[MonatsMotto] Interview mit Susanne Esch + Gewinnspiel

Einen schönen Sonntag wünsche ich euch! Heute gibt es den letzten Beitrag zu den Büchern von Susanne Esch.

Zum Abschluss gibt es ein Interview mit der Autorin und zum Schluss könnt ihr auch etwas gewinnen!
Hier kommt das Interview:
Melanie:
Hallo Susanne. Es freut mich, dass ich mal wieder ein
Interview mit dir führen darf. Können wir loslegen?
Susanne:
Klar doch. Was möchtest du diesmal von mir wissen?
Melanie:
Du hast dir ja für die beiden „Innis“- Bücher eine eigene
Welt erschaffen. Woher hast du dir die Ideen für die Gesellschaft geholt und
was sollte unbedingt beim Leser ankommen?
Susanne:
Die Idee für die dortige Gesellschaft entspringt wohl vom
Grundsatz her meiner eigenen Familie und der tiefen Sehnsucht nach „Miteinander
statt Gegeneinander“, den außer mir selbst gewiss viele Menschen in sich
tragen. Ich beobachte die Entwicklung unserer irdischen Gesellschaft, und ich
muss ehrlich zugeben, in weiten Teilen gefällt sie mir überhaupt nicht. Ich
sehe, wie der rücksichtslose Kapitalismus die Menschlichkeit zerstört, wie das
Machtstreben „weniger“ das pure Überleben vieler immer schwieriger macht. Trotz
mannigfacher geschichtlicher Kenntnisse ändert sich an diesem wiederkehrenden
Kreislauf nichts, wenngleich sich unzählige Menschen darum bemühen. Ich habe
daher die hiesigen ökonomischen und ökologischen Entwicklungen einfach mal
weitergesponnen, den Planeten Innis kollabieren, und die wenigen Überlebenden
zu einer allumfassenden Einsicht kommen lassen. So entstand das Volk der Inari
neu, mit seiner tiefverwurzelten Liebe zu Frieden und Gemeinschaft, seinen
besonderen geistigen Fähigkeiten und dem innigen Bestreben nach
Gewaltlosigkeit. Respekt, Achtung, Anerkennung und das Aufeinander-zugehen sind
die wichtigsten Grundpfeiler dieser neuen Ordnung.
Wenn der Leser verstünde, dass Gewalt NIE eine Lösung ist,
dass die individuelle Gier nach Macht und Reichtum IMMER den Ruin für eine
Gesellschaft bedeutet und das Konflikte nie mit Mord und Totschlag gelöst
werden können, wäre das schön.
Melanie:
Auch die Pflanzen und Tiere hast du erfunden. Welche davon
sind deine Lieblinge und welche sind dir schwer gefallen beim Schreiben?
Susanne:
Ich weiß, ich habe die „Kajolas“, die Reittiere der Inari
nicht näher beschrieben, aber ich hatte dabei rotwildähnliche Tiere vor Augen.
Die „Karu“ sind eine Mischung aus Gämsen und Heidschnucken, die „Scharinos“
sehen unseren Schafen sehr ähnlich. Über die anderen erwähnten Tiere hab ich
mir nicht allzu viele Gedanken gemacht J
Melanie:
Im letzten Interview hast du ja verraten, dass die
Geschichte über Solus eigentlich nur eine Kurzgeschichte werden sollte. Wie ist
es dir beim Schreiben ergangen und wie hast du den ganzen Stoff dann zu einem
Buch verarbeitet?
Susanne:
Zuerst war ich mir nicht einmal sicher darüber, WAS ich
meiner Freundin eigentlich schreiben sollte, aber sehr schnell wurde mir klar,
dass ich in der Vergangenheit Solus’ ansetzen musste. Daraufhin hab ich den
„Savanten“ noch mal durchgeblättert und nach Stellen gesucht, an denen ich
ansetzen könnte. Eine war natürlich die Geschichte, die er Yuro bezüglich
seiner Familie erzählt und von der er genau weiß, dass sie nur seiner Fantasie
entspringt. Dann sind da Omans Aussagen und der Chip, den die Gruppe der
Widerständler aus seinem Nacken entfernt. Des Weiteren dachte ich, wenn schon
Yuro ein Aufbrechen der Erinnerungsblockaden erfährt, indem irgendetwas sein
Gehirn auf eine ganz besondere Weise stimuliert, warum sollte es Solus nicht
ähnlich ergehen? Mit all diesen Ideen war es nicht schwer, einen Einstieg zu
finden. Auch warf, zumindest für mich, der „Savant“ noch einige ungeklärte
Fragen auf, die ich nun beantworten, oder zumindest plausibler erklären konnte.
Na ja, und dann flossen meine Überlegungen und Gedanken eben in die Buchstaben
Melanie:
Was ist dir beim Schreiben von Solus besonders schwer
gefallen?
Susanne:
Logikfehler zu vermeiden und nicht zu vieles, was im
„Savant“ schon thematisiert wurde, zu wiederholen. Ich hoffe, es ist mir
einigermaßen gelungen.
Melanie:
Und was ist deine persönliche Lieblingsstelle?
Susanne:
Oh, davon gibt es mehrere. Aber eine ist die, an der Tassal,
der Steinmetz, entdeckt, dass sich die beiden Jungen beim Bau ihrer
Schlafstellen nicht an die Vorgaben halten. Denn dort wird das erste Mal richtig
deutlich, dass auch Solus auf seine eigene Weise nicht mit allem konform geht,
was die Klosterregeln ihm aufzwingen wollen. Yuro rebelliert von Anfang an
offen, Solus indessen scheint sich allem unterzuordnen – was aber, bei genauem
Hinsehen, keineswegs der Fall ist, und bei dieser Szene wird es offensichtlich.
Gleichzeitig wird die Weitsicht und Offenheit Zeluts deutlich, was, denke ich,
den Charakter des Priors sehr klar zum Ausdruck bringt.

So ihr wollt wissen was es zu gewinnen gibt? Es gibt 2 Exemplare von „Solus – eine Reise in die Vergangenheit“ zu gewinnen. Dazu müsst ihr folgende Fragen beantworten und das Lösungswort dann an chiasbuecherecke@web.de  schicken mit dem Betreff „Solus“.

1.Wer hat Yuro und Solus ihren Auftrag auf die Schultern gelegt? (Antwort findet ihr hier)
2. Wie heißt das Urvolk von Innis ? (Antwort findet ihr hier)
3. Wie heißt Solus Frau? (Antwort findet ihr hier)
4. Mit welchem Meister hat yuro über seine Empfungungen geredet?
5. Von Welchen Tieren bekommen die Mönche ihre Milch?
(Für die letzten beiden müsst ihr die Leseprobe lesen)

Die orangen Felder ergeben das Lösungswort.

Jetzt zu den Regeln:

  • Teilnahme ab 18 Jahren oder mit Einverständniserklärung des Erziehungsberechtigten
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
  • Versand der Gewinne nach Deutschland – Österreich – Schweiz
  • Für den Postweg wird keine Haftung übernommen

Der Weitergabe von Daten an die Autorin für den Versand wird im Gewinnfall zugestimmt.
Das Gewinnspiel läuft bis zum 8.3.15 um 23:59 Uhr!

Viel Spaß beim Rätsel!!!

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