Rezension: Versprich mir einen Kuss

[Werbung] Bei diesem Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar.

 Zwei Menschen, verbunden durch eine grausame Fügung.
Julias Glück zerbricht, als sie ihren Mann verliert. Ihr Leben scheint
sinnlos geworden zu sein, bis sie auf Stephan trifft. Eine heilende
Verbindung entsteht, doch dann schlägt das Schicksal erneut zu.

Julias Entscheidung, ihrem Mann zu folgen, kann und will Stephan nicht
akzeptieren. In einer Zeit voller Schmerz, Angst und Trauer beginnt eine
zarte Liebe zu erblühen. Werden die Gefühle stark genug sein, der
verzweifelten Julia neue Hoffnung zu schenken?

Verlagsseite…

privat

„Versprich mir einen Kuss“ von Anna Fricke
ein dramatischer Liebesroman.

Ein Anruf lässt Julia ins Krankenhaus
eilen, denn ihr Mann wurde dort eingeliefert. Doch ist dieser bei einem Autounfall
tödlich verunglückt. Sie kann ihn nur noch identifizieren.  Völlig aus der Bahn geworfen drängt sich ihre
heimliche Liebe in den Kopf. Sie beschließt ihn zu besuchen und auch er hat
seine Frau verloren.

Bis zu dem tragischen Unglück wusste Julia
eigentlich genau was wie möchte. Doch durch den Tod ihres Mannes wird sie total
aus der Bahn geworfen und hat eigentlich zu nichts mehr Lust. In Stephan findet
sie dann endlich wen, der sie versteht.

Die Charaktere sind sehr originell gestaltet.
Wobei man bei Julia den Verdacht hat, dass sehr viel von der Autorin selbst in
ihr steckt und dies nicht nur auf die Rasterlocken bezogen. Als Leser kann man
Julia und ihre Lage verstehen und nachvollziehen, doch die großen Emotionen
werden nicht direkt an den Leser übertragen.

Dramatische Szenen spielen sich in diesem
Buch ab. Zum einen der tragische Unfall, der zwei Familien zerrissen hat, aber
auch eine Krebserkrankung muss sich gestellt werden. Den Protagonisten bleibt
also nichts erspart.

Der Prolog besteht aus einem sehr langen
Brief, den Julia an Stephan schreibt. Diesen gibt sie allerdings nie ab. Am
Anfang ist das Gefühlschaos, was sie dort beschreibt, verwirrend, weil man so
viele Zusammenhänge nicht kennt. Vor allem ist es extrem lang.

Ansonsten schreibt die Autorin richtig
leicht und flockig vom Hocker. Man hat aber das Gefühl, dass die Geschichte
etwas künstlich ist. Sicher ist es möglich, dass es so passiert, aber es wirkt
schon sehr gewollt.

Dafür wird der Leser aber gut unterhalten
mit der Beziehung zwischen Julia und Stephan. Es ist spannend zu sehen, wie die
zwei sich entwickeln.

Was allerdings beim Lesen etwas stören
kann, ist die explizite Nennung von Marken. So wird zum Beispiel eine
Fotokamera mit vollem Namen genannt oder auch der Name des Geschäftes. Man
könnte dies ruhig weg lassen, denn damit kann nicht jeder Leser etwas anfangen.

Das Cover ist sehr bunt und zeigt ein
Pärchen. Es ist ein richtiger Eye-Catcher.

Das Cover ist mir auf einigen Blogs schon
ins Auge gefallen und nun wollte ich das Buch mal selber lesen. An sich ist es
eine schöne Geschichte. Doch ist sie mir zu künstlich und aufgesetzt. Gestört
hat mich auch die „Schleichwerbung“

Es gibt 3 von 5 Wölfen.

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