Rezension: Chroniken eines Pizzalieferanten

[Werbung] Bei diesem Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar.

 Wer hätte nicht gerne auch einen inneren Schweinehund, wie Micha ihn vorzuweisen hat? Edgar begleitet den Pizzaboten auf Schritt und Tritt. Er unterstützt Micha bei den alltäglichen Pro-blemen, und manchmal muss Micha seinen Schweinehund ebenfalls unter die Arme greifen. Als er auf die wunderschöne Jill trifft, versucht er alles, um ihr zu gefallen. Wird Micha es schaffen, Jill zu beeindrucken?

Verlagsseite … 

Die Autorin ist 1989 in Magdeburg geboren und in einer ländlichen Gegend aufgewachsen. Bereits im Teenageralter verfasste sie erste Kurzgeschichten. Nach dem Erlangen der Fachhochschulreife, absolvierte sie eine gastronomische Ausbildung, verlor das Schreiben jedoch nie ganz aus dem Sinn. Bisherige Veröffentlichungen: „Lemming Cat“ in der Anthologie „Erlebnisse mit Haustieren“ vom net-Verlag / „Zwielicht der Morgendämmerung“ in der Anthologie „Eine Münze hat zwei Seiten“ vom net-Verlag / Erzählung „Chroniken eines Pizzalieferanten“, erschienen im Titus Verlag

(Quelle: lovelybooks.de)

„Chroniken eines Pizzalieferanten“ von Tinka Wallenka ist
ein Kurzroman.

Micha hat sich für einen Studiengang beworben und muss auf
einen Platz warten. Zu Hause sieht er immer wieder diesen Hund. Doch schnell
merkt er, dass dieser Hund, Edgar, sein Schweinehund ist und er ihn sehen kann.
Mich beschließt bei einem Pizzabäcker als Lieferant anzufangen und lernt Jill
kennen.

Micha macht eigentlich einen sympathischen Eindruck. Doch
als er Edgar versucht hat beim Tierheim abzugeben, hat man sich gefragt spinnt
er jetzt? Sobald Micha lernt mit Edgar umzugehen, lernt man ihn auch als Leser
besser kennen. Micha ist sehr gefühlvoll, arbeitet zuverlässig und muss noch
seinen Platz im Leben finden.

Edgar sorgt ganz schön für Wirbel in Michas Leben und lässt
den Leser oft schmunzeln oder gar lachen. 

Während der Kurzgeschichte versucht Micha Jill zu erobern
und muss immer wieder Rückschläge hinnehmen. Jedes Kapitel erzählt eine kleine Anekdote
aus dem Leben eines Pizzalieferanten von glücklich über nachdenklich zu
traurig. Alles ist dabei und regt den Leser zum Nachdenken an ähnlich wie es
auch bei Micha der Fall ist.

Es ist leicht zu lesen und unterhaltsam. Eine tolle Lektüre
für zwischen durch ohne viel Tiefgang.

Diesmal war es der Titel, der mich neugierig gemacht hat.
Auf den ersten Seiten hielt ich Micha für verrückt. Doch mit der Zeit würde er
mir richtig sympathisch. Ich konnte lachen und musste auch nachdenken. Ein bisschen
mehr roter Faden und mehr tiefe bei den Charakteren hätte ich mir noch gewünscht.

So gibt es 3 ½ von 5 Wölfen.

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