Chias Adventskalender #6.2

Genau hier ist Teil zwei vom Nikolaus-Türchen und ich möchte euch auch gar nicht länger auf die Folterspannen.

 Das zweite Zitat dieses Tages stammt aus „Das Spielmannslied“ von Susanne Pavlovic, in dem geht es um:

Der junge Spielmann Wolfram von Kürenberg hat ein Problem: Er leidet
unter chronischem Lampenfieber und vermasselt jeden Auftritt. Von
seinem Lehrmeister entlassen, findet er sich im Fahrwassser
der ehemaligen Küchenmagd Krona, die den Kochlöffel gegen das
Schwert getauscht hat und von großen Taten träumt. Als schließlich noch
der liebreizende, aber anstrengende junge Adelige Sindri aus
einem Sauerkrautfass steigt, ist Wolfram schnell klar: Er ist der
einzige bei dieser Truppe, der Verstand hat – und Lampenfieber ist sein
geringstes Problem.

In weiteren Rollen: Ein Zwerg, der den Lebensmittelhandel neu
erfindet, ein Drache mit einem Jungfrauenproblem und ein
außergewöhnliches Huhn.

Auf der Seite der Autorin befindet sich auch eine Leseprobe.

Ihr wollt mehr über die Autorin und das Buch wissen? Bitte gerne:

1. Wie ich deiner Autorenseite entnehmen konnte, stehst du
nicht gerne im Mittelpunkt. Kannst du dich trotzdem in 3 Sätzen kurz
vorstellen?

Mein bürgerlicher Name ist Susanne Pavlovic. Im Netz kennt
man mich als Textehexe. Ich bin 41 Jahre alt, habe einen Hund und vier Aquarien
und einen konstant hohen Verbrauch an Kaffee und Schokolade.

2. Welches Genre bevorzugst du beim Schreiben und warum?

Ich schreibe gerne Fantasy. Mein
„Schlüsselerlebnis“ war die Lektüre des Herrn der Ringe. Die
Neunzigerjahre habe ich dann mit kurzen Unterbrechungen auf Mittelerde, Krynn,
Erdsee und der Scheibenwelt verbracht und exzessiv Fantasy-Rollenspiele
gespielt. Eine solche Prägung wird man nicht mehr los.

Ich habe unter anderem Mittelalterliche Geschichte
studiert, deshalb weiß ich über diese Zeit ganz gut Bescheid – und sie ist in
vielen Bereichen weit weniger sympathisch, als man gemeinhin glaubt. Fantasy
ermöglicht es mir, eine höfisch-mittelalterliche Welt zu entwerfen, ohne die
schmutzigen Seiten des Mittelalters allzu derbe betonen zu müssen. Die
Vorherrschaft der einen christlichen Kirche in Mitteleuropa hat beispielsweise
den Horizont der Menschen extrem eingeengt. In meiner Fantasy-Welt gibt es ein
System aus verschiedenen Staatsreligionen, dei nebeneinander existieren. Das
gibt mehr Möglichkeiten der Gestaltung und erzeugt auch eine offenere
Gesellschaft.

3. Kannst du mehr über dein Buch „Das Spielmannslied“
erzählen?

Das Spielmannslied ist klassische Fantasy ohne Romance,
ohne Superhelden und ohne Special Effects. Dafür mit drei ganz sympathischen
jungen Helden/innen, die viel Raum zur Identifikation bieten. Junge Menschen
lesen das Buch gerne, weil viele Themen des Erwachsenwerdens berührt werden. Es
gibt aber auch Schwertkampf, Monster und Zauberei. Und große Gefühle. Und ein
Huhn.

4. Was ist Wolfram von Kürenberg für ein Typ?

Ein netter 🙂

Wolfram von Kürenberg ist der Ich-Erzähler und Protagonist
im „Spielmannslied“ und in der Fortsetzung, dem
„Sternenritter“. Er hat einen äußerst trockenen Humor, ist
liebenswürdig, gelegentlich schüchtern und ein bisschen eingebildet auf seinen
Scharfsinn und seine Intelligenz. Er liebt Geschichten und ist ein Tagträumer.
Und er hat ein Huhn. Oder das Huhn ihn. Man weiß das nicht genau.

5. Schreibst du gerade an einem neuen Projekt?

Ja, sogar an zweien, was auch der Grund ist, warum sie so
langsam voran gehen. Das eine ist eine bittersüße Urban-Fantasy-Romanze mit
schwulen Werwölfen, aber ohne Vampire. Das andere ist ein Mehrteiler,
klassische Sword-and-Sorcery-Fantasy, ohne schwule Werwölfe, dafür mit ziemlich
zweifelhaften Helden und Heldinnen. Eine davon sogar aus dem Spielmannslied
bekannt.

Wie? Was? Morgen? Morgen gibt es nichts, ihr hattet heute zwei Türchen … mhh … ja … stimmt schon … ihr wart artig. Ihr bekommt auch morgen ein Türchen.

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