Rezension: Das geheime Vermächtnis des Pan

 Felicity Morgan ist nicht gerade das, was sich die Elfenwelt unter ihrer
prophezeiten Retterin vorgestellt hat. Sie ist achtzehn, trägt immer
noch eine Zahnspange, hat keinen Sinn für schicke Klamotten und scheint
niemals genügend Schlaf zu bekommen. Leander FitzMor hingegen, der Neue
an Felicitys Schule, ist der wohl mit Abstand bestaussehendste Typ
Londons. Um keinen coolen Spruch verlegen und zu allem Überfluss auch
noch intelligent – denkt Felicity, die Gott sei Dank nicht auf arrogante
Frauenschwärme steht. Auch wenn diesen Leander immer jener seltsam
anziehende Duft nach Heu und Moos umgibt und er sie manchmal anschaut,
als könne er ihre Gedanken lesen. Aber das Schlimmste an dem Ganzen ist,
dass er einfach nicht mehr von ihrer Seite weichen will …

Internetseite… 

 Sandra Regnier ist in der Vulkaneifel geboren und aufgewachsen. Nach der
Schule und einer Ausbildung zur Beamtin wollte sie lange nach
Frankreich. Stattdessen heiratete sie einen Mann mit französischem
Nachnamen und blieb zu Hause. Heute ist Sandra Regnier selbstständig und
versteht es, den schönen Dingen des Lebens den richtigen Rahmen zu
geben. Das umfasst sowohl alles, was man an die Wand hängen kann, als
auch die Geschichten, die ihrer Fantasie entspringen.

 (Quelle: carlsen.de)

„Das geheime Vermächtnis des Pan“  von Sandra Regnier ist der Auftakt einer
Fantasy-Trilogie.

Felicity, City von ihren Mitschülern genannt, ist etwas
dick, tollpatschig und riecht ständig nach Alkohol. Also nicht gerade eine
Traumfrau. Dies denkt sie auch Lee. Er sucht nach seiner Gefährtin und wendet
sich prompt an die andere Felicity und bindet sie  mit einem Kuss. Doch dann bemerkt er seinen
Fehler.

Leander, oder kurz Lee, kommt an die Schule um seine
Gefährtin zu finden. Er kennt ihren Namen. Nur lässt er sich von der falschen
blenden. Er bereut schnell seinen Fehler. Ansonsten wirkt er mysteriös und leicht
gefährlich, auch wenn er sonst ein Chevalier ist. 

Felicity hat in der Schule sehr unter den reichen zu leiden.
Diese haben ihr den Spitznamen City geben, der abwerten gemeint ist. Eben
dreckig wie die City, London. Sie hilft ihrer Mutter im Pub und stinkt deswegen
oft nach Alk. Doch die meisten glauben, dass sie trinkt. Sportlich und elegant
ist sie nicht gerade und hat Probleme mit ihrem Selbstbewusstsein. Auch das
familiäre Leben lässt bei ihr zu Wünschen übrig. Ihr Mutter denkt nur an ihren
Pub und nicht an ihre Tochter und deren Ausbildung.

Der Prolog fängt aus Lees Sicht an und der Leser fragt sich
danach, wie er die richtige Felicity erobern wird. Man merkt dass diese
allerdings nicht viel von ihm hält, weil er mit ihrer Namensvetterin verkehrt hat.
Es entwickelt sich ein hin und her mit den beiden. Felicity entdeckt immer mehr
Seiten von ihm, die sie sich nicht erklären kann und fängt selber an immer
öfters Visionen zu bekommen. 

Spannend wird es durch viele tolle Wendungen und der
Tatsache was und vor allem wie sich die Beziehung der beiden Protas sich
entwickelt. Die ein oder andere Frage wird noch in diesem Band gelöst, aber
vieles wird auch noch offen gelassen. So freut sich der Leser auf den nächsten
Teil.

Von dieser Trilogie habe ich schon einiges gehört und wollte
sie jetzt auch mal beginnen. Es hat sich gelohnt! Lee und Felicity sind ein
tolles Paar, auch wenn es ihnen selber manchmal gar nicht so klar ist.  Spannung, Gefühle und der Mix aus Elfen und
Visionen hat es für mich richtig wunderbar gemacht.

Deswegen gibt es 4 ½ von 5.

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