Rezension: Sarantium – Die Zwillinge

Wenn der Herr der Drachen erwacht, müssen die Drachenreiter sich zum Kampf rüsten …

Es ist Shaans größter Traum, eine Drachenreiterin zu werden
und ihr Volk vor seinen Feinden zu beschützen. Doch in ihren Träumen
wird sie von den Bildern einer brennenden Stadt heimgesucht – und von
einer Stimme, die in einer uralten Sprache, der Sprache der Drachen, zu
ihr spricht. Denn Azoth, der finstere Herr der Drachen, ist erwacht und
will seine Tyrannei über die Welt erneuern. Nur der junge
Barbarenkrieger Tallis könnte Shaan in ihrem einsamen Kampf beistehen –
denn auch er hat Macht über die Drachen …

»Sarantium – Die Zwillinge« ist 2009 unter dem Titel »Der Herr der Drachen« erschienen.

Verlagsseite …

„Sarantium – Die
Zwillige“ von Lara Morgan ist der Auftakt einer Fantasy-Trilogie.

Ihr größter Wunsch
ist es einmal eine Drachenreiterin zu werden. Dafür arbeitet Shaan
in den Hallen der Drachen um sich beweisen zu können. Nachts träumt
sie von einer brennenden Stadt, die von Drachen angegriffen wird und
eine Stimme ruft nach ihr.

Shaan wächst als
Vollwaise auf den Straßen von Salmut auf. Bevor sie bei den Drachen
bzw. in der Gaststääte von Torg angefangen hat zu arbeiten, ist sie
mit Räuberbanden umher gezogen. Sie ist dickköpfig und eigensinnig.
Tagsüber rackert sie sich ab und nachts bekommt sie Dank ihrer
Albträume keinen Schlaf.

Tallis wächst als
Außenseiter in der Wüste auf. Er ist tief in seinem Clan und dessen
Regeln verwurzelt. Da seine Mutter aber aus einem anderen Clan
stammt, ist er nicht ganz Teil der Gemeinschaft. Hinzu kommt noch
eine besondere Fähigkeit von ihm, die es ihm erschwert. Er kann mit
Drachen kommunizieren und dies ist verboten.

Die Charaktere sind
sehr gut gestaltet. Sie sind nicht immer was sie scheinen und sorgen
für viel Wirbel. Zugleich wirken sie sehr real und man kann als
Leser eine gute Verbindung zu ihnen herstellen. Man versteht ihre
Beweggründe,, soweit sie ersichtlich sind und kann mit ihnen
mitfühlen.

Lara Morgan hat eine
eigene Fantasy-Welt erschaffen. Azoth ist ein gefallener Gott. Er hat
die Drachen erschaffen und beherrscht. Nach dem er von der Bildfläche
verschwunden ist, gehen die Drachen Bindungen mit den Menschen ein
und kämpfen zusammen. Es gibt verschiedene Stämme und Clans, die
für einen bunten Kulturmix sorgen.

Die Autorin
beschreibt sehr viel ihre Welt. Man muss sich erst einlesen um darin
eintauchen zu können. Ist es einem allerdings gelungen, ziehen die
Bilder im Kopf nur so dahin. Es ist spannend, manchmal vorhersehbar
und mitreisend.

Doch ab und an fehlt
etwas mehr Background wissen. Die Drachen geben sehr wenig von sich
Preis, was zum einen ja nicht schlecht ist. Aber zum anderen bräuchte
man ab und zu eben genau diese Erklärungen, die sie Shaan oder
Tallis verweigern.

Das Cover zeigt
Dächer und Türme einer Stadt. Es sieht so aus aus würde man
darüber fliegen. Man erkennt noch eine Möve und einen Drachen. Es
wirkt durch die Pastellfarben etwas diffus. Es passt gut zu den
Beschreibungen von Salmut.

Beim Stöbern in der
Buchhandlung bin ich auf diese Trilogie aufmerksam geworden. Das
Cover hat mich angelacht und als ich gelesen habe, dass es um Drachen
und Drachenreiter geht, musste ich die ganze Trilogie ins Regal
stellen.

Shaan und Tallis
sind mir sehr sympathisch. Ich hab mit ihnen mit gefiebert und ich
bin gespannt wie es weiter geht. Mir hat es hier und da nur manchmal
an Infos gefehlt um gänzlich abtauchen zu können.

Deswegen gibt es 4
von 5 Wölfen. 

2 thoughts on “Rezension: Sarantium – Die Zwillinge”

  1. Hallo Chia!

    Ahhh, da ist ja dieses schöne Cover! Und anscheinend steckt auch eine tolle Geschichte dahinter. Die hört sich so an, als würde sie mir auch gefallen 🙂

    Ich wünsch dir noch eine schöne Woche!
    Aleshanee

    Antworten

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