Rezension: Throne of Glass – Der verwundete Krieger

Selbstlos, mutig und verliebt in Celaena – all das war Chaol Westfall, Anführer der königlichen Leibgarde. Doch diese Zeiten sind vorbei. Das gläserne Schloss liegt in Schutt und Asche, Celaena ist nun Aelin Ashryver, rechtmäßige Königin von Terrasen, und Chaol selbst so schwer verletzt, dass er für immer gezeichnet sein wird.

Seine einzige Chance auf Heilung liegt in Antica, der mächtigen Hauptstadt des südlichen Kontinents und Sitz der berühmten Schule für Heilerinnen. Während Aelin sich gegen den drohenden Krieg mit dem dunklen König wappnet, bricht Chaol nach Antica auf. Doch was er dort entdeckt, wird ihn nicht nur für immer verändern, es kann auch die Rettung für ganz Erilea bedeuten.

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„Throne of glass – Der verwundete Krieger“ von Sarah J. Maas gelesen von Oliver Kube ist der sechste Teil dieser Fantasy-Reihe.

Nach der langen Reise kommt Chaol endlich in Antica mit Nesryn an. Er erhofft sich Hilfe von den Heilerinnen der Torre Cesme. Außerdem möchte er den Großkhan um Truppen gegen den Kampf mit Erawan bitten.

Chaol hat damit zu kämpfen, dass er im Rollstuhl sitzt und nicht mehr kämpfen kann. Das Einzige was ihm bleibt um seinen Freunden helfen zu können, ist mit dem Großkhan zu sprechen. Auch in Sache Liebe und Frauen hat Chaol einigeProblemchen.

Man lernt viele neue Charaktere kennen. Denn außer Nesryn und Chaol kennt man als Leser keine davon. Da wäre der Großkhan und seine Familie, die Heilerinnen der Torre Cesme, die ein oder anderen Diener und Nesryns Familie.

Sie passen alle gut in die Geschichte und sorgen für den nötigen Pepp.

Als Leser lernt man nun einen neuen Kontinent und deren Bewohner kennen. Der Großkhan ist Herrscher über viele Völker, die zu einem zusammen gewachsen sind. Es gibt viele Götter und jedes Volk durfte seine Gebräuche behalten. Das macht diese Gesellschaft sehr interessant. Magie ist hier auch nicht so zahlreich vertreten und wenn dann in Form von heilender Magie. Deswegen gibt es hier auch die Torre. Dort werden die Heilerinnen ausgebildet.

Die Geschichte ist wieder richtig spannend. Man bangt mit Chaol mit. Kann er geheilt werden und wird er wieder laufen können? Wird er den Großkhan überzeugen können eine Armee zu entsenden? Und hat Erawan seine Finger schon nach dem neuen Kontinent ausgestreckt? Es passiert also einiges. Liebe, Freundschaft und Kameradschaft fehlt natürlich auch nicht. Es wird eine tolle Kombination, die dem Leser richtig unter die Haut geht.

Was etwas schade ist, dass Oliver Kube manche Orte und Namen anders ausspricht als Ann Vielhaben. Das stört etwas beim Hören und man wundert sich ständig.

Das Cover zeigt diesmal keine Frau, sondern einen einen Mann mit einem Umhang. Von der Aufmachung her passt es gut zu den anderen Teilen der Reihe und verdeutlicht, dass es hier im Chaol geht.

Nachdem ich den letzten Teil gehört hatte, wollte ich wissen wie es weiter geht. Ich war erst mal etwas raus gerissen, weil es ja nicht mit Aylin weiterging. An den neuen Sprecher musste ich mich auch gewöhnen. Was ich allerdings richtig blöd fand, war dass er Namen anders ausgesprochen hat. Die Geschichte an sich hat mich wieder richtig mitgerissen. Alles in Allem gibt es 4 von 5 Wölfe!

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