Rezension: Die Tierkriegerin und das Ende der Menschheit

Als Alannah in die Klinik für aggressive Jugendliche auf einer einsamen Shetland-Insel eingewiesen wird, glaubt sie, endlich Hilfe und Freunde gefunden zu haben. Ja, im charismatischen Nic vielleicht sogar mehr als einen Freund.
Bis sich herausstellt, dass man Alannah dort nicht behandeln, sondern das aus ihr machen will, vor dem sie sich am meisten fürchtet: das blutrünstige, unkontrollierbare Tier in ihr, den Berserker.
Nic und ihre neuen Freunde wissen die schreckliche Wahrheit längst: Das Ende der Menschheit und die Rückkehr der Trollwesen stehen bevor. Alannah wurde zur Tierkriegerin herangezüchtet, um auserwählte Magier im Kampf gegen die Wesen zu beschützen.
Doch die Zeit der Menschheit läuft ab. Können Auserwählte und Tierkrieger versuchen, die Apokalypse abzuwenden? Alannah ringt noch dazu mit einer düsteren Ahnung: Sie hat weniger mit den Auserwählten wie Nic gemein, sondern mehr mit den schrecklichen Kreaturen, die bei der zweiten Ragnarök aus der Erde kriechen werden.

Autorenseite …

„Die Tierkriegerin und das Ende der Menschheit“ von Felicity Green ist der Start in eine Fantasy-Dystopie-Reihe, die den Namen „Die Troll-Chroniken“ trägt.

Zuerst lebt Alannah im Keller ihrer Eltern. Sie hat mit Wutausbrüchen zu kämpfen und ist anders als normale Teenager. Sie kommt dann auf die Shetland-Inseln in eine spezielle Klinik, die ihr helfen soll. Dort verändert sich alles für Alannah.

Alannah ist einfach anders. Ihre Eltern können damit nicht umgehen. Deswegen ist sie auch im Keller untergebracht. Sie distanzieren sich von ihr, was natürlich auch was mit ihr macht. In der Klinik freundet sie sich doch recht schnell mit anderen Jugendlichen an.

Die Charaktere sind sehr gut gestaltet. Den einen mag man mehr als den anderen. Sie wirken real und machen die Geschichte zu etwas besonderem. Die Autorin hat sie genau richtig erfunden, um alles im rechten Licht wirken zu lassen.

Man muss die Shetland-Inseln nicht kennen um sich dort gleich heimisch zu fühlen. Felicity Green nimmt einen mit auf eine tolle Reise. Sie beschreibt die Orte so magisch, dass man sie sich direkt vorstellen kann.

Auch so ist die Geschichte echt genial geschrieben. Man liest aus Alannahs Sicht und ist somit sofort in ihre Gedanken und Gefühle involviert. Infolgedessen ist man völlig in die Geschichte vertieft und möchte wissen, was passiert und fiebert mit Alannah mit.

Die Mischung aus Mythen, Wesen und das Teenagerleben mit allen Facetten ist der Autorin mehr als gut gelungen. Natürlich fehlt bei diesem Mix auch die Liebe nicht.

Man kommt als Fantasy-Leser schon auf seine Kosten.

Das Cover ist in blau gehalten. In einem Blauen Kreis sieht man eine Kriegerin mit einer sehr alten Rüstung und einem Schwert. Sie sieht aus wie aus einem Mythos. Das Cover passt zur Geschichte.

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt und es konnte mich mehr als überzeugen. Ich hatte von der Autorin durch mehrere Blogger nur Gutes gehört und wollte mir selbst mal ein Bild machen. Der Schreibstil der Autorin ist einfach magisch!!! Ich war einfach hin und weg.

Deswegen gibt es 5 von 5 Wölfen!!!


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