs Heilen oder töten zu ständig. Ätheralki, können Elemente beeinflussen. Mareralki, können Werkstoffe verarbeiten. Jeder dieser Gruppen hat spezielle Untergruppen mit besonderen Fähigkeiten. Man merkt also die Autorin hat sich was einfallen lassen.

Es ist nicht nur spannend durch die geniale Welt und die Charaktere, nein denn Leigh Bardugo versteht es die Geschichte so atemberaubend wie möglich zu schreiben.

Man liest aus den verschiedenen Sichten der jeweiligen Charaktere. So könnte man denken, man weiß über alles Bescheid. Dennoch wird man als Leser immer wieder überrascht. Kaz verrät nämlich nicht jede Detail seines Plans und es passieren auch so genug unvorhergesehene Sachen.

Ist man einmal in der Geschichte, lässt sie einen nicht mehr los.

Das Cover ist in schwarz-weiß gehalten. Eine Krähe verdeckt mit ihren Flügel eine Burg mit vielen Türmen. Auch die Seiten sind geschwärzt. Somit ist das Buch ein echter Eyecatcher.

 

Eigentlich wollte ich mir den Tag kein Buch holen, sondern nur ein Geschenk. Als dieses Buch dann da auslag, kam ich nicht dran vorbei! Es schrie förmlich kauf mich. Den ganzen Hype um das Buch habe ich erst während des Lesens mitbekommen und ich muss sagen, ja es hat sich total gelohnt. Ich mag Kaz und Inej. Die zwei haben es mit besonders angetan. Die Geschichte hat mich gleich von Anfang an gefesselt. Denn die Art wie das Buch geschrieben ist, gefällt mir dermaßen. Für mich war es einfach mal wieder etwas ganz Neues.

Deswegen kann ich nur 5 von 5 Wölfen geben.

 

 

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