Chias Adventskalender #12

Nein es geht heute nicht um bissige Tiere oder beiswütige kleine Geschwister.

Es geht heute um Vampiere!!!

 Das Zitat stammt aus „Silbernes Band“ von Monika Jaeding.  DasCover verspricht ja schon was interessantes. Hier kommt der Klappentext:

Unsterbliche Liebe am Pulsschlag
Islands. Ein Halbwesen auf dem Weg in die Welt der Unsterblichen. Geheimnisse
aus der Zeit der alten Sagas, Blut, Begierde, Bewährungsproben, wahre
Freundschaft und eine berührende Vater-Sohn-Beziehung.

Island ist kein Ort für
Unsterbliche. Zu viele feuerspeiende Berge. Zu wenig Sterbliche, die man
aussaugen kann. Kaum Wälder, die Schutz vor beißenden Sonnenstrahlen bieten.
Und viel zu weit weg von den pulsierenden Metropolen Europas.

Aber der perfekte Ort für ein
Halbwesen? Heiðar Kristínarson, der
smarte Lehrer f
ür Isländisch und Geschichte, hat die windige Insel im Nordatlantik nie für
längere Zeit verlassen, nennt sich
deshalb scherzhaft einen “Daheimhocker”.
Seine unsterbliche Seite hält
er meist unter Verschluss und lebt ein beinahe normales Leben. Bis er auf Rúna trifft, die Eine, die er am meisten
begehrt. Sie weckt das schlafende Raubtier – und als Heiðar am selben Tag auch
noch seinen Vater Fionn kennenlernt,
öffnet sich die Tür in die
geheimnisvolle Welt der Unsterblichen.

Ihr wollt mehr erfahren, dann lest das Interview:

1. Kurzvorstellung

Mein Name ist Monika Jaedig, ich
bin am 25. Februar 1970 geboren, also am selben Datum wie Karl May ;-). Ich wohne
in der Ostschweiz (zwischen Konstanz und Zürich), bin glücklich verheiratet und
habe einen erwachsenen Sohn. Zur Familie gehören auch zwei Islandpferde, die
mich ganz schön auf Tölt halten.

2. Was macht Deine Vampire aus?

Für Knoblauch und Holzpflöcke
haben meine Unsterblichen bloß ein müdes Lächeln übrig, und sie würden sich
niemals freiwillig in einen Sarg legen. Sie hassen es, unter Tage zu gehen,
meiden Höhlen und Tunnels.

Die Europäische Gesellschaft der
Unsterblichen (EGU) eint und kontrolliert ihre Mitglieder. Strenge Gesetze
sorgen für den Schutz des Geheimnisses, so ist es den Unsterblichen z.B.
verboten, die eigene Art zu erforschen. Seit 1981 gibt es ein europaweites Netz
von Blutbanken und einen Lieferservice, weil es sehr angenehm ist, sein
tägliches Blut nach Hause geliefert zu bekommen. Durch den Konsum von
Spenderblut können die Unsterblichen ihren Blutdurst besser kontrollieren und
müssen nicht mehr mehrmals pro Woche jagen, was zum Schutz des Geheimnisses
beiträgt und es ihnen ermöglicht, sesshafter zu leben.

3. Erzähl etwas über Heiðar und Fionn.

Heiðar wuchs in Island bei seiner sterblichen Mutter Kristín auf. Seinen
Vater lernte er nie kennen. Seit seinem 12. Lebensjahr quälten ihn eine
seltsame Unrast und ein wachsender Blutdurst. An seinem 18. Geburtstag eröffnet
seine Mutter ihm
, dass sein Vater ein „Vampir“ ist, doch sie ist nicht
bereit, ihm Näheres über diesen geheimnisvollen Vater zu erzählen.

Seinen Plan, im Ausland zu studieren, warf Heiðar eines Tages ganz spontan über den Haufen
und wurde zum „Daheimhocker“.

Eine Zeit lang spielte er in der isländischen
Handball-Nationalmannschaft, arbeitet nun als Lehrer für Geschichte und
Isländisch an einer Gesamtschule in Reykjavík. Für feste Beziehungen hatte er bisher nichts übrig – bis er Rúna findet – die Eine, die er am meisten
begehrt. Klar, dass er sie erobern möchte, doch kommt ihm dabei sein Blutdurst
in die Quere.

Zufall oder nicht – am selben Tag trifft Heiðar zum ersten Mal seinen Vater
Fionn. Heiðar beginnt sich mit seiner unsterblichen Seite auseinanderzusetzen,
und die Beziehung zu seinem Vater entwickelt sich. Allerdings ist es nicht
immer ganz einfach, als 32j
ähriger plötzlich einen fürsorglichen Vater
zu haben.

Fionn wurde 1680 in Irland geboren und 1702 gegen seinen Willen verwandelt.
Nachdem er 1713 noch vehement abgelehnt hatte, seinen Schöpfer nach Island zu
begleiten, reiste er 1976 auf eigene Faust auf die raue Vulkaninsel und fand
dort Kristín. Die beiden wurden liebende Gefährten. Kurz vor Heiðars Geburt
verlie
ß Kristín Fionn. Obwohl
er sich fernhalten musste, besuchte er Kristín und seinen Sohn hin und wieder
heimlich.
Heiðar nun endlich kennenzulernen und seine Verantwortung für seinen Sohn
wahrnehmen zu können, bedeutet Fionn sehr viel.

4. Wie bist Du auf die Idee gekommen, die Geschichte auf Island spielen zu
lassen?

Ich liebe Island. Die atemberaubenden Landschaften dieser geheimnisvollen
Insel, ihre Geschichte, Kultur und Sprache. Ich interessiere mich sehr für die
Isländersagas, jene Geschichten, die von der Besiedelung der Insel im 9. bis
11. Jahrhundert erzählen. In einigen Sagas kommen übernatürliche Wesen wie Abendwölfe,
Wiedergänger, Berserker, Geister, Trolle und zauberkundige Frauen vor. Die
Liebesgeschichte von Rúna und Heiðar mit Sagamotiven zu verflechten, war daher
naheliegend. Für Silbernes Band habe
ich die Geschichte von Rúnas Vorfahre Bjálfi Grímsson im Stil der Sagas
entwickelt. Bjálfi war angeblich ein Abendwolf. Nach seinem gewaltsamen Tod
soll er wiedergekehrt sein.

5. Was gibt es sonst rund um Heiðar zu lesen?

Silbernes Band wird im Frühjahr 2014 fortgesetzt.
Man wird mehr erfahren über die Verbindung der Unsterblichen zu den übernatürlichen
Sagagestalten.

Auf meiner Website www.vampir-fionn.ch wird in lockerer
Folge die Geschichte von Heiðars
Eltern Kristín und Fionn er
zählt.

Im November 2013 ist der
Kurzroman Kornblumeneis erschienen,
ebenfalls eine unsterbliche Liebesgeschichte, und eine schöne Ergänzung zu Silbernes Band.

 

Wenn ihr mehr lesen wollt, guckt doch einfach auf die oben genannte Homepage.

Morgen gibt es mal Fanatsy für die Kleinen.

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