Rezension: 1001 Kuss – Djinnfeuer

[Werbung] Bei diesem Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar.

Rani wurden schon früh Geschichten über die Djinn, deren Grausamkeit und List ins Ohr geflüstert. Kein Wunder also, dass ihr Herz zu rasen beginnt, sobald sie irgendwo ein goldfarbenes Glühen wahrnimmt. Für eine Piratentochter ist sie extrem abergläubisch. Doch dann fällt ihr bei einem Beutezug ein verwunschenes Fläschchen in die Hände. Rani kann ihr Glück kaum fassen, schließlich muss der Djinn, der darin gefangen ist, ihr nun drei Wünsche erfüllen. Das klingt zu gut, um wahr zu sein – und das ist es auch. Denn der Geist ist nur an einem interessiert: seine Freiheit wiederzuerlangen. Und als Anführer der Djinn ist er es gewohnt, seinen Willen durchzusetzen…

Verlagsseite …

Rebecca Wild wurde am 21. Juni 1991 in Salzburg geboren, verbrachte jedoch einen Teil ihrer Kindheit in München. Schon früh zeigte sich ihre kreative Seite. So hat sie sich dem Zeichnen und dem Schreiben zugewandt und den Kern der Mathematik nie ganz verstanden. Heute lebt sie wieder in Salzburg und studiert neben ihren eigenen Tagträumen MultiMediaArt.

(Quelle: www.carlsen.de)

 „1001 Kuss – Djinnfeuer“ von Rebecca  Wild ist ein Fantasy-Roman.

Als Tochter eines Piraten hat Rina schon so einiges gesehen.
Durch die Geschichten ihrer Mutter vermutet sie hinter vielem einen oder mehrere
Djinn. Genau wie hinter dem komischen Sturm und dem brennenden Schiff, was sie
finden. Dort findet sie ein kleines Fläschchen, welches ihr Leben verändern
wird.

Rina ist etwas dickköpfig und hört nicht immer auf das, was
ihr gesagt wird. So gerät sie öfters mal in Schwierigkeiten. Außerdem glaubt
sie durch die Geschichten ihrer Mutter schon alles über Djinn zu kennen und hat
so Vorurteile.

Die Charaktere sind gut gestaltet.  Man bekommt einen guten Einblick und muss auch
ab und an über sie schmunzeln. Sie wirken real und machen so die Geschichte
erlebbar. Der ein oder andere Charakter ist einem vielleicht unsympathisch,
dennoch ist er greifbar.

Sei vorsichtig mit dem was du dir wünscht.  Wer meint Djinn sind so wie bei Aladin,
erfüllen einem  drei Wünsche und alles
ist schön, liegt hier daneben. Djinn leben nicht von Haus aus in Wunderlampen
oder Flaschen, sie leben frei als körperlose Wesen. Man muss sie gefangen
nehmen in ein solches Gefäß und erst dann erfüllen sie dem Träger 3 Wünsche.  Wobei die nicht immer so aussehen, wie in den
Vorstellungen des Wünschers.

Rebecca Wild hat eine orientalische Märchenwelt geschaffen,
die den Leser mitreist.  Durch die
Handlungsorte und deren Beschreibungen spürt man den orientalischen Flair.
Warum Märchenwelt? Weil es einige Dinge wie die Djinn, fliegende Teppiche und Magie
gibt, die an die Märchen aus 1001 Nacht erinnern.  Dennoch bringt die Autorin viele eigene Ideen
rein und das macht es spannend.

Apropos spannend. Die Geschichte wird aus unterschiedlichen
Sichten geschrieben. Erst muss man sich da zwar einfinden, aber im Verlauf wird
es so spannender. Als Leser weiß man zwar mehr, als die Charaktere, aber man
weiß nie so richtig, wie sie reagieren und was passiert.

Im Hintergrund des Covers sieht mein das Gesicht eines
Mädchen. Von oben kommen orientalische Ornamente, die den Titel unterstreichen.
Farblich ist es in Weinrot bis Rose gehalten.

Mich hat das Thema Djinn neugierig gemacht. Denn diese
Fantasywesen habe ich selten gelesen.  Rebecca
Wild hat mich da auch nicht enttäuscht, sondern meine Leidenschaft geweckt. Ich
mag ja orientalische Geschichten und hier wurde ich regelrecht entführt. Auch
wenn ich mich erst einfinden musste.

Deswegen gibt es 4 von 5 Wölfe.

1 thought on “Rezension: 1001 Kuss – Djinnfeuer”

  1. Hallöchen Chia,

    bei mir hat´s zum Monatshighlight gereicht, denn diese Mischung aus Piratenwelt und Orient hat mich fasziniert *-*

    LG, Mary <3
    marys-buecherwelten.blogspot.de/2016/02/1001-kuss-djinnfeuer.html

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