Rezension: Die Chroniken von Azuhr – Die weiße Königin

Auf der Insel Cilia eskaliert der Konflikt zwischen der Liga der Stadtstaaten und den Herzögen des Schwertwaldes. Die militärische Übermacht der Liga ist erdrückend, und die Hoffnung der Waldbewohner ruht auf einer alten Sage, dass in der Stunde der größten Not die Weiße Königin, die ehemalige Herrscherin des Waldes, zurückkehren wird. Doch wie groß muss die Not werden, bis sich dies erfüllt?

Milan Tormeno versucht, den Wirren des Krieges zu entgehen, denn in seinen Augen kämpft keine von beiden Seiten für eine gerechte Sache. Doch es droht eine weitere Gefahr: Überall auf der Insel erwachen Märengestalten zu neuem Leben. Erst allmählich begreift Milan, wie er dieser magischen Wesen Herr werden – und die Wirklichkeit verändern kann.

Verlagsseite …

„Die Chroniken von Azuhr – Die weiße Königin“ von Bernhard Hennen ist der zweite Teil einer Fantasy-Trilogie.

Auf der Insel Cilia kämpfen die Liga und die Rebellen aus dem Schwertwald um die Vorherrschaft. Doch sind ja auch die Mären erwacht und Milan versucht diese zu bekämpfen. Zusammen mit Rainulf zieht er durchs Land zwischen Armeen und Mären.

Milan hat sich schon sehr verändert. Der Tot von Felicia hat ihn sehr mit genommen. Deswegen erzählt er immer wieder ihre Geschichte und formt so die Mär um die Bogenschützin. Im Laufe des Buches meistert er viele abenteuerlichen Kämpfe und muss sich der ein oder anderen Prüfung stellen.

Die Charaktere sind wieder richtig gut gestaltet. Sie entwickeln sich weiter, zweifeln an sich, sorgen für Überraschungen oder strotzen nur so von Selbstbewusstsein. Jeder trägt mit seiner Rolle einen wichtigen Baustein zur Geschichte hinzu. Die ein oder andere Wendung hängt alleine3 von ihnen ab.

Über mehr als 100 Seiten schickt Bernhard Hennen seine Leser erst mal in die Vergangenheit. Man landet mitten in einer Schlacht und erfährt etwas über Marica, Samiras Mutter. Man landet mitten in einer epischen Schlacht.

Danach taucht man tiefer in die Welt rund um Cilia ein. Es gibt neue Orte und viele Mären zu entdecken. Es ist schon spannend zu lesen, was diese Welt alles bereit hält.

Als Leser taucht man in einige Sichtweisen von Charakteren ein und erfährt so ziemlich über die Gesamtsituation. Doch ist genug Platz für brisante Aktionen, starke Charaktere und die ein oder andere spektakuläre Wendung.

Man muss als Leser oft den Atem anhalten und darf mit Milan mitfiebern. Man wundert sich, staunt und ist total gefesselt.

Die ersten 100 Seiten muss man erst mal über sich ergehen lassen. Sie sind zwar spannend und interessant, aber man fragt sich wozu man diesen Rückblick braucht. Ansonsten liest es sich flüssig und der Autor vermag es wieder Bilder im Kopf zu zaubern.

Das Cover ist in gelb gehalten. Zusehen ist ein Einhorn vor einer Scheibe mit Ornamenten. Das Einhorn passt auch super gut zum Titel und zu Geschichte. Einfach klasse gewählt!

Nach dem ich Band 1 letztes Jahr gelesen habe, wollte ich natürlich wissen wie es weiter geht. Bei Lovelybooks durfte ich dann an einer Leserunde zu diesem Buch teilnehmen. Also Bernhard Hennen hat wieder ein grandioses Fantasy-Abenteuer mit Feuerwerk abgefeuert. Der Einstieg viel mir zwar schwer, aber es war zu jeder Zeit spannend und interessant zu lesen!

Deswegen gibt es klare 5 von 5 Wölfen!

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