Rezension: Doors – Wächter

Du hast dich für „DOORS – WÄCHTER“ entschieden? Dann begleite den Schreiner Anton, der im Auftrag seines Meisters eine mysteriöse Tür anfertigt, und schon bald zum Gejagten wird:

Den Überfall auf seinen alten Ausbilder kann Anton nicht verhindern, der betagte Schreiner landet im Koma. Seine Familie bittet Anton, die Tür fertigzustellen, an welcher der Meister unermüdlich arbeitete. Die uralten Aufzeichnungen dazu verwirren Anton. Es ist von Steinsplittern die Rede, die verwendet werden sollen, und wo sie zu finden sind. Kann die Tür wirklich derlei Wunder vollbringen, wie es in den antiken Zeilen beschrieben steht?
Plötzlich hackt sich eine Person namens Nótt in sein Leben und stellt alles auf den Kopf. Auch die Angreifer von damals haben Anton längst ins Visier genommen und jagen ihn, die Unterlagen – und die Tür. Was hat es damit auf sich? Wer sind die Gegner? Anton bleibt keine Wahl: Er muss die Tür fertigstellen, um zu verstehen und zu überleben…

Verlagsseite…

„Doors – Wächter“ von Markus Heitz ist einer der Teile aus der zweiten Staffel dieser Reihe.

Für Anton ändert sich alles, als sein Lehrmeister überfallen wird. Die Spinnereien seines Meisters soll er weiterführen und eine geheimnisvolle Tür bauen. Doch ist da vielleicht mehr dran? Kann man tatsächlich in andere Welten und Zeiten reisen?

Anton hat die Schreinerei seines ehemaligen Meisters übernommen und nimmt weltweit Aufträge an. Er ist Schreiner durch und durch. Doch glaubt er seinem Meister kein Wort, wenn es um geheimnisvolle Türen geht. Seine Familie ist Anton sehr wichtig.

Neben Anton gibt es noch Nott. Sie ist eine begnadete Hackerin und sucht im Auftrag einer japanischen Stiftung nach Türen, Particulae und anderen unscheinbaren Dingen. Doch auch ihr Leben gerät aus den Fugen, als Killer hinter ihr her sind.

Die Charaktere sind wieder sehr gut gestaltet. Es gibt keine „alten“ Bekannten aus der ersten Staffel. Man lernt also komplett neue Charaktere kennen. Die alle ihre Fähigkeiten haben und für tolle Überraschungen sorgen.

Wer sich ein Team vorstellt, welches durch die Türen in fremden Welten unterwegs ist, der liegt falsch. Denn es ist kein billiger Abklatsch von der ersten Staffel. An für sich kennen sich die Charaktere nicht und haben auch keinen gemeinsamen Auftrag. Nott stößt im Internet auf ein paar Namen, die in Verbindung mit den Türen gebracht werden und versucht sie zu warnen. Jeder gerät auf seine eigene Weise in die Geschehnisse und muss seinen Weg finden.

Es ist nicht ganz so rasant, wie in der ersten Staffel. Dennoch packt die Geschichte den Leser und hält ihn fest im Griff. Markus Heitz versteht die Spannung aufzubauen und zu halten. Natürlich bleibt da auch der ein oder andere Charakter auf der Strecke.

Man lernt auch wieder etwas neues über die Türen und die Particulae kennen. Dennoch kann man die Bücher lesen ohne Staffel 1 zu kennen. Wenn man sie kennt, kann man ein paar kleine Dinge wieder erkennen.

Das Cover zeigt ein Schlüsselloch durch das man mehrere Bögen sehen kann und darunter steht ein Mann mit einem Gewähr. Das Cover ist in braun und orange gehalten.

Nach dem ich die erste Staffel schon verschlungen hatte, wollte ich wissen wie die Zweite ist. Ich musste erst mal rein kommen. Denn auf der einen Seiten war es wieder typisch Heitz, aber eben nicht ganz so wie die erste Staffel. Man einigen Stellen war ich skeptisch, aber im gesamten konnte mich das Gesehen begeistern. Die Art und Weise wie Markus Heitz hier seine Geschichte aufbaut und auch in das Gesamtkonzept Doors packt, ist einfach genial.

Deswegen gibt es 5 von 5 Wölfen!

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