Rezension: Nebelring – Das Lied vom Oxean

[Werbung] Bei diesem Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar.

Zoe Craine kennt ihren Vater nicht, obwohl sie ihn jeden Tag sieht. Er ist krank und in einem Traumzustand gefangen, aus dem heraus er seine Umgebung nicht wahrnimmt. Der Gründer der umstrittenen Organisation namens Nebelring hat ihn mit der neuen,
auf Malwee-Substanz basierenden Silbermagie gefährlich vergiftet. Eine Heilung gibt es bislang nicht und doch ist es genau das, was Zoe sich ersehnt. An ihrem sechzehnten Geburtstag vertraut sie diesen Wunsch ihrer Geburtstagskerze
und den Freunden ihres Vaters an und ahnt dabei nicht, dass sie sich direkt in einen Aufstand gegen den Nebelring wünscht.

Autorenseite… 
 

Anna ist eine Fantasy-Autorin, Illustratorin und Grafikdesignerin aus dem Städtchen Chemnitz. Nebelring ist ihr Debütroman und der Auftakt der Nebelring-Reihe.

(Quelle: amazon.de)

 

 „Nebelring – Das Lied vom Oxean“ von Anna Moffey ist der
Start in eine Fantasy-Reihe.

Tag ein Tag aus kümmert sich Zoe um ihren kranken Vater. Er
wurde durch Silbermagie vergiftet. Sie kennt ihn nur in diesem wirren und
verletzten Zustand. Doch ihr 16. Geburtstag naht und eine gute Freundin lädt
ganz besondere Freunde ein. Dies bringt einiges ins Rollen.

Zoe Craine ist 16. bzw. feiert ihren 16. Geburtstag. Sie
kennt eigentlich nicht viel von der Welt nur das Sanatorium, in dem ihr Vater
behandelt wird. Ihr Denken und Handeln wird durch die Krankheit ihres Vaters
bestimmt. Sie möchte ein Heilmittel finden und ihren Vater gesund machen
können.

Die Charaktere sind leider sehr schwach. Zoe kennt nur den
Wunsch ihren Vater zu heilen. Sie Blick nicht nach vorne aus Angst. Auch im
Verlauf der Handlung kann sie sich nicht entwickeln, denn sie wird zu
Handlungen gezwungen. Sie denkt aber auch nicht drüber nach aktiv zu handeln.

Von den anderen Charakteren erfährt man nur das nötigste.
Zwar sind sie im Widerstand und müssen sich geheim halten, aber als Leser  kann man sie nicht richtig einschätzen.

In dieser Fantasywelt gibt es neben der normalen Magie auch
Silbermagie. Dazu wird Malwee, eine nebelartige Substanz geerntet. Doch Malwee
ist gefährlich. Es macht krank. Doch das stört den Nebelring nicht. Denn sie
leben von der Silbermagie, die man damit wirken kann.

Das Volk ist geteilter Meinung. Die einen freuen sich über
den Fortschritt, die anderen wollen die Silbermagie vernichten.

An sich ist es eine interessante und spannende
Ausgangssituation. Gesagt sei vielleicht noch, dass Zoes Vater früher eine
Revolution geleitet hat, die allerdings gescheitert ist. Seitdem ist er krank.

Es ist eine komplexe Welt, die der Leser  langsam mit Zoe kennen lernt. Schade ist dabei
allerdings nur, dass sie nicht viel hinterfragt. Sie interessiert nur die
Heilung ihres Vaters.

Der Anfang zieht sich etwas. Doch mit der Zeit kommt etwas
Fahrt auf und die Geschichte nimmt ihren Lauf. Die Welt an sich fasziniert den
Leser mit ihrer Magie und den Konflikten. Man fragt sich wer steckt wohinter,
was wird wohl noch passieren?

Doch dadurch das Zoe sehr träge ist und nur durch die
Handlung geschoben wird, ist man als Leser nicht so richtig dabei. Es wird
nicht packend.

Das Cover zeigt ein Mädchen mit roten Haaren und einen
Fuchs. Dies passt super gut zum Buch.

 Natürlich war es wieder das Cover! Aber auch der Klappentext
hat mich neugierig gemacht. Die Idee des Buches finde ich auch richtig gut. Schade
ist einfach, dass die Charaktere etwas zu schwach auf der Brust sind. Zoe wird
einfach nur so mitgeschleift und hat nur ihren Vater im Kopf. Ein Stück kann
ich sie verstehen, aber ein Schups in die Selbstständigkeit hätte ihr nicht
geschadet.

Es gibt 3 von 5 Wölfen!

1 thought on “Rezension: Nebelring – Das Lied vom Oxean”

  1. Hallo Chia,
    schade, dass dir das Buch nicht so gut gefallen hat. Ich war wirklich begeistert und freue mich schon auf die Fortsetzung. Schöne Rezension hast du dennoch geschrieben.
    Wünsche dir noch einen schönen Tag.
    Liebe Grüße,
    Nadja

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